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Über dieses Buch

Das Buch stellt Methoden und Strategien zur differenzierten Analytik und Bewertung von chemischen Elementen in Wasser, Boden und Lebensmitteln vor zum Zwecke der Bewertung von Mobilität, Toxizität und Bioverfügbarkeit. Denn es ist eben nicht nur die Dosis, die ein Gift zum Gift macht, sondern auch die Art der Spezies.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Ziel einer Spurenanalyse ist die Bestimmung sehr geringer Gehalte anorganischer und organischer Stoffe in Matrices beliebigen Ursprungs und beliebiger Zusammensetzung. Unter geringen Gehalten sind in der Regel Konzentrationen zwischen 10−4 und 10−10 % zu verstehen. Man kann sich von der Konzentration 10−10 eine Vorstellung machen, wenn man sich ein Körnchen Kochsalz, das etwa ein tausendstel Gramm (=1 mg) wiegt, in einer Million Liter (bzw. kg) reinen Wassers gelöst denkt.
Georg Schwedt

Kapitel 2. Von Bindungsformen, Mobilisierbarkeit, Bioverfügbarkeit und Toxizität zu den Elementspezies

Zusammenfassung
Im Wasser sind neben hydratisierten Ionen (in unterschiedlichen Oxidationsstufen, je nach dem Redoxpotenzial) auch schwach komplexierte Ionen, beispielsweise im Meerwasser Chlorokomplexe, zu erwarten. In organisch belasteten Gewässern können auch Bindungen an organische Stoffe auftreten.
Georg Schwedt

Kapitel 3. Speciation: Methoden und Analysenstrategien im Überblick

Zusammenfassung
Die Auswahl der Analysenmethoden und die Probenvorbereitung (Probenahme) haben in der Elementspeziesanalytik einen besonders hohen Stellenwert. Auf dem Weg bis zur Anwendung einer Methode können irreversible Veränderungen jegliche Aussage über die zuvor vorhandenen Elementspezies zunichte machen. Ziel der Elementspeziesanalytik ist es, die Spezies in einer Luft-, Wasser-, Boden-, Lebensmittel-, Organprobe usw. möglichst im nativen Zustand zu erfassen.
Georg Schwedt

Kapitel 4. Mobilisierbarkeit von Schwermetallen

Zusammenfassung
Die Analytik in einer sogenannten Gleichgewichtsbodenlösung vermittelt zunächst den Zustand von Schwermetallspezies im Gleichgewichtszustand zwischen Feststoff und wässriger Phase, der Bodenlösung. In der Regel wird zur Gewinnung einer solchen Lösung getrockneter Boden in einem vorgegebenen Verhältnis mit Wasser über 24 h geschüttelt. Je nach Art des Bodens (landwirtschaftlich genutzt oder Waldboden) unterscheiden sich die Verfahren im Detail.
Georg Schwedt

Kapitel 5. Toxizität – nicht allein die Dosis macht’s

Zusammenfassung
Der Begriff Dosis (Entlehnung aus dem griech.-mittellat. Wort dósis = Gabe) ist seit dem 16. Jahrhundert gebräuchlich und wurde erstmals von dem Arzt und Naturforscher Theoprastus von Hohenheim (1493–1541), der sich Paracelsus nannte, verwendet.
Georg Schwedt

Kapitel 6. Bioverfügbarkeit essenzieller sowie auch toxisch wirkender Elemente

Zusammenfassung
Calcium ist nicht nur ein Baustein für das menschliche Skelett, sondern bildet auch eine Reserve für den Calcium-Stoffwechsel insgesamt. Bei allen Formen der Blutgerinnung spielt das Calcium eine wesentliche Rolle. Die Resorption von Calcium erfolgt im Darm – vorwiegend im Duodenum unter neutralen bis schwach alkalischen Bedingungen, wobei das Vitamin D mitwirkt.
Georg Schwedt

Kapitel 7. Strategien der Elementspezies-Analytik an ausgewählten Beispielen

Zusammenfassung
Beide Nichtmetalle bilden zahlreiche und in ihrer Wirkung sehr unterschiedliche Verbindungen (in auch unterschiedlichen Oxidationsstufen), die wir ebenfalls als Spezies bezeichnen können.
Georg Schwedt

Backmatter

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