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2024 | Buch

Controlling

Eine Einführung mit Storytelling-Ansatz

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Über dieses Buch

Für die Unterstützung des Managements ist das Controlling unverzichtbar. Kenntnisse im Controlling sind nicht nur für Controller, sondern auch für andere Fach- und Führungskräfte elementar.

Das Besondere an diesem Lehrbuch ist die konsequente Umsetzung des Storytellings, das über eine reine Vertiefung mit Hilfe von Fallstudien hinausgeht. Die einzelnen Controlling-Themen werden im Rahmen einer Geschichte erarbeitet und durch einzelne theoretische Vertiefungen außerhalb der Story ergänzt.

Die Protagonistin Emma Hüsing beginnt nach ihrem BWL-Studium als Juniorcontrollerin. Sie muss in verschiedenen Controllingbereichen Herausforderungen durch die Anwendung geeigneter Instrumente bewältigen und entwickelt im Dialog mit anderen Personen Lösungen. Vorgesetzte und Mentoren teilen ihr Erfahrungswissen und im Freundes- und Familienkreis erläutert Emma in Gesprächen Grundsätzliches zum Controlling.

Zur praktischen Anwendung sowie Vertiefung werden Rechnungen und Tabellen erläutert und Übungsaufgaben mit Lösungen bereitgestellt. Per Springer Nature-Flashcards-App stehen außerdem zusätzliche Fragen zur Verfügung, über die das erworbene Wissen kostenlos getestet werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Etwas Grundsätzliches zum Controlling
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden grundlegende Aspekte des Controlling behandelt. Emma stellt klar, dass der Controller keineswegs als reiner Kontrolleur im Unternehmen fungiert. Vielmehr besteht das Controlling im Wesentlichen aus den drei Aktivitäten: planen, kontrollieren und steuern. Emma erläutert die Rollen und Aufgaben des Controlling und beantwortet die Fragen, wer das Controlling erfunden hat und warum der Controller häufig mit einem Hofnarren verglichen wird. Als vom Erbsenzähler zum Business Partner mutierte Persönlichkeit ist der Controller auch als zukünftiger CEO geeignet. Emmas neuer Chef Hermann Müller grenzt das Controlling von anderen Unternehmensbereichen ab und erklärt seinem Vertriebskollegen Mark Costa, warum der Kostenbegriff für das Controlling so bedeutsam ist. Darüber hinaus definiert er die Anforderungen an einen erfolgreichen Controller. Schließlich nimmt Müller in einem ersten Gespräch mit seiner neuen Mitarbeiterin Emma eine organisatorische Einordnung des Controlling vor.
Thorsten Kümper
2. Budgetierung und Kontrolle
Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird der komplette Controllingprozess mit den Elementen Planung, Kontrolle und Steuerung einmal durchgespielt. Emma beginnt ihre erste Aufgabe bei ihrem neuen Arbeitgeber, dem Haushaltsgerätehersteller Baumagd, mit einer typischen Aufgabe für eine Juniorcontrollerin: einer Budgetdurchsprache. Dabei erkennt sie, dass die Principal-Agent-Problematik bei der Budgetierung eine große Rolle spielt. Sie lernt verschiedene Planungsansätze kennen und macht auch einen kleinen Exkurs in die Kostenrechnung. Nachdem die Planung abgeschlossen ist, führt sie (fast forward ein Jahr später) mit den Istzahlen eine Abweichungsanalyse durch. Hier geht sie im Drill Down von der oberen Ergebnisebene hinunter über die Kostenstellen bis zu den einzelnen Kostenarten, um die Gründe für die Abweichungen herauszufinden und Steuerungsmaßnahmen einzuleiten. Für die Brauerei, in der ihr Vater arbeitet, untersucht Emma den finanziellen Erfolg mit Hilfe eines OLAP-Würfels und erklärt dem Controller der Brauerei, was sich hinter Slicing und Dicing verbirgt.
