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2018 | Buch

Chefsache Veränderung

Praxistipps zum persönlichen Erfolg

verfasst von: Nicole Bernstein, Martina Przybilla, Claudia Girnuweit, Siegfried Drews, Margarita von Mayen, Steffen Becker

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Über dieses Buch

Der neue Titel aus der Chefsache-Buchreihe von Peter Buchenau behandelt das Thema Veränderungsprozesse. Sechs Trainer, Berater oder Coaches tragen ihre Erfahrungen mit beruflichen Veränderungsprozessen zusammen. Sie beschreiben, warum sie sich verändert haben, wie ihr berufliches Umfeld darauf reagiert hat, warum der Schritt wichtig war und wie man erkennt, dass man Veränderungsbedarf hat. Mit konkreten Tipps und Checklisten.

Die Chefsache-Reihe wurde von Peter Buchenau begründet und enthält alles, was für Führungskräfte wichtig ist. In unregelmäßigen Abständen lädt er Gastautoren ein, in dieser Reihe zu aktuellen Managementthemen zu publizieren – Expertenwissen aus erster Hand.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Der charmante Erfolgsroutinier
Zusammenfassung
Mut machen, Veränderungen als Chance zu begreifen, Mut machen, eine Veränderungsroutine bei Menschen und in Organisationen zu implementieren, Mut machen, sich Schlüsselroutinen anzueignen. Das sind einige zentrale Kernpunkte dieses Kapitels. Und dabei alle wichtigen Themen wie Werte, Visionen und Strategien berücksichtigen. Steffen Becker erklärt, warum Ziele in einem ersten Schritt nicht wirklich das Entscheidungskriterium sind und zeigt auf, dass diese sogar hinderlich sein können. Er beschreibt anhand seiner Erfahrungen in seiner Lebensgeschichte wie es gelingen kann, sich von einer Person mit wenig Selbstwertgefühl zu einer Person zu verwandeln, die als charmanter Erfolgsroutinier bezeichnet wird. Seine Persönlichkeit zu entwickeln ist wohl der zentrale Schlüssel zum Erfolg.
Steffen Becker
2. Die kreativ Strukturierte
Zusammenfassung
Trotz meiner gefestigten beruflichen Stellung im öffentlichen Dienst gab es immer wieder Anlässe für mich, unterschiedliche Veränderungen anzustreben. Diese Veränderungen betrafen teilweise meinen Beruf, aber auch mein privates Leben; zwischen beiden Bereichen bestehen Abhängigkeiten, da wir letztlich nur „ein Mensch“ sind. Insofern strebe ich hier eine möglichst ganzheitliche Betrachtung an. Denn stimmt die Zufriedenheit in einem Lebensbereich nicht, so hat dies fast immer Auswirkungen auf den anderen Bereich. Schließlich führt dies zu Einbußen bei der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft in dem jeweils anderen Bereich oder sogar in beiden Bereichen.
Veränderungen sollten ein lebenslanger Prozess sein. Sind wir nicht mehr bereit, uns auf Veränderungen einzulassen, dann stagniert die persönliche Fortentwicklung. Durch meine Veränderungsbereitschaft habe ich gerade in den letzten Jahren eine positive persönliche Entwicklung erfahren. Dabei sind diese Veränderungsprozesse weiterhin im Fluss.
Durch Teilhabe an meinen Erfahrungen möchte ich den Leser und die Leserin ermutigen, das eigene Leben zu reflektieren und sich selbst auf unterschiedlichste Veränderungen des eigenen Lebens einzulassen.
Nicole Bernstein
3. Der vor Neugier brennende Dynamiker
Zusammenfassung
Veränderungsprozesse schmerzen, sie greifen genau da an, wo es richtig weh tut. Veränderungen gehören zum Alltag. Oft bemerkt man sie gar nicht oder erst dann, wenn es schon zu spät ist. So erging es dem Autor dieses Berichtes. Fast 42 Jahre musste er alt werden, bis er merkte, dass es so nicht weitergehen kann. Er begann, sein Leben zu reflektieren und stellte viele Fragen. Fragen, für die er so nach und nach die Antworten fand und immer noch weitere findet. Veränderung ist kein Prozess, der von heute auf morgen abgeschlossen ist. Es stellen sich folgende Fragen: Wie sieht das Leben aktuell aus? Für welche Veränderungen besteht eine Bereitschaft? Diese Fragen stellen sich im Rahmen eines Veränderungsprozesses immer und immer wieder. Zur Beantwortung dieser Fragen gehört neben der Selbstreflexion auch die Bereitschaft zur Übernahme der Verantwortung für das eigene Leben.
