Coaching
Angewandte Psychologie für die Beratungspraxis
- 2026
- Buch
- Herausgegeben von
- Eric Lippmann
- Tamara Garcia
- Thomas Klink
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Über dieses Buch
Auf dem Weg der zunehmenden Differenzierung und Professionalisierung der Coaching-Profession bietet dieses Buch eine klare Orientierung: wissenschaftlich fundiert, anwendungsnah und systematisch. Jetzt in der 4., vollständig überarbeiteten Auflage.
Das Buch bietet Coach:innen sowohl als Einsteiger:innen als auch als Professionals und Führungspersonen einen vertieften Einblick in folgende Bereiche:
Verschiedene Coachingansätze Verschiedene Settings Ausgewählte Zielgruppen und Kontexte Ausgewählte Anwendungsfelder und Fragestellungen Aspekte der Qualitätssicherung Wichtiger Zukunftsthemen im Coaching
Zahlreiche Fallbeispiele aus der Coachingpraxis der Autor:innen geben den Leser:innen eine konkrete Vorstellung von der praktischen Anwendung.
In einem separaten Methodenteil werden vielfältige Methoden und konkrete Tools aufgeführt. Eine digitale Aufarbeitung ausgewählter Methoden ergänzt das Buch.
Das Buch bildet damit die zunehmende Differenziertheit und Komplexität im Coaching umfassend als Gesamtübersicht ab. Ziel dieser Neuauflage ist es, die Vielfalt der Ansätze sichtbar zu machen, ohne Coaching auf eine spezifische Richtung zu reduzieren.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Grundlagen auf der Basis eines systemisch-lösungsorientierten Beratungsansatzes
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Frontmatter
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1. Was ist Coaching?
Eric LippmannIn diesem Kapitel wird das Coaching als professionelle Beratungsform im beruflichen Kontext detailliert beschrieben. Es werden die Grundlagen des Coachings, seine Entwicklungsphasen und die Abgrenzung zu verwandten Interventionsformen wie Training, Mentoring, Supervision, psychosozialer Beratung und Psychotherapie erläutert. Der Text beleuchtet die Rolle des Coaches, die verschiedenen Verhaltensmuster von Klienten und die Bedeutung einer professionellen Beratungsbeziehung. Zudem werden die zentralen Aspekte des Rollenkonzepts und die Anwendungsfelder des Coachings im beruflichen Kontext dargestellt. Abschließend wird die Abgrenzung des Coachings zu anderen Beratungsformen diskutiert, um die Besonderheiten und den spezifischen Nutzen des Coachings hervorzuheben. Das Kapitel bietet eine umfassende Übersicht über die Theorie und Praxis des Coachings und zeigt auf, wie Coaching zur optimalen Rollenübernahme und zur Bewältigung beruflicher Herausforderungen beitragen kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Kapitel nennt Grundlagen des Coachings als Form professioneller Beratung mit Schwerpunkt auf einem systemisch-lösungsorientierten Ansatz. Neben Definitionen wird das Rollenkonzept als Rahmen beschrieben und es werden Abgrenzungen zu verwandten Interventionsformen (Training, Mentoring, Supervision, psychosoziale Beratung/Counseling und Psychotherapie) vorgenommen. -
2. Typische Phasen eines Coachings
Eric LippmannDas Kapitel beleuchtet die typischen Phasen eines Coachingprozesses und deren Bedeutung für eine erfolgreiche Beratung. Es beginnt mit der Einstiegs- und Kontaktphase, in der die Grundlagen für eine Zusammenarbeit gelegt werden, gefolgt von der Vereinbarungs- und Kontraktphase, in der Ziele und Rahmenbedingungen festgelegt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Lösungen und der Sicherung des Transfers dieser Lösungen in die Praxis. Abschließend wird die Auswertung und der Abschluss des Coachings thematisiert. Das Kapitel betont, dass die Phasen in der Realität oft spiralförmig und nicht linear ablaufen, was eine flexible und individuelle Herangehensweise erfordert. Es wird auch auf die Bedeutung der Transparenz und des Vertrauensaufbaus hingewiesen, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten. Durch die detaillierte Beschreibung der einzelnen Phasen und die praxisnahen Beispiele bietet das Kapitel wertvolle Einblicke für Professionals, die ihr Coaching-Wissen vertiefen möchten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Beschreibung der typischen Phasen dient der Orientierung für Coach:in und Coachee zum Ablauf eines Coachings. Wenn in diesem Kapitel typische Phasen eines Coachingprozesses in einer Abfolge beschrieben werden, so dient das in erster Linie dem leichteren Überblick. In der Realität verlaufen diese Phasen „spiralförmig“, sodass einzelne Phasen (nicht zwingend in dieser Reihenfolge) durchlaufen werden. So kann sich z. B. die Phase einer neuen Auftragsklärung oder Zielformulierung immer wieder von Neuem ergeben, da sich die Ziele durch die Bearbeitung schnell ändern oder relativieren können. -
