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Über dieses Buch

​Das Buch ist eine Fortsetzung des bereits bei Springer Gabler erschienenen ersten Bandes Chefsache Gesundheit. Neue Autoren führen das Thema weiter fort. Der demografische Wandel und ein damit verbundener Mangel an leistungsfähigen Führungs- und Fachkräften, der stete Druck, sich an einem globalisierten Markt zu beweisen, die immer komplexer werdenden Prozesse der internen Administration – all dies stellt Unternehmen und Mitarbeiter vor enorme Herausforderungen. Umso wichtiger wird es in diesem Zusammenhang, die wertvolle Ressource Mensch zu schützen und dessen Arbeitskraft zu erhalten. Gesundheit spielt hierbei eine große Rolle: Gesunde Mitarbeiter leisten mehr, sind produktiver und effektiver. Gesundheit wird zur Chefsache und zum Wirtschaftsfaktor in Unternehmen, wie es auch der kommende sechste Kondratieff-Zyklus vorsieht. 14 Coaches, Berater und Trainer beschreiben bezogen auf ihr jeweiliges Fachgebiet, welchen Einfluss der Faktor Gesundheit künftig auf Unternehmen haben wird, und geben praktische Hinweise für einen zeitgemäßen Umgang mit diesem wichtigen Thema.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Wissen führt zum Erfolg

Unter Stress entstehen keine Geistesblitze
Wie passt das zusammen? Wir reden seit zwei Jahrzehnten über Work-Life-Balance und trotzdem steigen die stressbedingten Gesellschaftskrankheiten. Wir versuchen unser Leben zu kontrollieren. Dazu nutzen wir Uhren, Kalender und Reminder. Aber welchen Teil unseres Lebens haben wir wirklich unter Kontrolle? Lernen wir denn nichts daraus?
Reinhold Bartha

2. Menschen und Organisationen reagieren unterschiedlich auf Stress

Ist das mit der individuellen Persönlichkeit und der Einzigartigkeit der Unternehmenskultur zu begründen?
Wenn wir auf den Rolltreppen unserer Kaufhäuser Menschen mit prall gefüllten Einkaufstüten begegnen, sollten wir annehmen, dass wir in glückliche Gesichter schauen.
Hans-Harry Bittner

3. Mythos Glück –Warum der Sinn Ihres Lebens täglich an die Haustür klopft

Es ist 6:30 Uhr. Der Wecker klingelt. Thomas dreht sich noch einmal zur Seite, wälzt sich. Ein Szenario, das er bereits gut kennt. Draußen regnet es. Es ist kalt. Thomas ist selbstständig. Doch irgendwie fehlt heute die Lust. Wieder einmal. Nachdem er dreimal auf die Snooze-Taste seines Weckers haut, muss er dann doch raus. Mühselig schleppt er sich in die Küche zum Espressovollautomaten, gähnt eine Runde.
Peter Buchenau

4. Chefsache Egoismus. Die Dos und Don’ts.

Als Chef wird Ihnen im Unternehmen vieles abverlangt: Sie sollen Ihr Unternehmen führen, für Umsatz und Gewinn sorgen und außerdem Ihre Mannschaft anleiten. Sie müssen für alle anderen da sein: für Kunden, Geschäftspartner, Lieferanten, Führungskräfte und Mitarbeiter. Altruismus – das selbstlose Dasein für andere im Dienst einer guten Sache – gehört quasi automatisch zum Job als Chef dazu.
Ralf Gasche

5. Entspannt erfolgreich mit System in die Märkte von morgen

Warumes sich lohnt, das Thema Gesundheit zur Chefsache zumachen
„Manchmal sollte man weder mit noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach mal aus dem Fluss klettern, sich an das Ufer setzen und Pause machen,“ lautet ein bekanntes Sprichwort. Ich lade Sie herzlich ein, mit mir einmal aus dem Fluss des Alltages zu klettern, sich mit mir an das Ufer zu setzen und im besten Fall neue Impulse und Denkanstöße zu bekommen.
Johannes Glatzle

6. Die Körpersprache

Ein Indikator für ein gesundes Unternehmen
Das Phänomen der heutigen Zeit: Immer höher, immer weiter, immer mehr. Sicher ist es eine Tugend der Deutschen. Sonst wären wir nicht dort, wo wir jetzt sind. Allerdings leisten wir in Deutschland die meisten Überstunden innerhalb Europas. Das gehört zum guten Ton. Bei manchen Kollegen entsteht ein Wettkampf, wer die meisten Überstunden hat. Es ist oft ein Indikator für Fleiß. Jedoch ist es lediglich ein Maß für Quantität.
Michael Hannig

7. Selbst-Führung und Gesundheit

In dem folgenden Beitrag möchte ich Sie ein wenig für einen achtsamen Umgang mit sich selbst – sprich für Ihre „Selbst-Führung“ – sensibilisieren sowie über die damit einhergehenden (Aus-)Wirkungen auf Ihre Gesundheit. Dazu werde ich Ihnen im Vorfeld einen theoretischen Einblick in die Aspekte vermitteln, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Thema „Gesundheit“ stehen, damit Sie sich mit einem besseren Verständnis dem anschließenden Übungsblock am Ende des Kapitels zuwenden können.
Yvonne Natascha Heum