In seiner Tätigkeit als Jobcoach für ALG II‐ und ALG I‐Empfänger machte der Autor in den letzten Jahren die Erfahrung, dass der Mensch vor Veränderung zurückschreckt, selbst wenn er schon ganz unten angekommen ist. Die Verantwortung dafür wird sehr oft auf äußere Faktoren abgeschoben. Veränderung schmerzt. Genau dies ist es, was die Menschen davon abhält. In diesem Kapitel beschreibt der Autor, welche Methoden und Werkzeuge er selbst in den letzten 5 Jahren angewandt hat, um sich „neu zu erfinden“ und welche Methoden er erfolgreich in seiner Selbstständigkeit als Coach und Persönlichkeitstrainer anwendet.
Siegfried Drews
4. Die durchsetzungsstarke Förderin
Zusammenfassung
Eigentlich ist alles bestens, wäre da nicht diese leise Unzufriedenheit … ein Gefühl, auf das Sie gut achten sollten. Vielleicht ist es ihr Wegweiser zum Glück!?
Genau dieses „leise“ Gefühl hatte ich damals im März 1989: Es ist Tag 2 in der Belegabteilung von Herrn Weindauer, die ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Bankkauffrau durchlaufe. Ich sehe Menschen Belege sortieren … Tag ein, Tag aus! Mir schießt es sofort durch den Kopf: „Ein Leben lang Belege sortieren, jeden Tag derselbe Trott – never ever!“
Heute – 29 Jahre später – gibt es diese Belege schon lange nicht mehr und ich sortiere maximal noch die Geldscheine, wenn sie aus dem Geldautomaten kommen … doch das ist eine andere Geschichte. Aber es war genau dieses Gefühl, das mich veranlasst hat, mein Leben Stück für Stück auf den Kopf zu stellen. Damals kannte ich den Weg, der vor mir lag, noch nicht und das war auch gut so … wer weiß, ob mich dann tatsächlich darauf eingelassen hätte. Doch ich bin einfach Richtung Ziel losgelaufen … habe den einen oder anderen Schlenker eingebaut … bin stehengeblieben, um die Aussicht zu genießen … habe verschnauft, wenn Berge zu steil waren … bin überholt worden und konnte nicht kontern … habe mir Begleiter gesucht und wurde dadurch schneller. Jetzt – im Jahr 2018 – bin ich immer noch unterwegs, aber definitiv nicht mehr alleine. Das Tempo ist noch immer nicht konstant … ich liebe das Spiel zwischen Gas und Bremse. Aber ich folge noch immer meinen Träumen, Zielen und Visionen, egal, was diese für mich im Gepäck haben. Interessanterweise habe ich das alles gar nicht als Veränderung wahrgenommen. Für mich war und ist es immer Leben pur und wer mich kennt, hört immer wieder von mir „Es ist meine Neugier, die mich dahin gebracht hat, wo ich heute stehe.“
Mit dieser Erkenntnis und meiner eigenen Geschichte möchte ich allen Mut machen, die dieses Gefühl der Unzufriedenheit spüren … egal ob noch ganz leise oder aber schon lautstark klopfend an der Tür.
Claudia Girnuweit
5. Change und die moderne Reise des Helden
Warum ein Schöngeist über das Thema Veränderung schreibt
Zusammenfassung
Wir leben in Zeiten, in denen der Wandel und die Notwendigkeit sich zu verändern in aller Munde sind. Zugegeben, wenn wir die ganze Sache Change nennen, klingt das alles etwas leichtfüßiger. Und der Bedarf bestimmt das Angebot. Unzählige Change‐Experten tauchen auf einmal aus dem Nichts auf und erklären uns, warum wir uns jetzt aber ganz fix verändern müssen und teilen uns in drei, sieben oder zehn Schritten mit, wie wir das bewerkstelligen können. Und wenn wir die dann beherzigen, seien wir Change‐kompatibel, meinen sie. Oder so ähnlich.
Ich frage mich hier immer: Klappt das? Ja! Rufen dann die Motivationskünstler. Du musst nur wollen! Und Dich fokussieren! Mensch, reiß Dich zusammen! Es geht!
