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Über dieses Buch

Dieses Buch fromuliert und beleuchtet Werte aus der Sicht der Ökonomie und Anforderungen aus der Ethik als Ausgangsbasis für eine differenzierte Betrachtung von Controlling. Als ein wesentlicher Ansatz der letzten Jahre wird die Corporate Social Responsibility (CSR) konstruktiv-kritisch analysiert. Neben der Wertediskussion ist die Bedeutung der Prozesse für das Gesundheitswesen immer wieder hervorgehoben worden. In zwei Beiträgen wird dabei die Ergänzung um das Blueprinting und die Möglichkeiten des Lean Management herausgearbeitet. Soll eine Ausrichtung an Werten und eine verbesserte Struktierung von Prozessen gelingen, dann sind unabdingbar Innovationen zu gestalten und voranzutreiben. Dabei wird in diesem Buch ein Innovationscontrolling entwickelt, um diese Entwicklung zu begleiten und die Bedeutung von Verzerrungen hervorgehoben. Ausführungen zu einer Optimierung des Controlling unter Beachtung der Konzeption um ein Behavioral Accounting und zu einer fallmixorientierten Vorgehensweise schließen das Buch ab.
Nur wenn Klarheit und Konsensus über die angestrebten Werte besteht, können Prozesse eingeleitet werden, um das Arbeitsziel otpimaler zu erreichen. Dazu bedarf nicht nur eingefahrener Wege und Überlegungen, sondern innovativer Gestaltungskraft. Das Buch möchte hierzu Wege aufzeigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Werte, Prozesse, Innovationen – im Spannungsbogen des Controllings

Zusammenfassung
Wenn in der Betriebswirtschaftslehre von Werten gesprochen wird, dann geht es immer um Eurobeträge: Bilanzpositionen, Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Kosten oder Erlöse u. a. werden in Euro ausgedrückt. Auch im Gesundheitsbereich stehen die Kosten von Kranken- und Pflegekassen oder die Budgets im Vordergrund der Auseinandersetzungen.
Winfried Zapp

Kapitel 2. Ökonomische Werte im Gesundheitsbereich

Zusammenfassung
Die Ökonomie ist im Gesundheitswesen ein viel diskutiertes Thema. Besonders das Finanzierungssystem des Krankenhauses im Rahmen der DRG-Vergütung gerät in dieser Diskussion wiederkehrend in den Mittelpunkt. Dieser Prozess wird bereits seit einigen Jahrzehnten durch eine zunehmend marktwirtschaftliche Gesundheitspolitik gefördert.
Manuela Klein

Kapitel 3. Ethische Anforderungen im Controlling: Ethik, Moral, Regeln, Tugend

Zusammenfassung
„Medizinische und ethische Entscheidungen werden aufgrund ökonomischer Überlegungen getroffen.“ Auf diese Weise leitet Gert Scobel, ein deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Autor und Philosoph in seinem Artikel zum Konflikt zwischen Medizin und Ökonomie ein. Unter anderem entstehen Kosten durch die Behandlung von Patienten und die fortlaufenden Weiterentwicklungen in der Medizin.
Vera Hundeler

Kapitel 4. Corporate Social Responsibility (CSR): Konstruktiv-kritische Analyse für den Gesundheitsbereich

Zusammenfassung
Die Zeit, in der Unternehmen ausschließlich auf finanzielle Ziele und eine Wertmaximierung ausgerichtet waren, gehört der Vergangenheit an. In den letzten Jahren hat die Verantwortungsübernahme über das Kerngeschäft des Unternehmens hinaus erheblich an Bedeutung gewonnen. Vor allem der Begriff Corporate Social Responsibility (im Folgenden CSR) wird in der Diskussion häufig aufgegriffen.
Merle Richter, Luise Steen