3. Evaluation von Coaching
Eric LippmannIn diesem Kapitel wird die Evaluation von Coaching umfassend behandelt, wobei verschiedene Perspektiven und Methoden beleuchtet werden. Es wird untersucht, ob sich die Investition in Coaching für Kund:innen, Auftraggeber:innen und Coaches lohnt und welche Faktoren die Wirksamkeit beeinflussen. Fünf Formen der Evaluation werden vorgestellt: Ziel-Evaluation, Input-Evaluation, Prozess-Evaluation, Output-Evaluation und Outcome-Evaluation. Jede dieser Formen wird detailliert beschrieben und ihre Relevanz für die Beurteilung von Coachingprozessen hervorgehoben. Zudem wird die Bedeutung der Evaluation für die Professionalität von Coaches betont, da sie sowohl zur Optimierung des Vorgehens als auch zur Erfolgsdokumentation dient. Die Forschung interessiert sich insbesondere für die Faktoren, die die Wirksamkeit von Coaching beeinflussen. Abschließend wird empfohlen, sowohl quantitative als auch qualitative Evaluationsmethoden zu nutzen, um ein umfassendes Bild der Wirksamkeit von Coaching zu erhalten. Dieses Kapitel bietet einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Aspekte der Evaluation von Coaching und zeigt auf, wie diese zur Verbesserung der Qualität und Effektivität von Coachingprozessen beitragen kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Kapitel befasst sich mit Aspekten der Evaluation. Die Frage nach dem Erfolg des Coachings ist aus verschiedenen Perspektiven zu stellen: Für die Kund:innen stellt sich die Frage, ob sich aus ihrer Sicht die Investition (Zeit, Engagement, Honorarzahlung von ihnen bzw. der Organisation) gelohnt hat, ob die wesentlichen Anliegen bearbeitet und damit zusammenhängende Verbesserungen erzielt werden konnten. Für die Auftraggeber:innen (in einem Dreiecksvertrag) stellt sich die Frage, ob die von ihnen erhofften Ergebnisse erreicht werden konnten und ob sich der entsprechende Aufwand (Zeit der Gecoachten und Geld) gelohnt hat. Für die vermittelnde Person (z. B. aus der Personalentwicklung) ist neben der Frage nach der Zielerreichung besonders auch interessant, ob Coaching dazu die richtige Maßnahme und ob der/die entsprechende Coach:in dafür die geeignete Person war. Seitens Coach:in ist die Evaluation ein wichtiger Bestandteil der Professionalität: Sowohl während als auch am Ende des Coachings dient sie dazu, das Vorgehen so weit wie möglich zu optimieren und daraus für die Zukunft zu lernen. Die Evaluation ist für den/die Coach:in in jeder Phase auch eine Erfolgsdokumentation. Für die Forschung ist bei der Evaluation insbesondere die Frage interessant, welche Faktoren die Wirksamkeit beeinflussen.
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Coaching-Grundlagen aus der Sicht weiterer Beratungsansätze
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Frontmatter
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4. Psychodynamische Konzepte
Marius NeukomDieses Kapitel beleuchtet die psychodynamischen Konzepte und ihre Anwendung in beruflichen und organisatorischen Kontexten. Es beginnt mit einer Einführung in die Psychodynamik, die als Lehre von den bewussten und unbewussten seelischen Kräften definiert wird. Der Text erklärt, wie psychodynamische Prozesse die Regulierung von Emotionen und die Austauschprozesse in Beziehungen beeinflussen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem psychodynamisch-systemischen Coaching, das sich mit den Wechselwirkungen zwischen Individuum, Gruppe und Organisation befasst. Der Beitrag geht auf die Entwicklung der Psychoanalyse ein, von der klassischen Ein-Personen-Theorie bis hin zur intersubjektiven Wende, die die Bedeutung von Beziehungen und Übertragung betont. Die Rolle des Unbewussten, insbesondere des dynamischen Unbewussten, wird detailliert beschrieben, einschließlich seiner Eigenschaften und seiner Auswirkungen auf das Verhalten und die Entscheidungsfindung. Der Text behandelt auch Abwehrmechanismen wie Verdrängung, Intellektualisierung und Projektion, die dazu dienen, psychischen Schmerz und Angst zu minimieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gruppendynamiken und Widerstand gegen Veränderungen, die in Organisationen häufig auftreten. Die Bedeutung von Beziehungserleben und Kommunikation im Coaching