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Über dieses Buch

Die betriebswirtschaftliche Untersuchung der kleinen-und mittleren Unternehmen (KMU) hat traditionell einen hohen Stellenwert. Betrachtet man z.B. alle Unter­ nehmen in Österreich, so bilden die KMU mit über 99 % nach wie vor die stärkste wirtschaftliche Präsenz. Controlling bildet eine wesentliche Grundlage, um Unternehmen erfolgreich zu steuern. Aus diesem Grund hat sich Controlling bei großen Unternehmen auch weitestgehend durchgesetzt. Anders die Situation bei den KMU: von einer Control­ ling-unterstützten Unternehmenssteuerung kann nur bei den wenigsten bzw. wenn, dann nur bei den größeren KMU gesprochen werden. Oftmals wird Control­ ling durch den Steuerberater auf Basis des externen Rechnungswesens betrieben. Hinsichtlich der Prozessorientierung haben viele KMU aufgrund der Typologie oft­ mals ungeahnte Vorsprünge gegenüber Großunternehmen. Gerade kleine KMU sind in ihrer Ausrichtung von Natur aus prozessorientiert. ln dieser Betriebsgröße ist das "gesamte Geschäft" überschau-und damit operativ gut steuerbar. Gleich­ zeitig ist zu jeder Zeit ein enger Kundenkontakt gegeben. Diese Transparenz ist mit zunehmender Betriebsgröße immer schwieriger sicherzustellen. Dies erfordert organisatorische Maßnahmen und entsprechendes Management. Das beschriebene Geschäftsprozessmodell bildet einen der Schwerpunkte der vorliegenden Arbeit. Dieses detaillierte Modell unterstützt die Transparenz im Un­ ternehmen und ermöglicht somit eine bessere Steuerung. Einen weiteren Schwer­ punkt bildet die Untersuchung eines Anforderungsprofils für einen KMU-Controller.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden den Kernbereich der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft. Laut dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim sind 99,8 % aller Unternehmen des europäischen Wirtschaftsraumes und der Schweiz kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Beschäftigte. Betrachtet man die Gesamtheit aller KMU, so sind 93 % davon Kleinst-, 6 % kleine und knapp 1 % mittlere Unternehmen.
Börge Kummert

2. Begriffsabgrenzungen

Zusammenfassung
Ziel des vorliegenden Kapitels ist es, eine allgemeingültige Auffassung des Begriffs projektorientierte Dienstleistungs-KMU im technologieorientierten Betätigungsfeld zu schaffen. Dazu wird zuerst der Begriff kleine und mittlere Unternehmungen (KMU) in der Literatur näher untersucht und eine Abgrenzung bzw. Definition im Sinne der Zielsetzung gefunden.
Börge Kummert

3. Prozessmanagement — Geschäftsmodell

Zusammenfassung
Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Prozessmanagements mit dem Ziel, die Sichtweise und Notwendigkeit der Prozessorientierung zu verstehen. Dazu ist es notwendig wichtige Begriffe wie Geschäftsprozess, Geschäftsmodell und Geschäftsprozessmodell von einander abzugrenzen. Am Schluss des Kapitels wird das Grazer Modell nach TIPOTSCH vorgestellt.
Börge Kummert

4. Die idealtypische Unternehmung

Zusammenfassung
In dem folgenden Kapitel wird das Geschäftsmodell der idealtypischen Unternehmung anhand einer Literaturrecherche definiert und erläutert. Ziel hierbei ist es, ein Referenzgeschäftsmodell für KMU zu generieren, welches die eingangs definierten Kriterien erfüllt.
Börge Kummert

5. Controlling — Controller

Zusammenfassung
In der Literatur wird der Ansatz des Controllings weitestgehend heterogen behandelt.
Börge Kummert

6. KMU Controlling — KMU Controller

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel bezieht sich auf die KMU-spezifischen Besonderheiten des Controllings.
Börge Kummert

7. Empirische Erhebung

Zusammenfassung
Auf der Grundlage des erarbeiteten theoretischen Rahmens aus den Kapiteln 3 bis 6 werden nun die Ergebnisse einer Befragung mit Schwerpunkt auf das generierte Geschäftprozessmodells bzw. KMU-Controlling dargestellt.
Börge Kummert

8. Lösungsansätze und Grundvoraussetzungen

Zusammenfassung
Unter Berücksichtigung der Befragungsergebnisse bietet diese Kapitel Lösungsansätze für Controlling bzw. Controllingtools. Es werden Lösungsansätze für jene Prozesse dargestellt, wo Controlling bei den befragten Unternehmungen als besonders wichtig (größer 50%) genannt wurde.
Börge Kummert

9. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zusammengefasst und in Form eines Überblicks dargestellt. Des Weiteren folgen ein Ausblick auf mögliche Entwicklungstendenzen hinsichtlich der Forschungsschwerpunkte sowie Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten.
Börge Kummert

Backmatter

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