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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Computer Integrated Manufacturing und Bestehende Integrationsansätze

Zusammenfassung
Weder die klassische Betriebswirtschaftslehre noch die technischen Wissenschaften sind in der Lage, das Phänomen des Computer Integrated Manufacturing (CIM), der rechnerintegrierten Produktion, vollständig zu erfassen und zu beschreiben. Die Betriebswirtschaftslehre ist in ihrem Teilgebiet der Fertigungswirtschaft noch weitgehend traditionellen Planungs- und Steuerungsverfahren verhaftet, die die fortschreitende Integration von Dispositionsaufgaben und technischer Ausführung unberücksichtigt lassen. Die technischen Wissenschaften widmen sich vor allem der Verbindung der konstruktiven und operativen Bereiche und vernachlässigen die Einbindung in die dispositiven Bereiche.
Jörg Becker

2. Bereichsorientierte Interdependenzen

Zusammenfassung
Die Sichtweise von CIM ist eher eine vorgangsbezogene als eine bereichsbezogene. Es werden Ketten von aufeinanderfolgenden Funktionen betrachtet, die unter dem Integrationsaspekt mit weiteren Aufgaben angereichert werden. Eine solche Kette ist z. B. die Funktionsfolge Auftragsannahme-Produktentwurf-Konstruktion-Arbeitsplanung-NC-Programmierung.
Jörg Becker

3. Charakterisierung von Integrationskomponenten

Zusammenfassung
Die Darstellung der Beziehungen zwischen den CIM-Bereichen zeigt, daß sich die Integration auf vier Stufen vollzieht. Daten werden gemeinsam durch unterschiedliche Bereiche genutzt; unterschiedliche Dateninhalte werden in gleich aufgebauten Datensätzen und gleichen Verbindungen zwischen Datensätzen hinterlegt; in unterschiedlichen Bereichen treten gleiche Funktionen auf, die durch identische Programm-Module unterstützt werden sollen; und schließlich wachsen Funktionen, die bisher getrennt waren, zusammen oder kommunizieren direkt miteinander. Es können damit vier Integrationskomponenten charakterisiert werden:
  • Datenintegration.
  • Datenstrukturintegration.
  • Modulintegration.
  • Funktionsintegration.
Jörg Becker

4. Umsetzung der Interdependenzen

Zusammenfassung
Die im zweiten Kapitel aufgezeigten und im dritten Kapitel in allgemeiner Form charakterisierten Interdependenzen lassen sich in unterschiedlicher Weise realisieren. Eine Möglichkeit besteht im Neuaufwurf aller Informationsverarbeitungs-Komponenten vom Großrechner bis zur speicherprogrammierbaren Steuerung unter permanenter Beachtung der Integrationspotentiale, die bereits beim Entwurf des Systems dessen Konzeption maßgebend bestimmen. Das andere Extrem bildet die Beibehaltung von bestehenden Systemen, die dann direkt miteinander zu koppeln sind.
Jörg Becker

Backmatter

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