wird hervorgehoben, wobei die Qualität der Arbeitsbeziehung als entscheidender Faktor für den Erfolg von Beratungsprozessen dargestellt wird. Der Beitrag schließt mit einer Diskussion über Emotionsregulierung und Selbstreflexion, die für die persönliche und berufliche Entwicklung von zentraler Bedeutung sind. Insgesamt bietet das Kapitel eine umfassende Analyse der psychodynamischen Konzepte und ihrer praktischen Anwendung in verschiedenen beruflichen und organisatorischen Kontexten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie unter der Bezeichnung Psychodynamik oder Tiefenpsychologie zusammengefasste psychologisch-psychotherapeutische Strömung ist die Lehre vom Wirken bewusster und unbewusster seelischer Kräfte. In ihrem Kern befasst sie sich mit Austauschprozessen in Beziehungen und der Regulierung von Emotionen. Ihr Ursprung liegt in der Psychoanalyse, die vor gut 130 Jahren von Sigmund Freud begründet und seither ständig ausdifferenziert worden ist. Ihr Gedankengut ist vielfältig in die Kultur-, Sozial- und Erziehungswissenschaften sowie Kunst eingeflossen. Sie spielt in der Gesundheitsversorgung eine tragende Rolle, wo ihre Wirksamkeit empirisch bestens belegt ist. -
5. Personenzentriertes Coaching
Tamara Garcia, Till GrossriederPersonenzentriertes Coaching nach Carl Rogers basiert auf humanistischen Ansätzen, die Selbstverwirklichung und Autonomie des Menschen betonen. Der Ansatz umfasst die Beratungshaltung, Gesprächsführung und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Wichtige Konzepte sind die Aktualisierungstendenz, Selbstaktualisierung und das Selbstkonzept. Die Beziehung zwischen Coach und Coachee steht im Vordergrund, wobei Kongruenz, Empathie und Wertschätzung als zentrale Elemente gelten. Der Text erklärt, wie diese Prinzipien in der Praxis angewendet werden können, und betont die Bedeutung von Selbsterfahrung und Reflexion für Coaches. Durch die Integration dieser Konzepte wird ein Rahmen geschaffen, der nachhaltige Veränderungen ermöglicht. Der Fachbeitrag bietet einen detaillierten Einblick in die Theorie und Praxis des personenzentrierten Coachings und zeigt, wie diese Ansätze in verschiedenen beruflichen Kontexten genutzt werden können.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Kapitel bietet eine Einführung in die humanistischen Ansätze und leitet daraus die personzentrierte Beratung sowie zentrale Begriffe ab. Besonders wird auf die Beratungshaltung nach Carl Rogers und die Gesprächsführung, einschließlich konkreter Umsetzungsmöglichkeiten aus dieser Beratungsrichtung, eingegangen. -
6. Gestalttherapeutische Prinzipien im Coaching
Volker KielGestalttherapeutische Prinzipien im Coaching basieren auf den Grundlagen der Gestalttherapie, die in den 1950er- bis 1960er-Jahren von Fritz und Laura Perls sowie Paul Goodman entwickelt wurde. Diese Prinzipien betonen die Selbstregulation des Coachees und die Integration von inneren und äußeren Erfahrungen. Der Text erläutert die grundlegenden Prinzipien der Gestalttherapie, wie das Figur-Grund-Prinzip und die Tendenz zur Bildung guter Gestalten. Diese Prinzipien werden im Coaching angewendet, um unerledigte Situationen zu bearbeiten und die Selbstregulation des Coachees zu stärken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Feldtheorie, die die Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt betont. Die phänomenologische Einstellung und die existenzielle Begegnung sind weitere zentrale Aspekte, die im Coaching berücksichtigt werden. Durch die Anwendung dieser Prinzipien können Coachees ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten besser erkennen und ihre Selbstregulation verbessern. Der Text zeigt auf, wie diese Prinzipien in der Praxis angewendet werden können, um eine tiefgreifende und nachhaltige Veränderung zu erreichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Gestalttherapie wurde in den 1950er-Jahren bis Ende der 1960er-Jahre von Fritz und Laura Perls sowie von Paul Goodman in den wesentlichen Grundzügen in Abgrenzung und Kritik zur psychoanalytischen Tradition entwickelt. Einflussreiche Quellen der Gestalttherapie waren zur damaligen Zeit vor allem die Gestaltpsychologie, die Feldtheorie und die Phänomenologie. Später in den 1980er-Jahren wurde der Einfluss von dem Existenzialphilosophen Martin Buber sichtbarer herausgestellt. Auch gestaltorientiertes Coaching wird bis heute durch diese Grundlagen getragen und lässt sich nur vor diesem Hintergrund umfassend und tiefgreifend nachvollziehen. Daher