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Über dieses Buch

In digitalen Arbeitswelten, die von globalen Teams und flexiblen Arbeitszeiten und -orten geprägt sind, gewinnen Führungsqualitäten eine neue Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Regine Hinkelmann und Tasso Enzweiler stellen zentrale Modelle des coachenden Führungsstils vor, der sich besonders dafür eignet, Mitarbeiter potenzialorientiert auch fernab des Unternehmensstandortes zu führen. Sie erläutern anschaulich, wie es mit Coaching-Interventionen gelingt, Mitarbeiter zu motivieren, Vertrauen zu schaffen und eigenverantwortliches Arbeiten zu ermöglichen. Die Autoren stellen Methoden vor, mit denen Führungskräfte die Stärken ihrer Mitarbeiter einschätzen und entwickeln können. Zudem werden Führungsherausforderungen im Change beleuchtet. Zahlreiche Beispiele und Checklisten ermöglichen die schnelle und zuverlässige Umsetzung in die Berufspraxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Führung und Arbeitswelt im rasanten Wandel

Die Führungskultur in deutschen Organisationen
Zusammenfassung
Nicht nur die Organisationen, auch die Führungskräfte müssen sich wandeln – gerade auch im digitalen Zeitalter. Hierarchien werden geschliffen, alte Herrschaftsstrukturen verschwinden, Führungskulturen, die über Jahrzehnte unveränderbar erschienen, müssen im Kontext fortschreitender Technologie-Entwicklung rasch an die neue Zeit adaptiert werden. Mehr denn je gilt: Führung ist nicht mehr Kontrollieren, Delegieren und Budgetieren, sondern bedeutet im Kern, eine neue Welt zu schaffen, zu der die Menschen gehören wollen.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 2. Zur Bedeutung der Führung

Führung ist eine zentrale Funktion moderner Gesellschaften – obgleich es für den Begriff keinen widerspruchsfreien Maßstab gibt
Zusammenfassung
In den Organisationen der Zukunft zählen Information und Wissen zu den wichtigsten Ressourcen. Die Organisationen werden fachlich sehr gut ausgebildete Mitarbeiter beschäftigen, die hohe Erwartungen an die Qualität ihrer Aufgaben und ihrer Führung stellen werden. Führung ist essenziell – doch was ist gute Führung überhaupt? Der Begriff ist normativ besetzt und schwer zu greifen. Im Kern geht es in Organisationen stets um erfolgreiche Führung, und die ist in hohem Maße eine Frage des Willens zur qualitativen Exzellenz und zur Mitarbeiterpartizipation.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 3. Zur Bedeutung des Coachings

Warum Coaching wichtiger wird und was Coaching von anderen Beratungsformaten unterscheidet
Zusammenfassung
Vor wenigen Jahrzehnten nahezu unbedeutend, hat Coaching in den vergangenen Jahren einen Siegeszug durch die Organisationen angetreten und ist aus dem modernen Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Von Formaten wie Expertenberatung oder Training unterscheidet sich Coaching deutlich. Zwischen Führung und Coaching besteht ein Spannungsverhältnis, das fruchtbar ist und positiv aufgelöst werden kann.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 4. Die Erfolgsfaktoren für die Arbeit der coachenden Führungskraft

Extrafunktionale Kompetenzen machen den Unterschied
Zusammenfassung
Welche Faktoren geben den Ausschlag für ein erfolgreiches Coaching? Mit diesen Fragen hat sich die Wissenschaft beschäftigt und kommt zu dem Ergebnis, dass eine souveräne Prozessführung, eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Coach und Klient, eine zielgerichtete Aktivierung der Ressourcen des Coachees, die Umsetzung des Gelernten in die Praxis und das Einholen von Feedback durch den Coach ausschlaggebende Faktoren sind. Neben fachspezifischen Kenntnissen braucht der Coach auch schulenübergreifende Methodenkompetenzen und die Fähigkeit zur Empathie, Akzeptanz und Kongruenz.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 5. Die zentralen Methoden der coachenden Führungskraft

