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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Entwicklungsgeschichtliche Stufen in der Produktion

Zusammenfassung
Produktion als ein technischer Vorgang der Herstellung von Erzeugnissen verfolgte von Anbeginn der Menschheitsentwicklung die Zielsetzung, menschliche Bedürfnisse an Gütern unter Nutzung natürlicher Ressourcen zu befriedigen. Die Produktion steht damit am Anfang der Reihe wirtschaftlicher Tätigkeiten zur marktgerechten Deckung des Bedarfs an Erzeugnissen. Aus dieser Einbindung der Produktion in wirtschaftliches Handeln ergeben sich ihre traditionellen Zielsetzungen:
  • — Erzeugung einer markt- und bedarfsgerechten Menge und Qualität der Produkte.
  • — Optimierung der Produktionsfaktoren Betriebsmittel (Prozeßeinrichtungen, Werkzeuge, usw.), Werkstoffe (Material, Energien, Hilfsstoffe usw.), Arbeit (Personal, Qualifikation, Löhne usw.) und Betriebsföhrung (Planung, Leitung, Kontrolle, Organisation usw.) mit dem Ziel einer Steigerung der Produktwerte und einer Senkung der Aufwendungen für die Produktion.
Udo Schüler

2. CIM — Eine Unternehmensphilosphie

Zusammenfassung
Im Rahmen einer ganzheitlichen, systemtheoretischen Betrachtungsweise können Unternehmen als soziotechnische Systeme oder Handlungssysteme aufgefaßt werden. Solche Betrachtungsweisen sind häufig sehr nützlich sowohl für die Analyse als auch für die Gestaltun von Unternehmen. Andererseits muß darauf hingewiesen werden, daß in systemtheoretischen Betrachtungen Modelle gebildet werden. Dadurch wird jedoch auch ihre Anwendbarkeit begrenzt: Modelle sind mit der Realität nicht identisch.
Udo Schüler

3. Prozeßketten der rechnerintegrierten Produktion

Zusammenfassung
Einen konzeptionell geschlossenen systemtheoretischen Ansatz, der für die Analyse sozio-technischer Systeme genutzt werden kann, stellt die Systemanalyse dar. Sie dient der Beobachtung sozio-technischer Systeme mit dem Ziel, funktionale Abhängigkeiten zu analysieren, Aussagen zur Struktur und zum Zeitverhalten abzuleiten sowie solche Aussagen empirisch zu überprüfen. Über die analytische Funktion hinaus stellt sie eine Basis für die Strukturierung des Gestaltungsprozesses dar. Bild 3.1.1-1 verdeutlicht die Struktur des Lebenslaufes technischer Systeme und Produkte. Eine feinere Strukturierung für die Phasen System-Planung und Systementwicklung zeigt Bild 3.1.1-2 (vgl. Bild 3.2.1-3).
Udo Schüler

4. Kaufmännischer und administrativer CIM-Bereich

Zusammenfassung
Einkauf und Verkauf als kaufmännische Funktionen des Produktionsbetriebes bilden die Verbindung des Betriebes zum Gütermarkt; dies wird deutlicher in den jeweils umfassenderen Begriffen Beschaffung und Absatz (Vertrieb).
Udo Schüler

5. Auswirkungen rechnerintegrierter Produktion auf Arbeitsorganisation und Personalqualifikation

Zusammenfassung
Die Tatsache, daß ziel- und zweckgerichtetes Herstellen und Nutzen technischer Produkte mit menschlicher Arbeit, deren Organisation und gesellschaftlicher Bewertung verbunden ist, ist so alt wie die Menschheit selbst. Dabei waren die Regulierungskonzepte oder -modi der Arbeit gekennzeichnet durch eine stetige Differenzierung. Bestand ursprünglich eine Arbeitsteilung nur zwischen Mann und Frau, so kam es in der weiteren Entwicklung zur Ausbildung verschiedener Berufe. Hinsichtlich der Regulierungskonzepte der Arbeit hatte die in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts aufkommende Industrietechnik — im Gegensatz zu Entwicklung bis dato — jedoch einen bewußt progressiven und revolutionären Charakter: Indem sich nämlich Wissenschaft und Wirtschaft der Erfindung, Herstellung und Verwendung neuer Mittel und Methoden zuwendet, kommt es zu einer sprunghaften Zunahme des Aufwandes an Werkzeug, damit zu einer Verlängerung der Produktionsumwege und zu einer Spezialisierung. Diese war und ist jedoch nur möglich aufgrund der Integration spezialisierter Funktionen, und sie ist immer verbunden mit einer Vergrößerung der Systemeinheiten. Die Verwissenschaftlichung der Methodik induziert indes auch eine Selbstbeschleunigung: Jedes Mittel, jede Methode zeigt oder erleichtert nicht nur den Weg zum Ziel, sondern auch zu neuen Mitteln und neuen Methoden. Bei diesem Prozeß der Verlängerung der Produktionsumwege geht allerdings jeder anschauliche Zusammenhang zwischen den Mitteln und dem Zweck verloren. Die Summe dieser Merkmale führt — wie die Geschichte eindrucksvoll belegt — zu einer “Veränderung der biologischen Grundparameter für unsere menschliche Existenz, wie das unmittelbar durch die Steigerung der Bevölkerungsdichte und durch die Eruption der Lebensansprüche in die Augen springt” [70]. Im Zuge der Weiterentwicklung der Regulierungskonzepte der Arbeit in der industriellen Produktion kam es zum sogenannten tayloristisch-fordistischen Produktionsmodell, welches vor allem für die Betriebe der Massenproduktion in unserem Jahrhundert bestimmend war (vgl. Kap. 1.1.3 und 3.3.1.3.2, FFI). Dies gilt insbesondere für die Automobilindustrie. Allerdings hatten die dort entwickelten Rationalisierungsstrategien und Regulierungskonzepte seit jeher paradigmatische Bedeutung weit über die Automobilindustrie hinaus. Dies gilt für die nationalen industriellen Beziehungen, die Formen der Berufsausbildung, der Arbeitsmarktregulierung, der technologischen und organisatorischen Entwicklungen sowie des Arbeitseinsatzes.
Udo Schüler

6. Strategien zur Einführung von CIM in Unternehmen

Zusammenfassung
Allgemein haben Unternehmen das Ziel, langfristig das Gewinnmaximum durch Erstellen und Verwerten von Leistungen zu erreichen. Hierbei sind indes eine Fülle von Randbedingungen zu berücksichtigen, die aus personellen, gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen und technologischen Veränderungen resultieren, so z. B.
  • — hohes Kostenniveau, insbesondere hohe Personalkosten,
  • — geringe personelle Flexibilität,
  • — mangelnde Qualifikation und Einstellung der Mitarbeiter
  • — Umweltauflagen,
  • — hohe Anforderungen des Marktes,
  • — zum Teil hoher Exportanteil,
  • — weltweiter Wettbewerb,
  • — schnelle Substitution von Produkten,
  • — Verhandlungsmacht von Lieferanten und Abnehmern,
  • — hohe technologische Innovationsrate.
Udo Schüler

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