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Über dieses Buch

Dieses Buch räumt das herrschende Durcheinander von Ansätzen und Perspektiven im Coaching systematisch auf. Coaches, die auf Augenhöhe arbeiten, können ihren Klienten und Kunden darstellen, was sie wie und warum anbieten und tun. Im Kontext beraterischer Handlungstheorie erweist sich Vieles als haltbar: Lösungs- und Ressourcenorientierung, systemische Interventionsgestaltung, Prozessberatung, narratives Coaching, psychodynamische Ansätze, Coaching als Dienstleistung. Dieses Buch bündelt die Vielzahl an Ansätzen und trägt zur weiteren Entwicklung von Coaching-Praxis, -Weiterbildung und -Forschung bei.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

In der Einleitung wird das Buch in den Kontext der aktuellen Coaching Praxis gerückt. Anlässe und Treiber der Theoriebildung für Coaching werden dargestellt: Forschung, Weiterbildung und Coaching Praxis erweisen sich unterschiedlich wenn auch gleichermaßen interessiert. Zuerst geht es um die Vergewisserung über den Gegenstand, wovon wir sprechen, wenn wir über Coaching sprechen. Das Vorhaben des Buches wird erläutert und eine Übersicht der Gliederung des Gedankens gegeben.
Michael Loebbert

Kapitel 2. Der handlungstheoretische Ausgangspunkt

Coaching-Theorie erfährt eine wissenstheoretische Einordnung. Darin wird die Zentralität des Handlungskonzeptes für eine Coaching-Theorie dargestellt und begründet. Mit der wissenschaftlichen Begründung als spezifischem Handlungswissen wird Coaching innerhalb der westlichen Kulturtradition praktischen Wissens und einer Pragmatik der Freiheit verortet. Die Bestimmung von Coaching als einer demokratischen Praxis ist zugleich Referenz für die Theoriebildung. Die Behauptung einer möglichen Augenhöhe von Coaches und Klienten setzt die Darstellung und Begründbarkeit von Coaching als Beratungsform sowohl als auch von konkreten Interventionen in den Grenzen argumentierender Vernunft voraus.
Michael Loebbert

Kapitel 3. Was Coaches tun

In diesem Kapitel wird Coaching als die persönliche Form der Prozessberatung definiert. Daraus kann eine spezifische Handlungstheorie des Coachens (beraterische Handlungstheorie) beschrieben werden. Was es heißt, als Coach beraterisch zu intervenieren, erweist sich als der Anfang einer Coaching-Theorie. Die coachende Person rückt damit ins Zentrum: Wie können Interventionen gesetzt werden? Wie kann der Coaching-Prozess erfolgreich gesteuert werden?
Michael Loebbert

Kapitel 4. Das Handeln des Klienten

Für die Vorstellung des Zusammenhangs zwischen dem Handeln von Klientinnen und Klienten und den Interventionen des Coachs nutzen wir Konzepte allgemeiner und disziplinärer Handlungstheorie. Neuere Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen und psychologischen Handlungstheorie, wie die Bedeutung des sozialen Systems und der Selbstwirksamkeitserwartung für erfolgreiche Handlungssteuerung stehen am Anfang der Verbreitung von Coaching als Beratungsform. Aus der Unterscheidung von Praxisfeldern (sektorale Handlungstheorie) der Klientinnen und Klienten ergeben sich die Formate vom Sport-Coaching bis zum Executive Coaching mit ihren spezifischen Anforderungen an Coaching-Interventionen.
Michael Loebbert

Kapitel 5. Coaching-Prozesse führen

Coaching wird wirkungsorientiert vom Erleben des Klienten her geführt. Nur was aus seiner Perspektive wirksam war, hat ihn auch in seinem Anliegen unterstützt. – Darin unterscheidet sich die Herausforderung der coachenden Person, Interventionen zu gestalten, welche ihre Klienten dabei unterstützen die Wirksamkeit von Coaching in seiner subjektiven Handlungsvorstellung selbst zu „konstruieren“ und zu „erleben“, von einer objektiveren psychologischen Betrachtung von Wirkfaktoren oder Wirkmechanismen.
Michael Loebbert

Kapitel 6. Next Coaching

Next Coaching behauptet, dass gesellschaftliche Veränderung die entscheidende Referenz für die Entwicklung von Coaching ist. Vom bis hierhin gewonnenen Standpunkt wird ein Blick auf die Vorläufer und auf die Geschichte von Coaching geworfen. Für die Merkmale der Beratungsform, die wir heute als Coaching verstehen, sind Konzepte und Selbstverständnis der Subjektivitätstheorie und des Pragmatismus entscheidend. Daraus wird Coaching als Innovation von Beratung überhaupt gefasst: Coaching kann selbst eine Triage- und Vermittlungs-Funktion für Hilfeleistungen wie Expertenberatung, Therapie, Training oder Ausbildung ausüben. Coaching wird sich darin als Beratungsform der nächsten Gesellschaft weiterentwickeln und etablieren.
Michael Loebbert

Backmatter

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