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02.03.2017 | Computer-Aided-Design | Im Fokus | Onlineartikel

Professionelles FM mit CAFM

Autor:
Christoph Berger
2 Min. Lesedauer

​​​​​​​CAFM-Systeme erleichtern das Betreiben von Gebäuden. Darüber herrscht laut einer aktuellen Studie Einigkeit. Doch weiterhin ist die Verbreitung derartiger Systeme gering. Und: Der Anbieter-Markt stellt sich äußerst kleinteilig dar.

Laut des CAFM-Trendreports 2017, herausgegeben vom Deutschen Verband für Facility Management GEFMA) und dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, erleichtern und verbessern CAFM-Systeme die Dokumentation. Zudem tragen sie zu einer deutlichen Transparenz- und Effizienzsteigersteigerung bei. Davon sind 95 Prozent von insgesamt 300 befragten Anwendern überzeugt. 81 Prozent sehen durch den Software-Einsatz einen großen Mehrwert in Bezug auf die Gesamtkosten, 73 Prozent bei der Flächennutzungseffizienz und 61 Prozent bei Betriebsunterbrechungen.

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Produktivitätssteigerung durch CAFM-Lösungen

Modernes Facility Management versteht sich als Dienstleistung, die in einem kontinuierlichen Prozess erbracht und laufend verbessert wird. Das Ziel ist, die Produktivität zu steigern. Damit beschäftigt sich Abschnitt 11.1. Dieses Verbesserungsprogram


Im Kapitel "Baumarkt" des Springer-Fachbuchs "Bauwirtschaft" wird erläutert, dass sich neben Bauunternehmen, Anlagebauern sowie speziellen Herstellern von technischer Gebäudeausrüstung eine spezielle Gruppe von Dienstleistern etabliert hat, die für die Entwicklung von Software im Rahmen des Facility Management verantwortlich zeichnet. Die Autoren schreiben – entsprechend des Studienergebnissen: "Dieser auch als 'Computer Aided Facility Management (CAFM)' bezeichnete Lösungsansatz ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das professionelle Betreiben von Bauobjekten."

Software standardisiert Prozesse

Auch Martin Reents schreibt im Kapitel "Produktivitätssteigerung durch CAFM-Lösungen" des Springer-Fachbuchs "Facility Management", dass mithilfe von Software Prozesse standardisiert, die Qualität gesichert und Ansätze für Verbesserungen gefunden werden – allesamt Voraussetzungen für eine Produktivitätssteigerung, also einem Ziel des Facility Managements.

Allerdings, so ein weiteres Ergebnis des Trendreports, sind CAFM-Systeme noch immer nur gering verbreitet. Dies liegt nach Aussage der Studienteilnehmer vor allem am geringen Bewusstsein in Unternehmensteilen jenseits der Fachabteilungen für Real Estate beziehungsweise Facility Management begründet sowie beim verantwortlichen Management.

Kleinteiliger CAFM-Anbieter-Markt

Was den Anbieter-Markt für CAFM-Software betrifft, so stellt dieser sich kleinteilig dar: Nur ein Viertel der 15 an der Untersuchung teilnehmenden Anbieter generiert mehr als drei Millionen Euro Umsatz im Jahr. Für alle Anbieter gilt, dass die wichtigste Umsatzquelle das Neugeschäft ist. So werden im Durchschnitt rund 40 Prozent der Umsätze mit Einführungsprojekten erzielt. Von diesen übersteigt nur rund die Hälfte ein Volumen von 50.000 Euro.

Doch Prof. Dr. habil. Michael May, GEFMA-Vorstand und Leiter des Arbeitskreises CAFM, erwartet durch die zunehmende Akzeptanz von Cloud-basierten CAFM-Lösungen einen Wachstumsschub für den Gesamtmarkt. Zudem verlange die Digitalisierung und innovative Services von Dienstleistern und Auftraggebern den Einsatz solcher CAFM-Lösungen, die modernste Technologien zu nutzen und bereitzustellen.

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Baumarkt

Quelle:
Bauwirtschaft

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Facility Management

Quelle:
Real Estate und Facility Management

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