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Chemetall und ZF optimieren den Vorbehandlungsprozess

  • 15.12.2025
  • Online-Artikel

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© Chemetall

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben ZF und Chemetall die chemische Vorbehandlung von Stoßdämpfern verbessert. Durch den Einsatz von Niedrigtemperaturtensiden kann die Reinigungstemperatur ohne Qualitätseinbußen deutlich gesenkt werden. 

Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms bemüht sich ZF Friedrichshafen AG insbesondere um die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen in der Produktion. Die Chemetall GmbH, als ein führender Anbieter von innovativen Oberflächenbehandlungstechnologien, vor allem in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, entwickelt Lösungen für die Oberflächenbehandlung, die das Ziel haben, Kundenforderungen zu erfüllen und gleichzeitig einen Beitrag für mehr Umweltschutz zu bieten.

Als langjährige Partner haben nun ZF und Chemetall in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die chemische Vorbehandlung von Stoßdämpfern vor der Lackierung erfolgreich optimieren können. Ziel der gemeinsamen Initiative ist eine signifikante Reduzierung des CO2-Fußabdrucks für den Bereich der Lackierung von Stoßdämpfern. Ein entscheidender Schritt für die Qualität der finalen Lackierung ist die Reinigung der Teile während der chemischen Vorbereitung. Die beiden Partner identifizierten diesen Prozessschritt als mögliche Optimierung hinsichtlich Qualität und Nachhaltigkeit und setzten hier den Projektschwerpunkt.

Um potenzielle Effizienzsteigerungen zu analysieren und zu realisieren, arbeiteten das ZF Zentrallabor in Schweinfurt (EOWTL3) und das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Chemetall in Frankfurt eng zusammen. In zahlreichen, umfassenden Tests bei Chemetall wurde versucht, die Temperatur während des Reinigens zu optimieren und gleichzeitig die Reinigungsleistung beizubehalten oder sogar zu steigern. Während der verschiedenen Testanordnungen zeigte das Niedrigtemperaturtensid Gardobond®-Additive H 1801 vielversprechende Ergebnisse im Labor.

Die intensive Analyse der positiven Resultate im Versuchsaufbau mit dieser Lösung zeigte eine den Anforderungen entsprechende Reinigungsleistung bei einer gleichzeitig deutlich signifikanten Absenkung der Temperatur im Vergleich zur bisherigen Temperatur. Im engen Austausch mit ZF kamen die Chemetall-Experten zu dem Ergebnis, dass die Anwendung dieser innovativen Lösung auch in der praktischen Umsetzung möglich ist und zu einer nachhaltigen Reduktion des CO2-Fußabdrucks beitragen kann. Die Ergebnisse dieses gemeinsamen Forschungsprojekts von ZF und Chemetall zeigen eindrucksvoll, wie sich ökologische Ziele und Effizienzsteigerungen mittels technologischer Innovationen und enger Zusammenarbeit erreichen lassen. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieses Projekts ist das gute und vertrauensvolle Lieferantenmanagement bei ZF. 

„Die Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung unseres Lieferanten Chemetall ist wichtig für ZF. Wir konnten in diesem Projekt innovative Lösungen testen und gewannen gleichzeitig Erkenntnisse für die Optimierung unserer Prozesse. Deswegen ist eine enge Lieferantenbeziehung eine wichtige Säule in der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens“, erklärt Michael Bolze, Senior Paint Process Expert Chassis Technology bei ZF.

ZF Global Engineering und Chemetall beim Start einer neuen Vorbehandlungslinie in China © Chemetall
ZF Global Engineering und Chemetall beim Start einer neuen Vorbehandlungslinie in China

Chemetall bietet nicht nur innovative Oberflächenbehandlungstechnologien, die hinsichtlich Kundenforderungen eine bestmögliche Leistung bringen. Das Unternehmen ist bei der Entwicklung neuer Lösungen auch darauf bedacht, seine Kunden dabei zu unterstützen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
 

„Gemeinsame Forschungsprojekte wie dieses mit ZF sind für uns bei Chemetall wichtig, um unsere Technologien kontinuierlich weiterzuentwickeln und damit unseren Kunden hinsichtlich Effizienz und besserer Nachhaltigkeit neue Optionen zu ermöglichen. Für uns stehen die Kunden und ihr Erfolg immer im Mittelpunkt, egal ob es um Prozessoptimierung, neue Lösungen oder eben um die Erreichung eigener Nachhaltigkeitsziele geht. Deswegen arbeiten wir immer eng mit unseren Kunden zusammen“, sagt Karsten Heimroth, Global Key Account Manager Automotive Components bei Chemetall.

Die Ergebnisse dieses Projekts von ZF und Chemetall zeigen eindrucksvoll, dass durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit innovative Lösungen, wie das Niedrigtemperaturtensid Gardobond®-Additive H 1801, bestehende Prozesse optimieren können und einen positiven Beitrag zur Erreichung von Kundenzielen, in diesem Fall eine nachhaltigere Produktion, leisten können. Dies gilt sowohl für etablierte Abläufe, als auch für neue Prozesse, für die maßgeschneiderte Lösungen unter Berücksichtigung der Kundenperspektiven von Chemetall entwickelt werden können.

Über Niedrigtemperaturreiniger von Chemetall
Die Niedrigtemperaturreiniger von Chemetall bieten die Möglichkeit, ohne komplexe Eingriffe in bestehende Kundenprozesse eingeführt zu werden. Durch eine Verbesserung der Oberflächenbenetzbarkeit durch diese Lösungen ist es möglich, die Reinigungstemperatur zu reduzieren. Für die Überprüfung der kundenspezifischen Anforderungen für die Teilereinigung stehen bei Chemetall verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Ein Beispiel ist die Messung des RFU-Werts, der den Ölgehalt auf der Oberfläche bestimmt. Darüber hinaus können auch die Messung der Oberflächenspannung mit Testtinte, Haftungstests oder Feuchtigkeitstests zur Anwendung kommen. Kontaktieren Sie uns, um gemeinsam auch Ihre Prozesse innovativer zu gestalten.

Kontakt:
Karsten Heimroth | +49 172 611 8378 | karsten.heimroth@basf.com | www.chemetall.com

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    Chemetall und ZF optimieren den Vorbehandlungsprozess/© Chemetall, Wagner Logo/© J. Wagner GmbH, Harter Drying Solutions/© HARTER GmbH, Cenaris Logo/© CENARIS GmbH, Ecoclean Logo/© SBS Ecoclean Group, Eisenmann Logo/© EISENMANN GmbH, FreiLacke Logo/© Emil Frei GmbH & Co. KG, Afotek Logo/© @AFOTEK Anlagen für Oberflächentechnik GmbH, Fischer Logo/© Helmut Fischer GmbH, Venjakob Logo/© VENJAKOB Maschinenbau GmbH & Co. KG, Nordson Logo/© Nordson Deutschland GmbH, Akzo Nobel Power Coatings GmbH/© Akzo Nobel Power Coatings GmbH, Sames GmbH/© Sames GmbH, Karl Bubenhofer AG/© Karl Bubenhofer AG, JOT - Journal für Oberflächentechnik