8. Führungskräfte sind in einer Sandwich-Position zwischen Unternehmensleitung und Teams

Wie kann das bloß gut gehen?
Als Coach und Trainerin für Kommunikation gebe ich mit bestem Wissen und Gewissen mein Know-how über Kommunikationsregeln, Kommunikationsstrategien, Auftreten und Wirkung durch Stimme und Körperhaltung weiter. Meine Auftraggeber werden sich während eines Seminars darüber klar, wie sie mit Worten, Stimme und Körperhaltung kommunizieren. Sie erhalten ein Handwerk, um ihre gewünschten Ziele zu erreichen, mit denen können sie ihre Konflikte lösen oder Potentiale transparent machen.
Gudrun Holtz

9. Entschlossen und dabei gelassen: Der gesündere Weg zur Zielerreichung

Nehmen wir einmal an, Sie haben sich vorgenommen, etwas zu tun bzw. etwas zu erreichen. Sie gehen an die Umsetzung Ihres Vorhabens und sind guter Dinge. Dann kommt Ihnen etwas dazwischen – eine Störung etwa oder eine andere Aufgabe, ein anderer Termin, ein Kundenwunsch oder ein wichtiger Kundentermin, ein Missgeschick oder unglückliche, äußere Umstände. Sie sind daraufhin mit anderen Themen beschäftigt, kümmern sich um andere Dinge und Ihr ursprüngliches Vorhaben kommt zu kurz, wird verschoben oder bleibt gar völlig liegen.
Bernhard Kipper

10. Resilienz und Bewegung

Wenn ich Menschen frage, was sie unter Lebenskunst verstehen, bekomme ich sehr widersprüchliche Antworten. Für die einen bedeutet Lebenskunst einen gelassenen und unbeschwerten Umgang mit den Anforderungen des Lebens zu haben. Andere fassen den Begriff Lebenskunst weiter und sehen darin die Bereitschaft und den Willen die eigenen Lebensumstände wahrzunehmen, zu verarbeiten und aktiv sowie selbstbestimmt zu gestalten. Mit weitaus weniger Worten beschreibt es auch folgende Redewendung „Jeder ist seines Glückes Schmied.
Bärbel Langer

11. Veränderungsfreude statt Veränderungsfrust – Die Kunst der „gesunden Veränderung“

„Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“, sagte einst der Unternehmer Philip Rosenthal. Noch plakativer formulierte es Rudolf von Bennigsen-Foerder: „Stillstand ist Rückschritt“ lautet das bekannte Zitat, das dem deutschen Topmanager zugeschrieben wird. Damit scheint die Marschrichtung vorgegeben zu sein: Stagnation macht krank – Innovationen und Veränderungen sind gesund.
Dieter Lederer

12. Warum gesunde Kommunikation Chefsache ist

Jedes Handeln wirkt im öffentlichen Raum
Reporter treffen täglich auf unterschiedlichste Menschen, denen sie Informationen entlocken möchten oder müssen. Im Idealfall sind sie eingeladen, im schlechtesten Fall will man sie sofort wieder loswerden. Immer stehen sie unter Zeitdruck.
Dagmar Möbius

13. Mit 7 Leitfragen zur leidenschaftlich authentischen Führungskraft

Wer in großem Einklang mit sich selbst lebt, kommuniziert klarer, wirkt überzeugender – und fühlt sich in der Regel sehr wohl. Führungskräfte, die authentisch leben und führen, tun jedoch nicht nur etwas für ihr eigenes Wohlbefinden. Studien belegen die gesundheitsfördernden Auswirkungen auf die Mitarbeiter und die daraus entstehenden positiven Effekte für das Unternehmen: Der Krankenstand sinkt; Motivation und Produktivität nehmen zu.
Elisabeth Pine

14. Die Stufen zur Achtsamkeit im Unternehmen

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird für Unternehmen zunehmend wichtiger. Viele Personalverantwortliche, Führungskräfte und auch Trainer setzen immer mehr darauf. Es gibt dazu viel Literatur und viele Empfehlungen von Psychologen, von Vertretern aus der Wirtschaft und sogar der Bundesregierung. Die Geschäftsführer oder Vorstände in Unternehmen stellen sich die Frage: Warum? Was bringt das wirklich und ist es tatsächlich notwendig?
Bettina Sabath

15. Pflegebedürftigkeit und Beruf mit der Gesundheit vereinbaren – Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen in häuslichen Pflegesituationen

Eine Herausforderung für Führungskräfte in Unternehmen
Das Bundesgesundheitsministerium fördert seit einigen Jahren deutschlandweit Projekte, die sich mit Fragen auseinandersetzen, inwiefern das Zukunftsthema Pflege Ansatzpunkte für unternehmerisches Engagement bietet oder wie es gelingen kann, Fachkräfte im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu halten. Die Suche nach Interventionen, von denen sowohl die Mitarbeiter als auch die Pflegebedürftigen und das Unternehmen profitieren, steht hierbei im Vordergrund. Und dennoch ist dieWirkung gering.
Birgit Vosseler
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