ist es in diesem Beitrag wesentlich, einen Blick auf die theoretischen Wurzeln der Gestalttherapie zu werfen und ausgehend davon, dessen weitreichenden Einflüsse auf die heutige Coachingpraxis aufzuzeigen. Eine einheitliche gestaltorientiere Praxis existiert nicht. Die Praxis ist immer vermittelt und daher verkörpert durch die ausübende Person mit ihrer Geschichte, Erfahrung, Ausbildung und Entwicklung. Es ist immer nur möglich, eine besondere und nicht die allgemeine Praxis darzulegen. Im Folgenden werden grundlegende Prinzipien gestaltorientierter Praxis erläutert, nach denen nur selten ausschließlich praktiziert wird. Je nach Hintergrund des:der Coach:in werden diese Prinzipien durch weitere Ansätze angereichert. Der:die kundige Leser:in wird jedoch die offensichtlichen Parallelen zur konstruktivistischer Erkenntnistheorie und systemtheoretischen Ansätzen leicht erkennen. -
7. Neuentscheidung – Ein integrativer Ansatz der Transaktionsanalyse für Coaching
Marion JonassenIn diesem Kapitel wird ein integrativer Ansatz der Transaktionsanalyse für Coaching vorgestellt, der auf der Neuentscheidungstherapie von Mary und Robert Goulding basiert. Der Ansatz kombiniert Konzepte der Transaktionsanalyse nach Eric Berne und der Gestalttherapie nach Fritz Perls, um Coachees zu unterstützen, einschränkende Verhaltens- und Erlebnismuster aufzulösen und sich für neue Perspektiven zu entscheiden. Der Beitrag erläutert die Grundlagen der Transaktionsanalyse, einschließlich des Persönlichkeitsmodells der Ich-Zustände und der Konstruktion von Lebensskripten. Es werden die fünf typischen Antreibermuster (Sei perfekt!, Beeil dich!, Mach's (anderen) recht!, Sei stark!, Streng dich an!) und ihre Auswirkungen auf das Verhalten und die Glaubenssätze der Coachees beschrieben. Der Prozess der Neuentscheidung wird anhand eines Beispiels veranschaulicht, das die Phasen der Auflösung von Entscheidungen in der Vergangenheit und die Integration neuer, unterstützender Glaubenssätze umfasst. Die Autorin betont die Bedeutung der Würdigung dysfunktionaler Lösungsmuster der Vergangenheit und die Integration von körperorientierten und analogen Verfahren zur affektiven Involvierung. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass der Neuentscheidungsprozess ganzheitliche und ressourcenaktivierende Vorgehensweisen vereint, die Coachees ermutigen, frühe schwierige Erlebnisse neu zu bewerten und Neuentscheidungen zu treffen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel wird ein Ansatz der Transaktionsanalyse vorgestellt, der, von Mary und Robert Goulding (Goulding & Goulding, 1999) in den 70er- und 80er-Jahren praktiziert, auch heute noch als äußerst wirkungsvoll angesehen wird. Die Neuentscheidungstherapie integriert Konzepte der Transaktionsanalyse nach Eric Berne sowie der Gestalttherapie nach Fritz Perls. Sie vereint ganzheitliche und ressourcenaktivierende Vorgehensweisen sowie Bedingungen, durch welche Coachees Klärung, Ermutigung und Stärkung erfahren. Sie werden darin unterstützt, einschränkende Verhaltens- oder Erlebnismuster aufzulösen und sich für neue Perspektiven und Umgangsweisen zu entscheiden. Wie können Kund:innen in diesem Prozess konkret unterstützt werden? Das unten ausgeführte Beispiel wird zur weiteren Veranschaulichung herangezogen und der Verlauf des Coachings am Ende des Kapitels dargelegt. Zunächst werden ausgewählte Ansätze der Transaktionsanalyse vorgestellt, die für das Verstehen der psychischen Prozesse hilfreich sind. -
8. Existenzielles Coaching
Stefan MartiIn diesem Fachbeitrag wird das Konzept des existenziellen Coachings umfassend beleuchtet. Der Text beginnt mit einer Einführung in das existenzielle Menschenbild, das Themen wie Sinn, Werte, Freiheit, Verantwortung und Authentizität in den Mittelpunkt stellt. Es werden sieben charakteristische Merkmale des existenziellen Coachings vorgestellt, darunter die Betonung der geistig-personalen Dimension des Menschen und die Bedeutung von Freiheit und Verantwortung. Ein zentraler Bestandteil des Beitrags ist die Vorstellung der vier Grundmotivationen, die als grundlegende Motivationsstruktur des Menschen beschrieben werden. Diese Grundmotivationen umfassen das Sein-Können in der Welt, das Leben als soziales und fühlendes Wesen, die Individualität und die Ausrichtung auf Sinn und Veränderung. Der Text erläutert auch die phänomenologische Arbeitsweise, die eine zentrale Methode im existenziellen Coaching darstellt. Diese Methode zielt darauf ab, den Menschen in