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Über dieses Buch

Dieses essential bietet einen umfassenden Überblick über die aus Compliancegründen zu beachtenden Pflichten der Geschäftsleitung in der Krise ihres Unternehmens. Die Autoren geben für die typischen Krisenphasen konkrete Handlungsempfehlungen und erläutern Situationen, die zu einer persönlichen Haftung führen können. Schließlich wird der Ablauf eines Insolvenzverfahrens erklärt und der Leser erfährt, welche Auswirkungen dies auf Sanierungschancen und Haftungsthematiken hat. Beachtung finden auch die zahlreichen Fallstricke und Stolpersteine im Zusammenhang mit Unternehmenskrisen, welche unter anderem durch die Vielzahl der widerstreitenden Interessen der verschiedenen Beteiligten entstehen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Unter dem Stichwort Compliance wird weithin die Einhaltung gesetzlicher Regelungen durch ein Unternehmen, aber auch die Beachtung allgemeiner Verhaltensweisen verstanden, die die Interessen des Unternehmens und seiner Vertragspartner wahren und Konflikte hinsichtlich dieser Interessen vermeiden sollen. Da ein Unternehmen nicht selbst, sondern durch seine Organe handelt, ist Adressat der verschiedenen Compliance-Anforderungen regelmäßig die Geschäftsleitung des entsprechenden Unternehmens. Diese kann die Verantwortung zwar delegieren. Sie bleibt aber letztlich immer in der Verantwortung.
Christian Köhler-Ma, Gordon Geiser, Jesko Stark

Kapitel 2. Krisenphasen eines Unternehmens

Zusammenfassung
Eine einheitliche Definition der Krise existiert nicht. Ökonomen sehen in einer Krise ungeplante und ungewollte, zeitlich begrenzte Prozesse, die in der Lage sind, den Fortbestand der Unternehmung substanziell zu gefährden oder sogar unmöglich zu machen. Der Bundesgerichtshof (BGH) knüpft zur Auslegung des Begriffes an die Kreditwürdigkeit an und sieht das Unternehmen in der Krise, wenn ein außenstehender, vom betroffenen Unternehmen unabhängiger Dritter keinen Kredit mehr zu marktüblichen Bedingungen gewähren würde und ohne Kapitalzufuhr das Unternehmen hätte liquidiert werden müssen.
Christian Köhler-Ma, Gordon Geiser, Jesko Stark

Kapitel 3. Unternehmensleitung in der Krise

Zusammenfassung
In dem oben unter Abschn. 2.2 aufgeführten Fallbeispiel der Tischlerei T GmbH sind die Gesellschafter nah am unternehmerischen Geschehen und nehmen Einfluss auf die Geschäftsführung und die operative Tätigkeit. In Fällen der Fremdgeschäftsführung mit passiven Gesellschaftern hingegen stellt sich die Frage der Informationspflichten des Geschäftsführers.
Christian Köhler-Ma, Gordon Geiser, Jesko Stark

Kapitel 4. Insolvenzverfahren und Sanierung

Zusammenfassung
Wie eingangs ausgeführt, ist es das Ziel dieses essentials, einen Überblick zum Thema Compliance in der Unternehmenskrise zu geben. Versteht man das Thema Compliance in diesem Zusammenhang wie die Autoren als die Einhaltung gesetzlicher Regelungen durch ein Unternehmen bzw. die Beachtung allgemeiner Verhaltensweisen, die die Interessen des Unternehmens und seiner Vertragspartner wahren und Konflikte hinsichtlich dieser Interessen vermeiden sollen, so wäre diese Abhandlung ohne eine Behandlung auch des Insolvenzverfahrens selbst unvollständig. Denn entgegen einer leider häufig verbreiteten Meinung bedeutet die Einleitung eines Insolvenzverfahrens mitnichten immer den Verlust der Kontrolle über das Unternehmen und das Ende des Geschäftsbetriebs durch bloße Versilberung der Vermögenswerte.
Christian Köhler-Ma, Gordon Geiser, Jesko Stark

Kapitel 5. Fazit

Zusammenfassung
Eine Unternehmenskrise entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Das Unternehmen durchläuft dabei regelmäßig mehrere Krisenstufen: Stakeholderkrise, Strategiekrise, Produkt- und Absatzkrise, Erfolgskrise, Liquiditätskrise, Insolvenzreife.
Christian Köhler-Ma, Gordon Geiser, Jesko Stark
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