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Über dieses Buch

Oliver Neumann entwickelt einen innovativen und ganzheitlichen Ansatz zum kosten- und nutzenorientierten Management von Beziehungen zwischen Wettbewerbern. Der Autor leitet auf Basis vorhandener Governance- und Theoriemodelle ein innovatives Koordinationsmodell für Wettbewerberbeziehungen ab und modelliert dabei erstmals Arten, Strukturen und Verläufe von Wettbewerbskosten und Wettbewerbsnutzen. Der in der Arbeit präsentierte Gestaltungsansatz umfasst sowohl die Perspektive eines Wettbewerbers als auch die Perspektive von Organisatoren von Wettbewerben. Es wird gezeigt, wie die Intensität der Beziehungen zwischen Wettbewerbern mittels eines Konfigurations-, Interaktions- und Infrastrukturmanagements beeinflusst werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Eine zentrale Aufgabe sowie einen zentralen Inhalt der Forschungsdisziplin der Organisationsgestaltung und Unternehmensführung bildet die Koordination von (komplexen) Assoziationen im Unternehmenskontext, aber auch in Bezug auf Märkte, Unternehmensverbindungen, Netzwerke, der Ordnungspolitik oder den politischen Bereich (vgl. Reiß 2004: 688 f.). Eine der ersten grundlegenden konzeptionellen Arbeiten zu einem Ansatz der koordinationsorientierten Organisationsgestaltung wurde von Thompson 1967 vorgelegt, nach dem Interdependenzen zwischen Aufgaben und Entscheidungen bzw. allgemein zwischen Akteuren den Koordinationsbedarf bestimmen (vgl. Thompson 1967: 54 ff.). Ziel der Koordination ist stets eine Abstimmung von Akteuren in Form bestimmter Organisationseinheiten (z.B. Stellen, Abteilungen, Sparten, Unternehmen, Netzwerke), die spezifische Rollen (z.B. Anbieter, Nachfrager, Konfliktpartei, Drittpartei) übernehmen (vgl. Reiss 2003; zu einer ausführlichen Systematisierung des Begriffes und Bedeutungsspektrums von Koordination vgl. Lilge 1982).

Oliver Neumann

Organisationstheoretische Analyse von Wettbewerb und Wettbewerberbeziehungen

Der erste Forschungsschwerpunkt (Teil II) der Arbeit stellt einen Beschreibungszusammenhang für das Beziehungsmanagement zwischen Wettbewerbern her (vgl. zur Zielsetzung der Arbeit Teil I: 1.2). Er bildet das terminologische Fundament des Konzepts. Vor dem Hintergrund der Forschungsfragen (vgl. Teil I: 1.2) soll in Teil II eine einheitliche und ganzheitliche, allgemeingültige Terminologie im Sinne einer Klärung von Begrifflichkeiten und Bausteinen und deren Zusammenhänge als Basis für das Gestaltungsmodell des Managements von Wettbewerberbeziehungen expliziert und definiert werden. Darüber hinaus wird mittels der Konzeption einer Theoriebasis ein erster Schritt zum Aufbau des Erklärungszusammenhangs für das CompRM geleistet, welcher dann in Teil III detailliert generiert wird.

Oliver Neumann

Performanz in Wettbewerberbeziehungen

In diesem zweiten Forschungsschwerpunkt der Arbeit wird der Erklärungszusammenhang für das Beziehungsmanagement zwischen Wettbewerbern generiert (vgl. zur Zielsetzung der Arbeit Teil I: 1.2). Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Performance von Wettbewerber-Beziehungen. Wie u.a. im Kapitel zum Aufzeigen der Forschungslücken (vgl. Teil I: 1.2) ausführlich dargelegt, handelt es sich hierbei um einen innovativen Beitrag zur Grundlagenforschung.

Oliver Neumann

Ziele, Bedingungen und Instrumente zur kosten- und nutzenorientierten Gestaltung von Beziehungen zwischen Wettbewerbern

Der dritte Forschungsschwerpunkt (Teil IV) der Arbeit hat zum Ziel, den Gestaltungszusammenhang für das Beziehungsmanagement zwischen Wettbewerbern zu kreieren (vgl. zur Zielsetzung der Arbeit Teil I: 1.2). Die originäre Forschungsleistung liegt hierbei im Entwurf eines generischen Gestaltungsmodells zur kosten- und nutzenorientierten Steigerung, Verringerung, Schaffung und Vermeidung von Konkurrenzintensität. Vor dem Hintergrund der Forschungsfragen (vgl. Teil I: 1.2) soll in Teil IV unter Rückgriff auf die in Teil III definierten Performance-Kennzahlen für Wissenschaft und Praxis ein entscheidungsorientiertes Technologiemodell für das Management von Wettbewerberbeziehungen liefern.

Oliver Neumann

Fallstudien zum Beziehungsmanagement zwischen Wettbewerbern

Gemäß der in der Forschungskonzeption (vgl. Teil I: 2) vorgestellten Forschungsstrategie der vorliegenden Arbeit wird der in den Teilen II, III und IV erarbeitete Konzeptions- und Entscheidungsrahmen des Competitor Relationship Managementmodells im folgenden durch qualitativ-empirische Fallstudien ergänzt. Der in der Forschungsstrategie der Arbeit (vgl. Teil I: 2.2) dargelegte Methodenmix empirischer Forschung wird hiermit vervollständigt. Neben dem strukturierten Literatureview von Coopetition-Publikationen (vgl. Teil I: 1.2), den leitfadengestützten Experteninterviews zur Exploration des Chancen- und Risikenpotentials von Wettbewerb in der Praxis (vgl. Teil I: 1.1) und dem quantitativen Online-Survey zur Aufdeckung der Verbreitung und Organisationsformen von Konkurrenz unter Partnern (vgl. Teil II: 1.6) sollen im Folgenden Fallstudien zu bestimmten theoriebasierten Modellen zum Beziehungsmanagement zwischen Wettbewerbern präsentiert werden.

Oliver Neumann

Zusammenfassung und Ausblick

Das Ziel der Arbeit war es, mit dem Konzept des Competitor Relationship Managements einen innovativen und ganzheitlichen Managementansatz zur kosten- und nutzenorientierten Gestaltung von Beziehungen zwischen Wettbewerbern vorzulegen. Zur Erreichung dieser Zielsetzung wurden in Teil I: 1.2 unter Berücksichtigung der entsprechenden Forschungslücken terminologische, theoretische und technologische Forschungsfragen aufgeworfen. Vor dem Hintergrund dieser Forschungsfragen liefert die vorliegende Arbeit zusammenfassend ein ganzheitliches Modell zur Beschreibung, Erklärung und kosten- und nutzenorientierten Gestaltung von Wettbewerberbeziehungen.

Oliver Neumann

Backmatter

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