Thorsten Kümper
3. Kosten managen
Zusammenfassung
Dieses Kapitel befasst sich mit dem Management von Kosten, insbesondere von Gemeinkosten. Im Gegensatz zu Einzelkosten sind diese oft eine Black Box, und eine verursachungsgerechte Zuordnung zu den Produkten ist somit schwierig. Elke untersucht zuerst die Einsatzmöglichkeiten klassischer Instrumente wie die Gemeinkostenwertanalyse und das Zero-Base-Budgeting, um schließlich eine Prozesskostenrechnung beispielhaft für den Logistikbereich von Baumagd durchzuführen. Damit gelingt es ihr, die Transparenz der Gemeinkosten zu erhöhen und die Kalkulation zu verbessern. Außerdem wendet sie die Methodik des Target Costing für die neue Generation von Waschmaschinen an. Dieses Verfahren hilft dabei, Produkte zielkostenorientiert zu entwickeln, sodass diese zu marktgerechten Preisen angeboten werden können.
Thorsten Kümper
4. Warum Kennzahlen so beliebt sind
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden zuerst die Ziele und Merkmale von Kennzahlen anhand einer Analogie zum Fußball erörtert. Daraufhin diskutieren Emma und ihr Chef Hermann Müller über die Sinnhaftigkeit konventioneller Unternehmenskennzahlen wie z. B. den EBIT, die Produktivität oder die Krankenquote. Aber auch die Vor- und Nachteile neuerer Kennzahlen wie die Cash-to-Cash-Cycle-Time oder Kennzahlen zur Nachhaltigkeit sowie Webmetrics werden angesprochen. Mit der wertorientierten Steuerung und der Balanced Scorecard beschäftigt sich Emma mit scheinbar gegensätzlichen Kennzahlensystemen, und sie beweist nebenbei, dass die Poststraße die beste Wahl beim Monopolyspiel darstellt. Überdies begleitet sie den Logistikleiter Bruno Brahm bei einem Benchmarking-Projekt. Abschließend zeigt sie auf, wie das Storytelling auch im Berichtswesen effektiv eingesetzt werden kann.
Thorsten Kümper
5. Erst rechnen, dann entscheiden!
Zusammenfassung
In diesem Kapitel hilft Emma ihrem alten Studienkollegen Albert bei der Entscheidung, ob er in seiner Kneipe einen Flipperautomaten aufstellen soll. Dabei greift sie auf die Deckungsbeitragsrechnung einschließlich einer Break-Even-Analyse zurück. Sie erklärt den Gedankenfehler der Sunk Cost, und wir erfahren en passant, dass wir uns nicht über den Kauf eines Kleidungsstückes ärgern sollen, das uns hinterher nicht mehr gefällt. Außerdem illustriert Emma, wie die stufenweise Fixkostendeckungsrechnung bei der Sortimentsgestaltung eingesetzt werden kann. Im Hinblick auf die Entscheidung von Baumagd, entweder eine Punktschweißmaschine oder eine Laserschweißmaschine zu beschaffen, wendet Emma verschiedene Verfahren der Investitionsrechnung an. Zum einen führt sie eine qualitative Nutzwertanalyse durch. Zusätzlich berechnet sie den Kapitalwert und die Amortisationsdauer der Investitionsalternativen.
Thorsten Kümper
6. Projektcontrolling
Zusammenfassung
In diesem Kapitel unterstützt Emma die IT-Abteilung bei der Gestaltung einer neuen Website durch die Anwendung von Methoden des Projektcontrolling. Sie illustriert mit einem Netzplan- sowie Ganttdiagramm eine grafische Darstellung des Projektplanes und des Projektfortschritts. Eine Earned-Value- Analyse erlaubt es ferner, den Status des Projektes in Bezug auf die Zeit und die Kosten zu evaluieren und eine Vorhersage über die zukünftige Entwicklung des Projektes zu machen. Darüber hinaus werden die Vor- und Nachteile eines agilen Projektcontrollings auf der Basis von Scrum erörtert. Emma präsentiert ihrem Chef Hermann Müller ein Burndown-Chart und erläutert die OKR-Methode. Außerdem klärt sie ihn über die VUKA-Welt auf.
Thorsten Kümper
7. Internationales Controlling: Über Grenzen denken
