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10.11.2016 | Cloud Computing | Kommentar | Onlineartikel

Webapplikationen gehören in die Cloud

Autor:
Michael Schams

Kaum ein IT-Thema hat in den letzten Jahren die Geschäftswelt so polarisiert wie Cloud Computing im Business-Einsatz. Doch die Pro-Cloud-Fraktion setzt sich durch und macht gute Geschäfte dank ausgelagerter Applikationen in der Wolke, so Gastkommentator Michael Schams.

Unzählige Unternehmen sind in den vergangenen Jahren mit ihrer IT-Infrastruktur von traditionellen Rechenzentren und Inhouse-Serverräumen in die Cloud umgezogen. Dennoch setzen viele kleine und selbst mittelgroße Firmen aus Unsicherheit oder Unkenntnis weiterhin auf den unflexiblen Hosting Provider um die Ecke, und verschenken damit ihr Geld. Dabei liegen die Vorteile von Cloud-Lösungen auf der Hand und man muss nicht in der Fortune Global 500 gelistet sein, um vom Cloud Computing zu profitieren. So ist etwa TYPO3 als Content-Management-System in der Cloud gut aufgehoben.

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Aber Cloud Computing ist mehr, als physikalische durch virtuelle Server zu ersetzen. Cloud Computing basiert auf drei Hauptstrategien, die man beim traditionellen Hosting vermisst: Selfservice Provisioning, Elasticity und Pay per sse. Der Kunde bestimmt selbst, welche Ressourcen er wann und wie lange benötigt, und das Angebot aller Cloud Provider erstreckt sich hierbei in der Regel über sämtliche Aspekte einer IT Infrastruktur: Rechenleistung, Netzwerk, Datenbanken, Speicherplatz. Während bei traditionellen Hostingfirmen neue Server oder Load Balancer erst umständlich und langwierig beantragt werden müssen, klickt sich der SysOp-Administrator seine Infrastruktur in der Cloud innerhalb weniger Minuten im Browser zusammen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob nur ein virtueller Server oder 50 Instanzen hochgefahren werden.

Leichtes Spiel für SysOp-Administrator in der Wolke

Bei entsprechender Planung und Konfiguration skaliert sich die Webapplikation oder die TYPO3 Website in der Cloud sogar automatisch. Ein hoher Lastanstieg auf den Applicationservern hatte früher unter Umständen hektisch einberufene Notfallmeetings zur Folge, in denen über das beste Vorgehen gestritten wurde, wie der unerwartete Besucheransturm zu bewältigen ist. Das ist nicht selten der Fall, wenn die Marketingabteilung vergisst, das SysOps-Team über eine groß angelegte Campaign oder ein Product Launch rechtzeitig zu informieren oder das neueste Werbevideo plötzlich unvorhergesehen in den sozialen Medien zum Viralvideo wird.

Beim Cloud Computing lehnt sich der IT Manager in solch einem Fall lächelnd zurück und beobachtet, wie die Infrastruktur innerhalb weniger Minuten automatisch wächst und später von selbst wieder schrumpft – vorausgesetzt die SysOps haben zuvor die Häkchen richtig gesetzt. Dieses Hoch- und Herunterfahren nach Bedarf und in kürzester Zeit wird durch Autoscaling und der zuvor erwähnten Cloud-Eigenschaft Elasticity ermöglicht.

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