seinem Wesen zu verstehen und seine Einmaligkeit sowie Einzigartigkeit zu erkennen. Zudem wird das Prozessmodell der Personalen Existenzanalyse (PEA) vorgestellt, das als roter Faden für die Coachingarbeit dient und eine systematische Abfolge von Schritten umfasst, um Ressourcen zu aktivieren und stimmige Entscheidungen zu treffen. Der Beitrag schließt mit einer Zusammenfassung der charakteristischen Merkmale des existenziellen Coachings und betont dessen Anwendbarkeit in verschiedenen Bereichen wie Führungscoaching, Krisenbewältigung und persönlicher Lebensgestaltung. Dieser Fachbeitrag bietet einen tiefen Einblick in die Grundlagen und Methoden des existenziellen Coachings und zeigt auf, wie dieser Ansatz dazu beitragen kann, ein erfülltes und sinnvolles Leben zu gestalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Artikel behandelt das Thema existenzielles Coaching. Ausgangspunkt ist das existenzielle Menschenbild, bei dem Themen wie Sinn, Werte, Freiheit, Verantwortung und Authentizität im Mittelpunkt stehen. Im Artikel werden sieben charakteristische Merkmale des existenziellen Coachings dargestellt. Zudem wird das Konzept der vier Grundmotivationen beleuchtet und die personale, phänomenologische Arbeitsweise näher erläutert. Existenzielles Coaching kommt sowohl bei grundlegenden Lebensfragen – etwa in Entscheidungssituationen, an Wegkreuzungen, in Krisen oder bei Sinnfragen – als auch im klassischen Führungscoaching zum Ein satz. -
9. Neuropsychologische Grundlagen im Coaching
Christoph HoffmannDieses Kapitel beleuchtet die neuropsychologischen Grundlagen, die für effektives Coaching unerlässlich sind. Es beginnt mit einer Einführung in die Gehirnfunktionen, insbesondere die Rolle des Frontallappens und des limbischen Systems. Neurotransmitter wie Oxytocin, Dopamin, Serotonin und Noradrenalin werden detailliert beschrieben, da sie Motivation, Bindung und Stressbewältigung beeinflussen. Die Polyvagaltheorie erklärt, wie das autonome Nervensystem soziale Interaktionen und Stressreaktionen steuert, was für die Gestaltung zielgerichteter Coaching-Interventionen entscheidend ist. Die Neuroplastizität des Gehirns ermöglicht nachhaltige Verhaltensänderungen und stärkt die Selbstregulation. Gehirnoszillationen und Spiegelneuronen werden ebenfalls behandelt, da sie den Zugang zu unbewussten Ressourcen und die empathische Coaching-Beziehung fördern. Abschließend werden Achtsamkeit und Meditation als Methoden vorgestellt, die Selbstwahrnehmung und Konzentration verbessern. Das Kapitel verdeutlicht, wie tiefes neuropsychologisches Wissen Coach:innen dabei unterstützt, transformative und wirksame Coaching-Prozesse zu entwickeln.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Kap. 9 betont die Relevanz neuropsychologischen Wissens für Coach:innen, um gezielte und wirksame Interventionen zu gestalten. Es beginnt mit einer Einführung in die Gehirnfunktionen, um für das Coaching bedeutungsvolle Lern- und Verlernprozesse besser zu verstehen. Dabei wird die Gehirnstruktur erläutert, insbesondere die Rolle des Frontallappens für kognitive Funktionen und des limbischen Systems für emotionale Prozesse. -
10. Der hypnosystemische Beratungsansatz
Tamara GarciaDer hypnosystemische Beratungsansatz verbindet die Erickson’sche Hypnotherapie mit systemischen Ansätzen und findet Anwendung in Coaching, Teamentwicklung, Organisationsentwicklung, Supervision und Psychotherapie. Der Ansatz wurde von Dr. Gunther Schmidt entwickelt und dient als Leitkonzept für die tägliche Beratungspraxis. Ein zentrales Element ist die Integration von Trancezuständen, um Zugang zu unbewussten Prozessen und Ressourcen zu erhalten. Der Ansatz analysiert psychische Themen im Kontext systemischer Interaktionen und nutzt Techniken aus der Priming- und Embodiment-Forschung sowie der Neurobiologie. Wichtige Konzepte sind die Unterscheidung zwischen willkürlichen und unwillkürlichen Prozessen, die Nutzung von Mustererkennung und die Entwicklung einer wertschätzenden Kooperationsbeziehung. Der Text beschreibt auch verschiedene Interventionen und Beispiele aus der Coaching-Praxis, wie die Verwendung von Metaphern, Imaginationstechniken und das Seitenmodell. Ein weiteres zentrales Konzept ist die 'Sowohl-als-auch-Logik', die darauf abzielt, eine Balance zwischen verschiedenen Bedürfnissen und Anliegen zu finden. Der hypnosystemische Ansatz betont die Bedeutung von Unterschiedsbildung und die Nutzung von Ressourcen, um zieldienliche Erlebnisnetzwerke zu aktivieren. Der