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Über dieses Buch

Lesen Sie in diesem Buch alles rund um das Thema Digitalisierung im Controlling
Dieses Buch beschäftigt sich mit folgenden Themen:Aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung
Auswirkung der Digitalisierung auf das Controlling
Möglichkeiten, die das Controlling hat, um die Digitalisierung aktiv mitzugestalten
Unterschiedliche Fragestellungen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse werden zusammen, um in diesem Buch über die Digitalisierung im Controlling einen Beitrag zum gegenwärtigen Diskussionsstand zu leisten.

Interessante Fachbeiträge von wissenschaftlich orientierten Autoren und Praktikern

Das Buch „Controlling im Wandel der Zeit – Digitalisierung“ besteht aus diversen Beiträgen von verschiedenen wissenschaftlich orientierten Autoren und Praktikern. In den Beiträgen greifen sie ausgewählte Themenfelder des operativen sowie strategischen Controllings praxisnah auf und sprechen nützliche Handlungsempfehlungen aus.
Damit richtet sich das Buch zum Thema Digitalisierung im Controlling an: Praktiker, welche die Handlungsempfehlungen und Erkenntnisse für ihre Arbeit nutzen können.
Studierende, die aufgerufen sind, die diskutierten Fragestellungen und Lösungsansätze weiterzuentwickeln
Alle Leser, die sich mit den Themen Digitalisierung und Controlling beschäftigen.
Erhalten Sie wertvolle Einblicke in die aktuellen Herausforderungen und Trends des Controllings

Durch die fortschreitende Digitalisierung wird ein nicht zu unterschätzender Transformationsprozess ausgelöst. Derzeit stellt dieser vieles im Rechnungswesen und der Unternehmenssteuerung auf den Prüfstand. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Steuerungsgrößen an digitale Geschäftsmodelle anzupassen, während Reporting-Prozesse durch Robotics gleichzeitig immer schneller und günstiger werden. Durch den Zugriff auf massiv erweiterte Markt-, Kunden- und Prozessdaten können Controller viele bisher offen gebliebene Fragen beantworten.
Das Buch über die Digitalisierung im Controlling beeindruckt durch seine mit Detailtiefe gepaarte Spannweite, um die wesentlichen und aktuellen Aspekte für das Controlling zu erfassen. Controller erhalten wertvolle Einblicke in die aktuellen Herausforderungen ihrer sich massiv verändernden Berufspraxis.
Der Transformationsprozess, der durch die fortschreitende Digitalisierung ausgelöst wird, stellt derzeit vieles im Rechnungswesen und in der auf dessen Daten basierenden Unternehmenssteuerung auf den Prüfstand. Die Steuerungsgrößen sind an die digitalen Geschäftsmodelle anzupassen und Reportingprozesse werden durch Robotics schneller und günstiger. Durch den Zugriff auf massiv erweiterte Markt-, Kunden- und Prozessdaten können Controller viele bisher offen gebliebene Fragen beantworten. Das Sammelwerk beeindruckt durch die mit Detailtiefe gepaarte Spannweite, mit der die wesentlichen aktuellen Aspekte für das Controlling erfasst werden. Controller erhalten von namhaften Experten wertvolle Einblicke in die aktuellen Herausforderungen ihrer sich massiv verändernden Berufspraxis.Dipl.-Kfm. Dr. Hans-Jürgen Hillmer, Mitglied des Vorstands der BVBC-Stiftung

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Controlling – Digitalisierung, Automatisierung und Disruption verändern Aufgabenfelder und Anforderungen nachhaltig

