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14.09.2018 | Compliance | Nachricht | Onlineartikel

Deutsche Bank hat obersten Finance-Crime-Bekämpfer gefunden

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Mit Stephan Wilken setzt die Deutsche Bank zum 1. Oktober 2018 einen neuen Bekämpfer für Finanzverbrechen und Geldwäschebeauftragten ein. Er soll für effizientere Kontrollen sorgen. 


Der 50-jährige Wilken beerbt laut einer Mitteilung der Bank vom Donnerstag seinen Vorgänger Philippe Vollot, der den Posten erst zu Beginn 2017 übernommen hatte und jetzt vorzeitig in den Vorstand der Danske Bank wechselt. Das dänische Geldhaus kämpft aktuell mit den Folgen eines Geldwäsche-Skandals. Ursprünglich sollte Vollot noch bis Dezember bei der Deutschen Bank im Amt bleiben.

Als der Weggang des Franzosen Mitte August öffentlich wurde, wurde das von Branchenkennern als Verlust für die Bank gewertet. Vollot genieße den Ruf eines kompetenten Managers, auch wenn seine Mission in Frankfurt noch längst nicht als erfüllt gilt, hieß es in einem Bericht des "Handelsblatts". Laut verschiedener Medienberichte seien die Geldwäsche-Kontrollen trotz einiger Fortschritte noch längst nicht so effizient, wie es sich die Bank selbst wünsche. So gebe es zum Beispiel Probleme bei der Identifizierung von Kunden, die jedoch nötig ist, um etwa Verdachtsfälle von Geldwäsche zu identifizieren und aufklären zu können.

Interne Lösung

Mit der neuen Personalie setzt das Institut auf eine interne Lösung. Wie Regulierungsvorstand Sylvie Matherat in einem Schreiben an die Mitarbeiter betont, ist Wilken bereits seit fast 24 Jahren bei dem Institut im Bereich Risk tätig, unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Indien. Zuletzt war er Leiter Enterprise Risk Management sowie Modellrisiko. Sein neues Amt steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

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