Text bietet eine umfassende Einführung in die Grundlagen und Techniken des hypnosystemischen Ansatzes und zeigt auf, wie diese in der Praxis angewendet werden können. Durch die Integration von hypnotherapeutischen und systemischen Methoden bietet der Ansatz eine einzigartige Herangehensweise zur Lösung komplexer Beratungsfragen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer hypnosystemische Beratungsansatz verbindet die Erickson’sche Hypnotherapie mit den systemischen Ansätzen zu einer beraterischen Praxis, die in den Settings Coaching, Teamentwicklung, Organisationsentwicklung, Supervision und Psychotherapie Anwendung findet. Er wurde von Dr. Gunther Schmidt um das Jahr 1980 entwickelt und dient Coach:innen, Organisationsentwickler:innen und Therapeut:innen in der Praxis als Leitkonzept für ihre tägliche Beratungspraxis. Dieses Kapitel führt in die grundlegenden Konzepte, Begriffe und Techniken des hypnosystemischen Ansatzes ein und beschreibt zudem Interventionen und Beispiele aus der Coaching-Praxis. -
11. Körperorientiertes Coaching
Thomas Klink, Corinna Möck-KlimekZusammenfassungDer Ansatz des körperorientierten Coachings, basierend auf der integrativen Körperpsychotherapie von Jack Lee Rosenberg, betont die Einheit von Körper, Kognitionen und Emotionen. Das körperorientierte Coaching geht davon aus, dass eine Trennung dieser Dimensionen die menschliche Realität nicht abbildet, weshalb stets auf allen Dimensionen gleichzeitig gearbeitet werden muss. Das Ziel ist es, den Coachees durch die bewusste Einbeziehung körperlicher Empfindungen den Zugang zu einer tieferen Erfahrungsdimension zu ermöglichen, was zu neuen Erkenntnissen und nachhaltigen Veränderungen führt. Um den körperlichen Aspekt in den Coachingprozess zu integrieren, ist es entscheidend, dass der:die Coach:in eine sensible Wahrnehmung für körperliche Phänomene entwickelt. Eine differenzierte Sprache hilft, diese Wahrnehmungen bei Coachees zu erfragen und zu benennen. Der Einbezug des Körpers ermöglicht eine tiefere psychologische Auseinandersetzung, die über rein kognitive Ansätze hinausgeht und den Weg für nachhaltige Veränderungen im Coachingprozess öffnet. -
12. Der Provokative Ansatz im Coaching
Charlotte Cordes, Noni HöfnerDer provokative Ansatz im Coaching, entwickelt von Frank Farrelly, zielt darauf ab, durch humorvolle Übertreibung und liebevolle Karikatur festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen. Der Ansatz betont die Bedeutung einer wertschätzenden Haltung und emotionalen Beteiligung, um Coachees zu neuen Lösungen zu inspirieren. Der Text beschreibt die Methode des liebevollen Karikierens des Weltbildes der Coachees (LKW) und hebt die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation sowie der emotionalen Beteiligung durch maßloses Übertreiben hervor. Praktische Fallbeispiele und Kontraindikationen werden diskutiert, um die Anwendung des Ansatzes zu verdeutlichen. Der provokative Ansatz ist ziel- und lösungsorientiert und zielt darauf ab, Coachees zu eigenen, nachhaltigen Lösungen zu führen. Der Text bietet einen detaillierten Einblick in die Methode und ihre Wirksamkeit, sowie praktische Beispiele und Kontraindikationen, die den Ansatz von anderen Coaching-Methoden abheben.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel wird der von Frank Farrelly entwickelte provokative Ansatz beschrieben. Dabei geht es um das liebevolle Karikieren des Weltbildes der Coachees, kurz LKW genannt. Die Bedeutung der wertschätzenden Kommunikation und der emotionalen Beteiligung durch maßloses Übertreiben wird hervorgehoben. Das provokative Vorgehen soll Muster unterbrechen und die Coachees zu neuen Lösungen anregen. Kontraindikationen und kurze Fallbeispiele geben wertvolle Hinweise für die Anwendung dieses Ansatzes. -
13. Coaching mit dem Zürcher Ressourcen Modell – ZRM®