Zusammenfassung
Digitalisierung und immer schnellere Änderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie haben zur Folge, dass sich auch das Berufsbild des Controllers in den nächsten Jahren stark verändern wird. Bisher typische Aufgaben wie das reine Zusammenstellen von Daten und Zahlen oder standardisiertes Reporting werden nach und nach verschwinden, da diese Aufgaben besser von Computern übernommen werden können. Noch ist zwar nicht ganz klar bzw. genau abzusehen, welche anderen Aufgaben an die Stelle bisheriger Tätigkeiten kommen werden; auch die Expertenmeinungen gehen zum Teil stark auseinander. Allerdings kristallisiert sich heraus, dass Controller künftig mehr gestalterische Aufgaben (Stichworte u. a. Businesspartner, Unterstützung des Managements bei der strategischen Entwicklung des Unternehmens, Harmonisierung von Einzelzielen im Unternehmen zu einer Gesamtzielsetzung, Mitgestaltung bei der Umsetzung von Maßnahmen, Verbesserung der Datenanalyse und Prognosequalität) übernehmen werden, als das bislang der Fall war. Zudem müssen sie ihre Kompetenzen in Statistik sowie Nutzung von IT und (Digital-)Technik erheblich verbessern.
Jörgen Erichsen

Kapitel 2. Inhaltliche Neuausrichtung des Rechnungswesens durch Digitalisierung?

Analyse von Schnittstellen zwischen Controlling und Accounting
Zusammenfassung
Vom Big-Data-Konzept und den neuen, innovativen „In Memory“-Technologien werden auch Accounting und Controlling in vielerlei Hinsicht profitieren, etwa durch eine Verbesserung der Entscheidungsqualität aufgrund einer verbreiterten Datenbasis sowie durch eine stärkere Zukunftsorientierung der Daten. Mitunter wird in diesem Zusammenhang auch eine inhaltliche Neuorientierung des internen und externen Rechnungswesens im Sinne eines vollständigen Zusammenwachsens von Controlling und Accounting gefordert. Ziel des Beitrags ist es, diese These kritisch zu überprüfen und anhand ausgewählter Schnittstellen zwischen Accounting und Controlling zu analysieren, ob die Digitalisierung ein neues Fachkonzept in der Unternehmensrechnung erforderlich macht.
Marcus Bieker

Kapitel 3. Effizienz von Controllingsystemen in der digitalen Transformation

Zusammenfassung
Immer wenn es um die Digitalisierung in Bezug auf das Controlling geht, lautet die geltende Maxime: „Die Digitalisierung muss konsequent zur Effizienzsteigerung im Controlling genutzt werden“. Dabei wird aber allzu leicht übersehen, dass die Digitalisierung das Controlling selbst in seinen Grundsätzen verändert. Heute gerät das Controlling mit der Digitalisierung unter neuen Konkurrenzdruck durch externe Berater und interne Fachabteilungen oder sogenannte Data Scientists, die als Businesspartner des Managements mit Datenanalysen und Entscheidungsvorlagen Kompetenzfelder des Controllers für sich besetzen. Das Controlling steht damit unter einem neuen Legitimationsdruck. Es wird in seiner aktuellen Form nur Bestand haben, wenn es in der Lage ist, seine Aufgaben effizienter zu erledigen, als andere Systeme hierzu in der Lage sind. Daraus leiten sich mindestens zwei grundsätzliche Fragen ab: Erstens: Was sind die Effizienztreiber, um neue Effizienzpotenziale durch die Digitalisierung zu heben? Und zweitens: Wie kann diese Effizienzsteigerung gemessen werden?
Kay Schlenkrich, Helena Wisbert

Kapitel 4. Effizientes Energiecontrolling in Zeiten von Industrie 4.0

Können digitale Transformation und Big Data zu mehr Ressourceneffizienz beitragen?
Zusammenfassung
Ein erfolgreiches Energiemanagement kann Energiekosten senken, den Energieverbrauch und die Emissionsbelastung reduzieren und so einen Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz leisten. Eine wichtige Basis des Energiemanagements stellt das Energiecontrolling dar. Dieses unterstützt die Verantwortlichen bei der Planung, Steuerung und Kontrolle der energiebezogenen Ziele. Vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 könnten die erweiterten Informationssysteme mit valideren Daten zu mehr Entscheidungsgüte beitragen. Um die sich hier bietenden Möglichkeiten und Grenzen zu betrachten, werden mithilfe der SWOT-Analyse die Chancen, Risiken, Stärken und Schwächen von Big Data und digitaler Transformation für das Energiecontrolling eines Produktionsunternehmens untersucht. Außerdem werden Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung vorgestellt.
Martin-Alexander Arns, Thomas Heupel