Vielleicht ist aber die ganze Sache etwas ganz Natürliches aber auch Vielschichtiges, das sich schon immer abgespielt hat. Menschen mussten sich schon immer verändern, um mit den Anforderungen des Lebens umzugehen. Und hier ist mein Ansatz: Da ich ja gern nach Analogien suche, die uns die Kunst, die Geschichte oder auch die Mythen des Menschen überliefern, habe ich mich auf die Suche gemacht. Und ich bin fündig geworden: Ich bin auf die archetypische Reise des Helden gestoßen. Das ist eine Geschichte, die in allen Kulturen aber auch zu allen Zeiten immer wieder auftaucht und auch auftauchen wird, solange es Menschen gibt. Interessant hierbei ist, dass das Muster und die verschiedenen Phasen immer wieder dieselben sind. Egal ob griechische Mythologie oder Harry Potter. Und das Resultat ist immer, dass der Held oder die Heldin gewandelt und gestärkt aus vielen Schwierigkeiten, inneren und äußeren Auseinandersetzungen hervorgeht. Warum also nicht einmal schauen, ob wir aus dieser Heldenreise etwas für uns ableiten können? Ich bin sowieso zutiefst davon überzeugt, dass wir aus der Schatzkiste der Kunst und Literatur unendlich viel Lebensweisheit bekommen können. Also versuchen wir es doch einmal mit dem Klassiker der Heldenreise, den übrigens auch jeder gute Schriftsteller kennt.
Zudem ist es mir ein Anliegen, dass wir bereit sind voneinander zu lernen und in andere Bereiche hinein zu schnuppern. Das erweitert den Horizont und ist sehr erhellend.
Ich kenne diese Reise durch meine eigenen Lebenserfahrungen sehr gut. Und da ich hier an einem Mutmachbuch mitschreibe, kann ich besten Gewissens sagen: Es lohnt sich, Mühen und Strapazen durchzustehen. Zum Schluss findet man sich selbst verändert wieder. Stärker und vielleicht ein bisschen weiser und verständnisvoller.
Martina Przybilla
6. Veränderung aus der Sicht einer fröhlichen Powerfrau
Zusammenfassung
Wie sehr mein Leben Veränderung ist, wurde mir beim Schreiben dieses Buchbeitrages klar. Mein Leben begann unmittelbar nach meiner dramatischen Geburt mit Veränderung und dies setzt sich bis heute unablässig fort. Da ich als Polypreneur sehr vielseitige Interessen habe, gab es schon von Kindes Beinen an stets neue Dinge, die mich fesselten, während die alten mich schnell langweilten. So wechselte ich in meiner schulischen und beruflichen Laufbahn häufig zwischen technischen und geisteswissenschaftlichen Themen und war in meiner Selbständigkeit in vielen unterschiedlichsten Branchen zuhause.
Beim Stichwort Zuhause fällt mir ein, dass ich meist 2–3 Wohnsitze gleichzeitig hatte, weil ich die Vielfalt und Veränderung auch in meinem Umfeld brauche und lebe. Wirklich schwierig wurde mein Leben immer dann, wenn ich mich – wider meine Natur – zu lange in der vermeintlichen Komfortzone aufhielt. Wenn ich mich leben und verändern ließ, anstatt mein Leben aktiv selbst zu gestalten, in die Hand zu nehmen und zu verändern. So kam die größte Veränderung meines Lebens von außen auf mich zu. Ich wurde verändert und musste all meine Energie, Kraft und Lebensmut zusammen nehmen, um weiter bestehen zu können.
In diesen Zeiten gaben mir andere Menschen mit ähnlichen Lebensgeschichten Mut und Motivation und waren mir Ansporn niemals aufzugeben. Das hat mich auch bewogen, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Ich sehe sie als Geschenk für diejenigen, die manchmal zaudern, sich nicht trauen, in der Komfortzone gefangen sind. Denn alles ist besser, als stehenzubleiben, seine Träume aufzugeben und sich leben zu lassen, statt aktiv mit Mut und Lebensfreude sich nach vorne zu Verändern. Ich kann sagen: Mein Leben ist Veränderung. Es macht Spaß und ich lebe es mit großer Power und Lebensfreude und bin glücklich, es auch in meiner Berufung als Coach umsetzen zu können.
Margarita von Mayen
Backmatter
Metadaten
Titel
Chefsache Veränderung
verfasst von
Nicole Bernstein
Martina Przybilla
Claudia Girnuweit
Siegfried Drews
Margarita von Mayen
Steffen Becker
Copyright-Jahr
2018
Electronic ISBN
978-3-658-14272-8
Print ISBN
978-3-658-14271-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-14272-8

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