René Meier, Maja StorchDas Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) wurde ursprünglich als Gruppentraining für Selbstmanagement entwickelt, hat sich aber auch als effektives Coachingmodell für die Einzelberatung bewährt. Der Beitrag beschreibt zunächst das Gesamtmodell und erläutert dann die einzelnen Prozessschritte für das Einzelcoaching. Im dritten Teil werden ausgewählte Tools vorgestellt, die sich im Einzelcoaching mit ZRM® bewährt haben. Das ZRM® basiert auf Erkenntnissen der Motivationspsychologie und der Hirnforschung und nutzt in allen Phasen des Trainings die Ideen und Assoziationen anderer Menschen. Ein zentrales Element des Modells ist die Aktivierung unbewusster Bedürfnisse, um die Selbstmotivation für die Umsetzung von Veränderungsabsichten zu steigern. Der ZRM®-Gesamtprozess folgt dem Rubikon-Prozess, der fünf zentrale Stadien beschreibt, die ein Veränderungsanliegen durchlaufen muss, um realisiert zu werden. Der Beitrag bietet eine detaillierte Anleitung zur Anwendung des ZRM®-Modells und stellt bewährte Tools und Methoden vor, die im Einzelcoaching eingesetzt werden können. Durch die Kombination von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen bietet das ZRM® eine effektive Methode zur Unterstützung individueller Veränderungsprozesse.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Zürcher Ressourcen Modell wurde entwickelt, um individuelle Wünsche und Entwicklungsanliegen verwirklichen zu können. Es eignet sich sehr gut als Coachingmodell für die Einzelberatung. Der Beitrag beschreibt zuerst das Gesamtmodell, dann werden einzelne Prozessschritte für das Einzelcoaching erläutert und im dritten Teil ausgewählte Tools beschrieben, die sich im Einzelcoaching mit ZRM® bewährt haben. -
14. Natur-Coaching
Carsten GansNatur-Coaching bietet eine einzigartige Methode, bei der Coach und Coachee die Natur als Coaching-Raum nutzen. Durch die Erweiterung der üblichen Dyade zur Triade Coach-Coachee-Natur entstehen neue methodische Möglichkeiten, die körperorientierte Interventionen und systemische Aufstellungsarbeit umfassen. Der Fachbeitrag beschreibt fundierte Konzepte für Coaching in der Natur, die seit etwa fünfzehn Jahren im deutschsprachigen Raum entwickelt wurden. Diese Konzepte nutzen die Natur nicht nur als neuen Coachingraum, sondern beziehen sie aktiv in die Übungen und Interventionen ein. Der Text stellt verschiedene Formen von Natur-Coaching vor, darunter Coaching in der Natur, mit der Natur und durch die Natur. Besonders hervorzuheben sind die detaillierten Beschreibungen konkreter Interventionen, wie der somato-psychischen Intervention „Geh-mit-dir!“ und der Symbolarbeit mit Natursymbolen. Der Fachbeitrag betont die wissenschaftlich nachgewiesenen positiven Effekte von Natur-Coaching auf Körper und Psyche, wie die Erhöhung der Abwehrzellen, die Senkung des Cortisolspiegels und die Verbesserung von Aufmerksamkeit, Kreativität und Selbstwertgefühl. Durch die Nutzung der Natur als Coaching-Raum wird ein hohes Maß an Eindrücklichkeit und Nachhaltigkeit ermöglicht, was Natur-Coaching zu einer besonders effektiven Methode macht.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie große Besonderheit von Natur-Coaching besteht darin, dass es nicht wie sonst üblich in Gebäuden stattfindet, sondern in der nachweislich gesunden und wohltuenden Atmosphäre der Natur. Coach:in und Coachee treffen sich für die im Vergleich zu Sitzungen meist längeren Coaching-Einheiten oder Coaching-Strecken zum Beispiel in einem Park, am Strand oder auch häufiger an einem Waldrand, um die sich bietenden Vorteile des Arbeitens in der Natur zu nutzen, die zunächst vor allem in der größeren Vielfalt an methodischen Möglichkeiten liegen. So sind beim Coaching in, mit und durch die Natur zum einen körperorientierte/somato-psychische Interventionen beim Gehen und systemische Aufstellungsarbeit mit Hilfe von Natursymbolen im Einzelsetting genauso gut möglich wie solche an besonderen Plätzen im Wald, die hypno-systemischen Choreografien oder gestalttherapeutischer Selbstregulation ähnlich sind. Durch die Erweiterung der üblichen Dyade Coach:in-Coachee zur Triade Coach:in-Coachee-Natur erweitern sich in allen Coaching-Phasen die Möglichkeiten um Bedeutung gebendes Naturerleben, assoziiertes und dissoziiertes Erkennen von Zusammenhängen, Ursachen und Wirkungen sowie um das intuitive Finden neuer Ideen und das Vorbild von großen oder kleinen, mobilen oder immobilen Teilen der Natur. Diese Inspirationsquellen zur Herstellung einer neuen und natürlicheren Ordnung können in einem kreativ-experimentellen Prozess aus einer schier unendlich großen Vielfalt völlig frei gewählt werden, vom kleinen Stein oder Blatt bis zum monumental großen Baum oder einer besonders schönen Lichtung mit einem ganzen Potpourri an natürlichen Gegenständen. Diese sind stets mit allen Sinnen wahrnehmbar, im wörtlichen Sinne begreifbar, häufig sogar begehbar und erleichtern so Visualisierung, Begreifbarmachung und Verstehen durch intensives Erleben in allen Phasen von der Problembeschreibung bis zum Lösungserleben. Dadurch wird ein hohes Maß an Eindrücklichkeit und Nachhaltigkeit ermöglicht.