Kapitel 5. Corporate Responsibility in der digitalen Arbeitswelt 4.0

Umsetzungsmöglichkeiten am Beispiel der aufsichtsrechtlichen Regulierung im Risikomanagement der Bankenbranche
Zusammenfassung
Daten und vor allem personenbezogene Daten sind im Zeitalter der Digitalisierung zu einem der wesentlichsten „Rohstoffe“ geworden. Dies betrifft sowohl den Dienstleistungs- als auch den Produktionsbereich. In den Ursache-Wirkungs-Beziehungen der betrieblichen Wertschöpfungskette spielen die nichtfinanziellen Faktoren eine immer größere Rolle und insbesondere das Vertrauen aller Akteure in den Schutz ihrer Daten ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Am Beispiel der bankenaufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement und an die IT-Sicherheit von Banken soll aufgezeigt und dafür sensibilisiert werden, wie sich jedes Unternehmen – in unterschiedlicher Ausprägung – seiner Corporate Digital Responsibility stellen kann.
Guido Pfeifer, Inge Wulf

Kapitel 6. Das Controlling-Bild der Zukunft:

Welche Chancen und Risiken ergeben sich im Spannungsverhältnis zwischen IT und Controlling für den Controller der Zukunft?
Zusammenfassung
Im Rahmen dieses Beitrags sollen die Einflüsse von „Big Data“ in den zukünftig von digitaler Transformation geprägten Unternehmen für das Controlling dargestellt werden. Der Fokus liegt dabei darauf, die Folgen der Digitalisierung für den Controller der Zukunft zu analysieren und die daraus resultierenden Chancen und Risiken für den Unternehmensbereich Controlling darzustellen. Es gilt zu untersuchen, ob in Zukunft ein Spannungsverhältnis zwischen IT und Controlling existieren wird. Außerdem wird erörtert, wie sich das Berufsbild des Controllers wandelt und welche zusätzlichen Kompetenzen dafür benötigt werden.
Thomas Heupel, Marcus Reinhardt

Kapitel 7. Einfluss aktueller IT-Trends auf das interne Berichtswesen

Zusammenfassung
Das interne Berichtswesen ist eine klassische Domäne des Controllings. Sie befindet sich jedoch durch aktuelle IT-Trends in einem tief greifenden Wandel, mit dem Chancen und Herausforderungen einhergehen. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in bedeutsame Entwicklungen, die den internen Berichterstattungsprozess verändern. Erstens beeinflusst Big Data die Datenbeschaffung. Hier stehen Controller vor der Herausforderung, relevante Daten zu sammeln, miteinander zu verknüpfen und ihre Qualität zu sichern. Zweitens bietet Business Analytics neue Wege der Datenverarbeitung. Controller können hier zukunftsorientierte Fragestellungen mit statistischen Methoden und Modellen analysieren. Drittens ermöglichen Self-Service-Applikationen eine bedarfsgerechte, interaktive Informationsdarstellung. Controller können dadurch visuell aufbereitete und individuell angepasste Informationen zeit- und ortsunabhängig zum Abruf bereitstellen.
Peter Kajüter, Kai Schaumann, Henrik Schirmacher

