Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das Lehrbuch beschreibt die theoretischen Grundlagen der Säure-Base-, Komplex-, Fällungs- und Redoxgleichgewichte für die Analytische Chemie, Umweltchemie und Biochemie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Chemische Gleichgewichte müssen auf der Grundlage der Gesetze der chemischen Thermodynamik beschrieben werden und sind damit ein Teil der Physikalischen Chemie. Im Laufe der letzten hundert Jahre hat sich jedoch eine Arbeitsteilung durchgesetzt, in der die Physikalische Chemie die chemischen Gleichgewichte insbesondere in Bezug auf die Zustandsgrößen, beispielsweise die Freie Enthalpie, die Enthalpie und Entropie, betrachtet, Temperatur- und Druckabhängigkeiten berechnet, Aktivitätskoeffizienten einbezieht usw., während die Analytische Chemie die chemischen Gleichgewichte vor allem unter dem Aspekt der chemischen Reaktionen und ihrer Anwendungen auf Titrationen und Gravimetrie, d. h. auf die klassischen analytischen Verfahren, abhandelt. Obwohl die Bedeutung dieser klassischen Analysenmethoden deutlich abgenommen hat, spielen sie immer noch – und wahrscheinlich auch zukünftig – eine wichtige Rolle in der Routineanalytik, aber auch als Basis von Standards für die instrumentellen Analysenverfahren.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Kapitel 2. Das chemische Gleichgewicht

Der Begriff des Gleichgewichts wird in verschiedenen Wissenschaftsgebieten und der Umgangssprache in etwas unterschiedlicher Weise verwendet. In allen Fällen meint man aber, dass sich ein bestimmter Zustand bei konstanten äußeren Bedingungen nicht ändert. In der Ökonomie spricht man von einem Gleichgewicht des Marktes, wenn Angebot und Nachfrage sich entsprechen, d. h. es weder ein Über- noch ein Unterangebot gibt.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Kapitel 3. Säure-Base-Gleichgewichte

Man kann annehmen, dass der Begriff „sauer“ in allen Sprachen zu den ältesten Adjektiven gehört, die die Menschen entwickelt haben, da der saure Geschmack von Früchten und Speisen sicher ein sehr früher Sinneseindruck war. Während in den germanischen Sprachen Formen von „sûr“ anzutreffen sind (daher stammt auch das franz. sur), so sind es in den romanischen Sprachen Formen des Lateinischen „acidus“ (sauer, scharf) und in den slawischen Sprachen Formen, die mit dem russischen „кислый“ (kisly = sauer) verwandt sind.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Kapitel 4. Komplexgleichgewichte

In diesem Kapitel wird die Bildung von Metallkomplexen aus Metallionen und Liganden beschrieben. Natürlich lässt sich auch die Bildung von Molekülkomplexen in ganz ähnlicher Weise mathematisch behandeln, was aber im Folgenden außer Acht gelassen wird. Genauso ist hier nicht der Ort, über die Art der Bindungen zwischen Metallionen und Liganden zu schreiben.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Kapitel 5. Löslichkeitsgleichgewichte

Die Bildung schwerlöslicher Verbindungen, insbesondere schwerlöslicher Salze, und ihre Auflösung sind untrennbar mit der Herausbildung der Chemie als Wissenschaft verbunden und waren bereits Gegenstand von Untersuchungen der Alchemisten. Schon früh erkannte man das Potenzial für die Trennung von Stoffen und Elementen, später auch für deren quantitative Bestimmungen durch Wägung der Niederschläge (Gravimetrie) und Ausführung von Fällungstitrationen.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Kapitel 6. Redoxgleichgewichte

Chemische Reaktionen, bei denen sich der Oxidationszustand der Elemente ändert, nennt man Redoxreaktionen. Der Oxidationszustand kann sich nur durch Abgabe oder Aufnahme von Elektronen ändern, dabei ist die Elektronenabgabe definiert als Oxidation, die Elektronenaufnahme als Reduktion. Der Oxidationszustand wird gekennzeichnet durch die Oxidationszahl, die bei kovalent gebundenen Elementen nur eine formale Bedeutung hat.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Kapitel 7. Titrationen

In diesem Abschnitt werden nur die Grundlagen der Titrationen in Lösungen behandelt, d. h. Gastitrationen, die auch möglich sind, werden nicht betrachtet. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben sogenannte biologische Titrationen, bei denen die Gehalte an Bakterien oder Viren bestimmt werden, und biochemische Assays, die nach dem Titrationsprinzip arbeiten. Aus Platzgründen können auch die coulometrischen Titrationen nicht vorgestellt werden und es muss auf Lehrbücher der instrumentellen Analytik verwiesen werden.
Fritz Scholz, Heike Kahlert

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Grundlagen zu 3D-Druck, Produktionssystemen und Lean Production

Lesen Sie in diesem ausgewählten Buchkapitel alles über den 3D-Druck im Hinblick auf Begriffe, Funktionsweise, Anwendungsbereiche sowie Nutzen und Grenzen additiver Fertigungsverfahren. Eigenschaften eines schlanken Produktionssystems sowie der Aspekt der „Schlankheit“ werden ebenso beleuchtet wie die Prinzipien und Methoden der Lean Production.
Jetzt gratis downloaden!

Marktübersichten

Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen. 

Bildnachweise