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15. Settings
Eric LippmannDas Kapitel gibt einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Settings im Coaching, wobei der Fokus auf dem Einzelcoaching, Gruppencoaching, Teamcoaching, kollegialem Coaching und Selbstcoaching liegt. Es werden die spezifischen Anwendungsbereiche, Zielgruppen und die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Settings umfassend analysiert. Der Text betont die Bedeutung der Auftrags- und Kontextklärung sowie die Notwendigkeit einer klaren Zielformulierung für eine erfolgreiche Beratung. Besonders hervorgehoben wird die Qualität der Beziehung zwischen Coach und Coachee im Einzelcoaching, die eine intensive Auseinandersetzung mit persönlichen und beruflichen Themen ermöglicht. Zudem wird die Rolle des Teamcoachings bei der Verbesserung der Zusammenarbeit und der Zielerreichung in Teams detailliert beschrieben. Das Kapitel schließt mit einer Bewertung der verschiedenen Coaching-Settings und deren Eignung für unterschiedliche berufliche und persönliche Anliegen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Setting „Coach:in – Coachee“ stellt die klassische Anordnung dar und bildet auch die Grundlage für die Ausführungen in diesem Buch. Wenn von „Coaching“ die Rede ist, dann ist damit meistens diese Form der Beratung gemeint. So geht beispielsweise Looss davon aus, „dass im eigentlichen Sinne unter einem ‚Coach‘ ein – vorzugsweise externer – Einzelberater für die personenzentrierte Arbeit mit Führungskräften zu verstehen ist“. -
16. Coaching aus verschiedenen Rollen
Eric LippmannDas Kapitel untersucht die verschiedenen Rollen und Settings im Coaching, insbesondere die Unterschiede zwischen externen und internen Coaches sowie professionellen und semiprofessionellen Beratungssettings. Es wird aufgezeigt, dass externe Coaches aufgrund ihrer Unabhängigkeit und Neutralität besonders für hochrangige Führungskräfte und komplexe Beratungsthemen geeignet sind. Interne Coaches hingegen bieten den Vorteil, dass sie über detaillierte Kenntnisse der Organisation verfügen und niederschwellige Beratung ermöglichen. Der Text geht auch auf die Herausforderungen und Risiken ein, die mit der Rolle der Führungskraft als Coach verbunden sind, insbesondere die Gefahr von Rollenkonflikten und Beziehungsfalle. Abschließend wird betont, dass Beratung durch die Führungskraft kein professionelles Coaching ersetzen kann, da die Führungsrolle nie neutral ist und immer eine Kontroll- und Beurteilungsfunktion beinhaltet. Die Analyse zeigt, dass professionelles Coaching durch externe Fachpersonen in vielen Fällen die bessere Wahl ist, insbesondere wenn es um sensible oder konfliktbehaftete Themen geht.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel werden zwei Hauptkategorien von Beratungssettings unterschieden: die Rollen der externen Coaches gegenüber den Rollen der internen Coaches und professionell und „hauptberuflich“ tätige Coaches gegenüber „semiprofessioneller“ Beratung durch andere Rollenträger:innen (vor allem Führungskräfte, Mentor:innen). -
17. Alternative Orte und Räume
Carsten GansIn diesem Kapitel werden alternative Coaching-Räume vorgestellt, die eine Abwechslung zum klassischen Raumsetting bieten. Der Fokus liegt auf Naturcoaching in verschiedenen Naturräumen wie Parks, Wäldern, Wiesen und Gewässern. Es wird beschrieben, wie diese Räume die methodischen Möglichkeiten erweitern und welche Vorteile sie für individuelle und gruppendynamische Prozesse bieten. Der Text bietet praktische Beispiele und methodische Ansätze, die in anderen Texten oft nicht so ausführlich behandelt werden. Besonders interessant ist die Beschreibung des Waldes als besonderer Ort für Coaching, der eine große Vielfalt an Möglichkeiten bietet. Auch die Nutzung von Gewässern und die besonderen Herausforderungen und Chancen der Wüste als Coachingraum werden thematisiert. Das Kapitel zeigt auf, wie Naturcoaching die methodischen Möglichkeiten erweitert und welche Vorteile es für Coaches und Coachees bietet.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel werden einige Alternativen zur Arbeit in Räumen von Gebäuden aufgezeigt. Die Beispiele sollen im wörtlichen Sinne den Horizont erweitern, vor allem wenn es um die Frage geht „Wo möchte ich als Coach arbeiten“. Die verschiedenen Orte benötigen hier und da eine Anpassung der Arbeitsweise, des „Wie“ und bieten am Beispiel des Naturcoachings im Wald eine bedeutende Erweiterung der methodischen Möglichkeiten.
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- Titel
- Coaching
- Herausgegeben von
-
Eric Lippmann
Tamara Garcia
Thomas Klink
- Copyright-Jahr
- 2026
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Electronic ISBN
- 978-3-662-71516-1
- Print ISBN
- 978-3-662-71515-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-71516-1
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