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Über dieses Buch

​Coaching, die psychologisch orientierte Einzelberatung von Führungskräften, gilt als wachstumsstärkstes Personalentwicklungsinstrument und wird zur gezielten Förderung von Leistungs- und Potentialträgern eingesetzt. Der Coachingprozess lässt sich in typische Phasen unterteilen, die von der Bedarfsermittlung und Coachauswahl über Auftragsklärung und die einzelnen Coachingsitzungen bis zur Evaluation und Erfolgskontrolle reichen. Im Businesscoaching ist der systemische Ansatz weit verbreitet und akzeptiert, weil er das organisationale System eines Unternehmens ganzheitlich erfasst. Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Beziehung zwischen Coach und Coachee für den Erfolg von Coaching von zentraler Bedeutung ist. Zielspezifität und -konkretisierung tragen ebenfalls signifikant zum Coachingerfolg bei.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung: Coaching im Aufwind

Coaching ist in aller Munde und hat seit der Jahrtausendwende sowohl quantitativ also auch qualitativ eine unvergleichbare Entwicklung genommen. Häufig ist die Rede von Coaching als wachstumsstärkstes Personalentwicklungsinstrument oder – etwas salopper ausgedrückt – vom „Coaching-Boom“. Über die letzten fünf Jahre verzeichnete der Markt ein durchschnittliches Wachstum von über zehn Prozent per annum (Stephan und Gross 2013). Neben der quantitativen ist zudem eine qualitative Entwicklung des Coachings zu verzeichnen. Zunehmend etabliert sich eine positive Coachingkultur in Unternehmen: Coaching wird nicht mehr als Maßnahme für „Problemkandidaten“ gesehen, sondern in erster Linie den Leistungs- und Potentialträgern nach dem Motto „Coaching für die Besten“ (Schwittala, von Schumann und Thiel, S. 40, 2010) zur Verfügung gestellt.
Karin von Schumann

2. Was genau ist eigentlich Coaching: Eine Begriffsbestimmung

Coaching hat Tradition. So gab es im angloamerikanischen Raum bereits im 19. Jahrhundert private Tutoren an Universitäten, die umgangssprachlich unter Studenten als „Coaches“ bezeichnet wurden. Zunehmende Bekanntheit erlangte das Coaching später durch seine Bedeutung im Leistungssport. Hier kommt dem Coach die Aufgabe zu, Leistungssportler im Rahmen eines Wettkampfes zu beraten, zu betreuen und zu motivieren (vgl. Rauen 1999).
Karin von Schumann

3. Coachingprozess und systemischer Coachingansatz

Coaching zeichnet sich durch ein individuelles, auf die Bedürfnisse des Klienten zugeschnittenes Vorgehen aus. Insofern gibt es das typische Coaching nicht. Allerdings lassen sich beim Coaching als Instrument der Personalentwicklung durchaus typische Phasen unterscheiden, welche in Abb. 3.1 dargestellt werden.
Karin von Schumann

4. Unternehmenspraxis und praxisrelevante Coachingforschung

Der folgende Abschnitt zur Coachingpraxis in Unternehmen stützt sich in weiten Teilen auf die sogenannte „3. Marburger Coachingstudie“ (Stephan und Gross 2013). Nach 2009 und 2011 wurden in dieser Coaching-Marktanalyse zum dritten Mal Strukturdaten über den deutschsprachigen Coaching-Markt erhoben. Die Ergebnisse liefern einen umfassenden und aktuellen Einblick in die deutsche „Coachingszene“. Es handelt sich hierbei um eine quantitativ angelegte Online-Befragung, die im Zeitraum Februar 2013 bis Mai 2013 durchgeführt wurde und an der 971 Coachs und 133 Unternehmen teilnahmen.
Karin von Schumann

5. Ausblick

Coaching – weiterhin im Aufwind? Die überwiegende Anzahl der Experten scheint dieser Meinung zu sein (vgl. Kap. 4.3). Ein gegenläufiger Trend ist jedenfalls nicht in Sicht. Während in der letzten Finanzkrise Trainings- und Weiterbildungsangebote extrem zurückgefahren wurden, blieb der Coachingmarkt von Sparmaßnahmen relativ verschont. Darf man also davon ausgehen, dass dies auch bei nächsten Krisen so sein wird? Dass eine neue Krise kommen wird ist sicher – wie es sich dann mit dem Coaching verhalten wird kann jedoch niemand mit Sicherheit sagen. Abgesehen von quantitativen Überlegungen sind zudem einige inhaltliche Entwicklungen und Trends festzustellen, die im Folgenden kurz angerissen werden.
Karin von Schumann

Backmatter

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