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In der vorliegenden Dissertation analysiert Nathanael Harfst die Rolle struktureller und organisatorischer Treiber der Energieeffizienz in Unternehmen mit zertifiziertem EnMS nach ISO 50001. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Nutzung vorhandener Controlling-Strukturen zur Steuerung des Energieeinsatzes im Rahmen des betrieblichen Energiemanagements. Mit Hilfe der varianzbasierten Strukturgleichungsmodellierung (PLS) werden die aufgeworfenen Hypothesen empirisch getestet. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass eine Integration von energiebezogenen Steuerungsaspekten in vorhandene Strukturen und Prozesse des Controllings deutlich zur Steigerung der Qualität des Energiecontrollings beiträgt und in der Folge einen signifikanten Beitrag zur Erhöhung der energiebezogenen Leistung von Unternehmen leisten kann.
Aufgrund der sich verknappenden Ressourcen und der notwendigen Eindämmung des anthropogenen Treibhauseffektes gewinnen der Ausbau erneuerbarer Energien und der effiziente Umgang mit Energie verstärkt an Bedeutung. Das internationale politische Ziel, durch eine möglichst klimaneutrale Energieversorgung die Klimaerwärmung bis zum Jahr 2100 auf maximal + 2 °C bzw. auf + 1,5 °C im Vergleich zur vorindustriellen Periode zu begrenzen, wurde im Rahmen des Pariser Abkommens von 2015 verabschiedet. Um dies zu erreichen, ist es beabsichtigt, zum einen die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu erhöhen und zum anderen den Endenergieverbrauch zu minimieren.
Dieses Kapitels dient der Darstellung des Verständnisses von Controlling und Energiemanagement, das der Arbeit zugrunde liegt. Aufbauend auf den Anforderungen der Energiemanagementnorm ISO 50001:2018 und der Controllingkonzeption der Rationalitätssicherung von Weber und Schäffer (2011) sowie weiterer Erkenntnisse der energiemanagementbezogenen Literatur werden zentrale Elemente eines wirksamen Energiecontrollings abgeleitet. Abschließend finden sich im vorliegenden Kapitel die relevanten theoretischen Bezugspunkte der empirischen Untersuchung sowie die darauf aufbauende Entwicklung des Wirkungsmodells und seiner Hypothesen.
Das dritte Kapitel enthält die Beschreibung der methodischen Grundlagen und Vorgehensweise der empirischen Untersuchung. Der Fokus liegt dabei auf der Beschreibung der Methodik zur Bewertung der Güte von Messmodellen und des Gesamtmodells zur Auswertung der erhobenen Daten auf Basis der varianzbasierten Strukturgleichungsmodellierung mit PLS.
Das Kapitel vier beinhaltet die Beschreibung der Datensammlung und des Ablaufs der Umfrage sowie die Bewertung der zur statistischen Analyse genutzten Datengrundlage.
Das vorliegende Kapitel beschreibt zum einen die Konzeption und die Operationalisierung der Integration von Energieaspekten in das Controlling und die Gütebeurteilung des abgeleiteten Messmodells. Zum anderen werden im Anschluss an die Ausführungen zum Messmodell des Konstrukts mögliche Determinanten der Integration von Energieaspekten in das Controlling vorgestellt und deren Wirkung mit PLS überprüft.
Kapitel 6 dient der Untersuchung der Wirkung der Integration von Energieaspekten in das Controlling auf die Qualität der Elemente des Energiecontrollings. Um die Wirkung der Qualität der Elemente empirisch zu untersuchen, ist es nötig, diese messbar zu machen. Da sich Controllingleistungen als interne Dienstleistungen ansehen lassen, werden zunächst Konzepte zur Messung der Qualität von Dienstleistungen vorgestellt. Im Anschluss folgen die Operationalisierung und die Gütebeurteilung der einzelnen Messmodelle sowie die Analyse der Wirkung der Integration auf die Elemente des Energiecontrollings. Das Kapitel dient der Beantwortung der Forschungsfrage 3: Nimmt mit zunehmender Integration von Energieaspekten in das Controlling die Qualität des Energiecontrollings zu?
Das Kapitel 7 dient der Beantwortung der Forschungsfrage 4:
Wirkt die Qualität zentraler Steuerungselemente des Energiecontrollings positiv auf die energiebezogene Leistung und in der Folge auch auf den wirtschaftlichen Erfolg?Hierzu werden zunächst die Konzeption und Operationalisierung der energiebezogenen Leistung und des wirtschaftlichen Erfolges vorgestellt und anschließend die Zusammenhänge zwischen der Qualität der Elemente des Energiecontrollings, der energiebezogenen Leistung und des wirtschaftlichen Erfolgs aufgezeigt und analysiert.
Das achte Kapitel dient der Darstellung des Forschungsbeitrages. Hierzu werden zunächst die Ergebnisse anhand der vorgestellten Forschungsfragen zusammenfassend dargestellt und deren Einordnung in den wissenschaftlichen Diskurs vorgenommen. Darüber hinaus finden sich in diesem Abschnitt die erarbeiteten praxisrelevanten Implikationen der Ergebnisse sowie die Limitationen der Untersuchung und der weitere Forschungsbedarf.
Die Ergebnisse der Untersuchung stützen die Annahme, dass eine Integration der energiebezogenen Steuerung in vorhandene Strukturen und Prozesse des Controllings deutlich zur Steigerung der Qualität der Elemente des Energiecontrollings beiträgt und in der Folge einen relevanten Beitrag zur Erhöhung der energiebezogenen Leistung von Unternehmen leisten kann. Da die energiebezogene Leistung maßgeblich auf die Steigerung der Energieeffizienz bezogen werden kann, lässt sich das Controlling in institutioneller als auch in funktionaler Sicht als ein relevanter Treiber der Energieeffizienz ansehen.
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