Kapitel 5. Prozessanalyse und Service Blueprinting für ein Prozesscontrolling

Zusammenfassung
Die Gesundheitsversorgung und damit insbesondere die Krankenhäuser befinden sich in einem laufenden Wandlungsprozess. Mit der Einführung des DRG-Fallpauschalengesetzes am 29.08.2001 trat ein neues Vergütungssystem für Krankenhäuser in Kraft. Die Folgen dieser Änderung sind das Streben nach qualitativ hochwertigen Leistungen unter steigendem Kostendruck. Die Krankenhäuser sind angehalten, ihre Arbeitsweise wirtschaftlicher zu gestalten, damit die Kosten die Erlöse aus den DRG-Fallpauschalen nicht übersteigen.
Katharina Albers

Kapitel 6. Lean Management – Anforderungen, Ziele, Möglichkeiten

Zusammenfassung
Deutsche Krankenhäuser werden zunehmend mit wirtschaftlichen Problemen konfrontiert. Um diese abzumildern, können entweder die Einnahmen erhöht oder die Ausgaben gesenkt werden. Da die Höhe der Einnahmen aus DRGs kaum beeinflusst werden können, besteht lediglich die Chance, die Ausgaben zu senken. Jedoch sind im Bereich der Kostensenkung mittlerweile weitgehend alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Frauke Teuber

Kapitel 7. Innovationscontrolling – Innovation für den Gesundheitsbereich: Bedeutung von Innovationen und deren Controlling im Krankenhaussektor

Zusammenfassung
Das Gesundheitswesen gilt als eine wissensintensive Branche. Als Halbwertszeit des medizinischen Wissens wird eine Zeit von 5 Jahren angenommen. Wissen manifestiert sich in Innovationen, die in erster Linie Neuerungen darstellen.
Maria Tiedal

Kapitel 8. Kognitive Verzerrungen als Ausgangsbasis für ein Controlling

Zusammenfassung
Einleitend sei folgende Beschreibung für die Person Steve, die zufällig aus einer repräsentativen Stichprobe ausgewählt wurde, zu betrachten:
Timo Neunaber

Kapitel 9. Behavioral Accounting

Zusammenfassung
Der englischsprachige Begriff „Behavioral Accounting“ wird ins Deutsche mit „verhaltensorientiertes Rechnungswesen“ übersetzt. Eine genaue Definition folgt im nächsten Abschnitt.
Lisa-Marie Klotzbücher

Kapitel 10. Fallmixorientiertes Controlling

Zusammenfassung
„Neben der erbrachten und erlösten Fallzahl (Leistungsmenge) entscheidet auch die Zusammensetzung der Fälle (Leistungsstruktur) über den ökonomischen Erfolg des DRG-Systems für ein Krankenhaus“. Dieses Zitat von Goedereis in dem Buch „Auswirkungen der DRG-Einführung in Deutschland“ macht deutlich, dass neben der Mengenausweitung die Auswahl des Fallportfolios ein Kriterium zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses ist. Dabei ist die Beachtung der Engpässe wie beispielsweise Zeiteinschränkungen, Kosten und Leistungen von wesentlicher Bedeutung.
Saskia-Lana Leicht

Kapitel 11. Intensivpflege im Spannungsfeld zwischen Personalkosten und Personalbedarf am Beispiel des Intensivpflege- und Leistungserfassungssystems INPULS®

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der seit Jahren bestehenden kritisch zu betrachtenden Personalsituation im Intensivpflegebereich und des steigenden Bedarfs an intensivmedizinischer und -pflegerischer Versorgung stehen Gesundheitspolitik, Selbstverwaltungspartner und Krankenhäuser vor der Herausforderung, die qualitative und quantitative Versorgung sicherzustellen. Pflegepersonalmangel, Gefährdung der Patientensicherheit und Vorgaben für Pflegepersonaluntergrenzen und deren Finanzierung sind aktuell diskutierte Themen in Politik und Gesellschaft.
Maria Wilczek, Monika Dammer
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