Zusammenfassung
In diesem Kapitel verbringt Emma einen Auslandseinsatz in der US-amerikanischen Tochtergesellschaft von Baumagd. Mit ihrem amerikanischen Chef John Zimmermann diskutiert sie die Auswirkungen unterschiedlicher Kulturen auf die Controllingarbeit. Hierzu erfolgt ein Rückgriff auf das bekannte Modell von Hofstede. Emma analysiert für John unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bei der Bildung von Transferpreisen für von der Muttergesellschaft gelieferte Komponenten und ihre Effekte auf den Gewinn. Dabei muss sie unter steuerlichen Aspekten das „Dealing at Arm’s Length“ Prinzip berücksichtigen. Schließlich zeigt sie John die Folgen von Wechselkursschwankungen für die Ergebnisrechnung auf und bespricht Maßnahmen, wie das Wechselkursrisiko reduziert werden kann.
Thorsten Kümper
8. Strategisches Controlling: An die Zukunft denken
Zusammenfassung
Nach ihrer Beförderung in das Zentralcontrolling beschäftigt sich Emma mit Fragestellungen des strategischen Controlling. Sie erkennt, dass es im Gegensatz zum operativen Controlling im strategischen Controlling immer eine interne Unternehmenssicht und eine externe Umweltsicht gibt. Für Baumagd erstellt sie zuerst eine SWOT-Analyse und eine Wertkette nach Porter. Anschließend führt sie eine Branchenstrukturanalyse für die Haushaltsgeräteindustrie durch. Danach erklärt sie, wieso der Portfoliogedanke nicht nur im Finanzbereich eine Rolle spielt. Mit dem klassischen Instrument der strategischen Unternehmensplanung, dem BCG-Portfolio, stellt sie eine Lösung für Baumagd vor und erörtert mit ihrem neuen Vorgesetzten Roland Mang die strategischen Handlungsoptionen. In diesem Zusammenhang werden auch das Konzept der Erfahrungskurve und der Produktlebenszyklus angesprochen. Weitere Portfoliomodelle wie das McKinsey-Portfolio werden kurz dargestellt. Abschließend erarbeitet Emma im Rahmen einer Szenarioanalyse einen Best Case und einen Worst Case.
Thorsten Kümper
9. Risikocontrolling: Mit Gefahren umgehen
Zusammenfassung
In diesem Kapitel lernt Emma den Unterschied zwischen Risiko und Unsicherheit kennen. Zusammen mit ihrem Chef Roland Mang bespricht sie die Phasen des Risikocontrolling. Am Anfang steht die Risikoidentifikation. Daran anschließend müssen die Risiken bewertet werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Risikoportfolios, in dem die einzelnen Risiken nach den Kriterien Wahrscheinlichkeit und Schadensausmaß eingeordnet werden. Je nach Positionierung der Risiken können diese dann gesteuert werden, z. B. durch Risikoüberwälzung auf eine Versicherung oder gar Risikovermeidung. Ferner ist eine ständige Überwachung der Risiken notwendig. Darüber hinaus errechnet Emma in diesem Kapitel die Earnings at Risk mittels einer Monte-Carlo-Simulation und zeigt die Anwendbarkeit und die Grenzen dieses Konzeptes auf.
Thorsten Kümper
10. Digitalisierung im Controlling: Big Data und Co.
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Controlling diskutiert. Konkret werden hier Big Data, Business Analytics, Cloud Computing, Mobile Computing, Industrie 4.0 und Robotic Process Automation angesprochen. Im Mittelpunkt steht die Betrachtung der zukünftigen Rolle des Controlling in der digitalisierten Welt. Werden dann überhaupt noch Controller gebraucht und wenn ja, für welche Tätigkeiten?
Thorsten Kümper
11. Lösungen der Übungsaufgaben
Zusammenfassung
Lösungen der Übungsaufgaben
Thorsten Kümper
Backmatter
Metadaten
Titel
Controlling
verfasst von
Thorsten Kümper
Copyright-Jahr
2024
Electronic ISBN
978-3-658-43745-9
Print ISBN
978-3-658-43744-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-43745-9