Kapitel 8. Shared Services & Digitalisierung

Zusammenfassung
Aktuell werden die Unternehmen insbesondere von der sich intensivierenden Digitalisierung geprägt, deren Einfluss auch für Shared-Services-Aktivitäten zu prüfen ist. Der vorliegende Beitrag greift diesen Aspekt auf und versucht, ausgehend von einer konzeptionellen Bestandsaufname zum Shared-Services-Ansatz zu prüfen, wie sich durch die digitale Transformation in den Unternehmen funktionsbezogene Effekte auf die auszulagernden Prozesse auswirken. Im Rahmen einer Zusammenfassung dieser Effekte wird dabei der Versuch unternommen, die bisher vorliegenden Überlegungen zu einem Phasenmodell der Entwicklungsstufen von Shared-Service-Centern um den Aspekt der festgestellten Digitalisierungseffekte zu ergänzen und darüber hinaus der Frage nachzugehen, wie das Controlling von Shared-Service-Centern durch die Digitalisierung geprägt werden kann.
Norbert Klingebiel

Kapitel 9. Grundlagen und Wesensmerkmale von Bitcoins im Lichte aufsichtsrechtlicher Gegebenheiten

Zusammenfassung
„The one thing that is missing, but will soon be developed, is a reliable e-cash, a method whereby on the Internet you can transfer funds from A to B, without A knowing B or B knowing A. The way I can take a $ 20 bill, hand it over to you, and then there’s no record of where it came from. You may get that (e-cash) without knowing who I am. That kind of thing will develop on the Internet and that will make it even easier for people using the internet.“
Mit dieser Aussage skizzierte Milton Friedman noch vor der Jahrtausendwende die Anfänge einer dezentralen und anonymen Zahlungsweise im Internet. Tatsächlich haben onlinebasierte Zahlungsmittel in den letzten zehn Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Die steigende Akzeptanz sogenannter Kryptowährungen stellen Verbraucher, Unternehmen und regulierende Stellen vor vielseitige Herausforderungen im Zuge des digitalen Wandels. In vielen Ländern ist die aufsichtsrechtliche Beurteilung von Kryptowährungen noch nicht abschließend geklärt, da bei der Einordnung dieser neuartigen Zahlungseinheiten zahlreiche regulatorische Besonderheiten und Bedenken zu berücksichtigen sind.
René Pollmann, Marcel Schrader

Kapitel 10. Potenzielle Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die Wertschöpfungskette der Finanzberichterstattung

Zusammenfassung
Die Kryptowährung Bitcoin wäre ohne die ihr zugrunde liegende Blockchain-Technologie nicht denkbar. Der Hype um Bitcoin hat dabei die Sicht darauf verstellt, dass die Blockchain-Technologie für eine ganze Reihe anderer Bereiche erhebliche Veränderungen mit sich bringen könnte. Dies gilt auch für die Finanzberichterstattung. Zunächst davon betroffen sein wird die Verarbeitung von Massendaten, die sicherer und schneller vonstattengehen wird. Aber auch andere zentrale Schritte im Prozess der Finanzberichterstattung dürften sich erheblich verändern. Die Autoren stellen die Technologie vor, und zeigen ihre Auswirkungen auf die Finanzfunktion in Unternehmen auf.
Peter Leibfried, Heiko Petry

Kapitel 11. Digitalisierung im Bankensektor – Notwendigkeit von neuen kundenzentrierten Geschäftsmodellen

Zusammenfassung
Die Digitalisierung im Bankensektor ist nicht nur ein anhaltender Trend, sondern stellt auch den Großteil der Institute vor eine signifikante Herausforderung. Neben dem wachsenden Druck zur Erfüllung der Regulatorik, damit steigenden Kosten und rückläufigen Erträgen verschärfen die Anforderungen der Digitalisierung die schwierige Lage der Banken. Nicht nur die Erforderlichkeit, das Thema Digitalisierung für das eigene Institut zu betrachten, sondern das ständige Aufkommen disruptiver Technologien setzt Banken massiv unter Zugzwang, um relevante Marktanteile zu behalten. Dieser Beitrag gibt zunächst einen Überblick über die Digitalisierung im Bankensektor. Anschließend werden die Kundenbedürfnisse und die aktuellen Geschäftsmodelle in Banken näher beleuchtet. Den Beitrag runden Handlungsempfehlungen und Herausforderungen für Banken im Bereich der Digitalisierung ab.
Alwin Bathija, Thomas Kümpel
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