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Über dieses Buch

Content-Management in der Praxis beschreibt anhand von illustrativen Fallbeispielen Lösungskonzepte für den erfolgreichen Aufbau und Betrieb unternehmensweiter Portale. Mit klarem Blick für die betriebliche Realität entwickelt der Autor ein integriertes Modell für das Content-Management, auf dessen Basis die einzelnen Fragestellungen der Arbeit analysiert und strukturiert werden. Neben strategischen Elementen beschreibt das Buch eine integrierte Architektur für das Content-Management multikanalfähiger Portale, die Prozessmodelle und darauf ausgerichtete Software-Funktionen des Content-Management enthält. Das Buch zeigt Unternehmen Wege auf, um aus unterschiedlichen Ausgangssituationen heraus ein effizientes und am betrieblichen Nutzen ausgerichtetes Content-Management zu erzielen. Die Darstellung auch komplexer Themenstellungen in klarer und allgemeinverständlicher Sprache erleichtert dem Leser den Einstieg in die teilweise unübersichtliche Materie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die meisten Unternehmen verfügen zum heutigen Zeitpunkt sowohl über einen Webauftritt als auch über ein Intranet. In den letzten Jahren entstanden viele interne und externe Unternehmensportale, da Unternehmen die Potenziale des Internet erkannten und aufgrund des Verhaltens der Konkurrenz gezwungen waren, ebenfalls — und so schnell wie möglich — im Internet präsent zu sein. Gegenwärtig haben sich viele der Intranets zu Datenfriedhöfen entwickelt, auf denen die Mitarbeiter die gewünschten Inhalte nicht oder nur noch mit unverhältnismäßigem Aufwand finden [vgl. Nohr 2000, S. 4]. Ein Grossteil der Internetauftritte brachte den Unternehmen nicht den erhofften Erfolg. Die Ursachen sind mangelnde Berücksichtigung der Benutzeranforderungen (Mitarbeiter, Kunden, Partner), fehlende Internetstrategie sowie unkoordiniertes Vorgehen bei der Entwicklung der Plattformen. Viele Unternehmen haben die Situation erkannt und suchen nach zukunftsweisenden Lösungen.
Oliver Christ

2. Grundlagen

Zusammenfassung
Diese Arbeit betrachtet Content-Management als ein Instrument des Wissensmanagements. Während Wissensmanagement die Gesamtheit des für den Geschäftserfolg relevanten expliziten und impliziten Wissens zum Gegenstand erhebt, fokussiert Content-Management ausschliesslich auf explizites Wissen in Form von Daten und Dokumenten. Ein hauptsächliches Anwendungsgebiet des Content-Management sind www-basierte Portale, die kodifiziertes Wissen über standardisierte Protokolle und Schnittstellen nutzbar machen. Aus diesem Grund wird der Begriff Content-Management nach einer Darstellung und Begriffsabgrenzung von Portalen (Prozessportalen und Wissensportalen) und Wissensmanagement abgeleitet. Für eine vertiefte Betrachtung der verschiedenen Konzepte bieten sich folgende Arbeiten an:
Prozessportale
[Öterle 2000b, 2000a; Schmid et al. 2000; Schrnid 2001]
Wissensportale
[Bach 2000; Jansen 2000]
Wissensmanagement
[Bach et al. 1999; Bach et al. 2000; Thiesse 2001]
Oliver Christ

3. Content-Management-Strategie

Zusammenfassung
Im Rahmen der Strategieentwicklung entstehen in Unternehmen üblicherweise verschiedene Einzelstrategien, die in einer hierarchischen Beziehung zueinander stehen und inhaltlich miteinander abgestimmt sein sollten [vgl. Karst 1998, S. 11]. Zur Steigerung der Wirksamkeit, besseren Nutzung von Synergiepotenzialen und leichteren Umsetzung der Strategie sollten diese Substrategien (z.B. Geschäftsbereichs-, Funktionsstrategie) aus der Gesamtstrategie des Unternehmens abgeleitet werden.
Oliver Christ

4. Prozess- und Systemarchitektur für das Content-Management

Zusammenfassung
Die nachfolgenden zwei Kapitel beschreiben das Content-Management für das Multi-Access-Portal von E-Plus aus organisatorischer Sicht. Gegenstand des ersten Kapitels ist die Aufbauorganisation des Content-Management. Ablauforganisatorische Aspekte, d.h. Content-Management-Prozesse wie Erstellung, Pflege oder Beschaffung von Content werden im zweiten Kapitel betrachtet.
Oliver Christ

5. Content-Management-Systeme

Zusammenfassung
Die nachfolgenden Kapitel beschreiben die bestehende sowie die geplante Systemarchitektur des Multi-Access-Portals von E-Plus. Die Systemarchitektur zum Zeitpunkt der Live-Schaltung des Portals basierte auf dem Portal Application Framework der Firma iPlanet, ein Zusammenschluss der Firmen Netscape und SUN. Dabei handelt es sich um eine Architektur, die in verschiedenen Produkten von iPlanet umgesetzt ist. E-Plus setzt das Produkt iPlanet Application Server ein. Nach ca. einem Jahr entschied sich E-Plus für die Einführung des Content-Management-Servers der Firma Vignette. Dieses Produkt wird in drei Ausbaustufen die bestehende Architektur ersetzen. Kapitel 5.1.1 beschreibt die ursprüngliche Systemarchitektur des Portals sowie die Gründe, die zu deren Ablösung geführt haben. Die geplante Architektur wird in den drei verschiedenen Ausbaustufen in Kapitel 5.1.2 beschrieben.
Oliver Christ

6. Projektszenarien

Zusammenfassung
Vor der Einführung des Multi-Access-Portals bezog E-Plus keinen externen Content von Content-Providern. Im Projekt konnte somit nicht auf vergangene Erfahrungen zurückgegriffen werden. Content-Syndication musste technisch und organisatorisch vollkommen neu im Unternehmen verankert werden. Die Erfahrungen, die die Beteiligten durch das Projekt sammelten, konnten im Rahmen des Prozessentwurfs für die Gestaltung des Syndication-Prozesses verwendet werden. Weitere Erfahrungen flössen in die Gestaltung der Standardverträge ein, die mit Content-Providern abgeschlossen werden (s. Kapitel 3.4.1).
Oliver Christ

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Als Abschluss der Arbeit fasst Kapitel 7.1 die wesentlichen Ergebnisse mit Hinblick auf die in Kapitel 1.3 formulierten Ziele zusammen. Der anschliessende Ausblick in die Zukunft zeigt einige aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Content-Management auf, die als Ansätze zur Weiterentwicklung der hier erarbeiteten Konzepte dienen können.
Oliver Christ

Backmatter

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