Der Instrumentenbaukasten für eine wirksame Verknüpfung von Coaching und Führung
Zusammenfassung
Die Haltung einer coachenden Führungskraft ist wichtig – aber es kommt auch auf die richtigen Techniken an. Die Basis des Erfolgs eines coachenden Leaders bildet eine Vielzahl von bewährten und praxiserprobten Instrumenten, die in ihrer Wirkung erforscht sind und auch auf einer wissenschaftlich abgesicherten Grundlage beruhen. Beginnend mit geeigneten Frage- und Zuhörtechniken reicht der Instrumentenkoffer bis hin zu speziellen Führungstools. Die zentralen Instrumente der coachenden Führungskraft werden im Verlauf dieses Kapitels vorgestellt.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 6. Erfolgreich führen durch Coaching

Wie es gelingt
Zusammenfassung
Coaching und Führung lassen sich exzellent miteinander verbinden, das zeigen detaillierte Betrachtungen. Ein coachender Leader kann seine Mitarbeiter wesentlich besser motivieren als Führungskräfte mit einem traditionellen Führungsstil. Die Eigenverantwortung und das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter wachsen; dies verschafft der coachenden Führungskraft wiederum mehr Freiraum für andere operative oder konzeptionelle Aufgaben. Eine konsequente Orientierung an den Stärken ihrer Mitarbeiter sollte Leitmotiv einer coachenden Führungskraft sein.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 7. Die coachende Führungskraft im Transformationsprozess

Durch die Kombination von Coaching und Führung lassen sich Agilitätsprozesse besser steuern als durch traditionelles Management
Zusammenfassung
Transformation ist das Management-Schlagwort unserer Zeit. Etablierte Unternehmen weltweit versuchen, mit der Geschwindigkeit und Dynamik neuer, digitaler Player mitzuhalten. Insbesondere durch die Digitalisierung geraten lange erfolgserprobte Geschäftsmodelle unter Druck, ganze Branchen stehen sehr rasch auf dem Prüfstand. Wer erfolgreich sein will, muss schnell und innovativ sein und die Transformation durch Leadership managen. Das bedeutet für viele Organisationen einen Kulturwandel: Flache Hierarchien, Trial and Error, kurze Entscheidungswege, abteilungs- und fachübergreifende Zusammenarbeit – es ist weniger eine Arbeitsmethode als eine Haltung, die Raum für pragmatische Lösungen schafft und auf das Wissen vieler Menschen baut. Doch dazu braucht es auch auf der Führungsebene eine erkennbare Erneuerung des tradierten Managementdenkens früherer Jahre.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 8. Flexibel, standhaft, gesund – Resilienz als zentrale Voraussetzung für wirksame Führungskräfte

Warum Resilienz und coachende Führungskräfte zusammengehören
Zusammenfassung
Von Managern wird erwartet, das sie Belastungen standhaften ausbalancieren: Selbst wenn sich die Probleme häufen, sollen sie einen kühlen Kopf bewahren. Gibt es eine Veränderung, sollen sie diese souverän annehmen. Ist der Druck hoch, wird von Führungskräften Ausdauer erwartet, ihn auszugleichen. Resilienz ist heute essenziell für Führungskräfte, weil sie sich mehr denn je an neue Situationen anpassen müssen. Wer resilient ist, kann Veränderungsprozesse besser meistern.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

Kapitel 9. Digital Leadership: Führung und mehr

Wie lassen sich Organisationen im 21. Jahrhundert steuern?
Zusammenfassung
Neben den Wertschöpfungsprozessen werden sich im digitalen Zeitalter auch Unternehmensstrukturen und Führungskulturen massiv verändern. Führungskräfte sehen sich zunehmend von länder-, unternehmens- und abteilungsübergreifenden Teams umgeben. Die Digitalisierung verlangt Expertenwissen, das sich aus den Fähigkeiten vieler Mitarbeiter zusammensetzt und den Kompetenzbereich einzelner Führungskräfte logischerweise häufig überschreitet. Digitale Leader rücken vor diesem Hintergrund immer mehr in die Rollen von Beziehungsmanagern und Systemarchitekten, die in Zeiten der Technologisierung das richtige Gespür für Innovationen und digitale Veränderung aufbringen, um das Unternehmen zeitgemäß am Markt zu positionieren.
Regine Hinkelmann, Tasso Enzweiler

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