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31.10.2018 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Anforderungen an Controller von heute

Autor:
Sylvia Meier

Das Aufgabenfeld von Controllern hat sich verändert. Entsprechend stellen Unternehmen bei der Suche nach neuen Finanzfachkräften auch geänderte Anforderungen. Was muss ein Controller heute mitbringen?  

Bewirbt sich ein Finanzprofi bei einem Unternehmen, muss er unterschiedliche Fähigkeiten vorweisen – das gilt sowohl fachlich als auch persönlich. Denn für CFOs ist es wichtig, den Finanzbereich mit Mitarbeitern zu verstärken, die zu den Aufgaben und dem Team passen. Deshalb müssen Unternehmen im Vorfeld klären, welche Fähigkeiten für die Position gebraucht werden. In der Trendanalyse "Finance 2025 – Fokus auf den Finanzbereich der Zukunft" stellt das Beratungsunternehmen KPMG fest, dass in der Regel Fachkräfte mit einer fundierten kaufmännischen Grundausbildung in der Finanzabteilung beschäftigt werden. Bestimmte Basiskenntnisse müssen daher bei jedem Controller vorhanden sein. 

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Auch Professorin Solveig Reißig-Thust weist in ihrem Beitrag "Controller-Kompetenzen in Praxis und Lehre" darauf hin (Seite 21): 

Die fachlichen Kenntnisse über einschlägige Controlling-Instrumente und die Fähigkeit, diese effizient zum Einsatz zu bringen, sind wesentliche Grundvoraussetzungen, um als Controller erfolgreich zu sein" 

Neben dem Basiswissen, dass vor allem in Ausbildung und Studium erworben wird, eignen sich jedoch viele Fachkräfte im Laufe ihres Berufslebens weitere Kompetenzen an. Schon allein der digitale Wandel macht neue Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich. Die Trendanalyse legt offen, dass künftig vor allem  

  • eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit,
  • Proaktivität sowie
  • eine IT-Affinität erwartet werden.

Neue Fähigkeiten aneignen 

Diese Fähigkeiten, gerade in Bezug auf die Digitalisierung, lagen in der Vergangenheit allerdings nicht im Fokus der Ausbildung oder des Studiums. Reißig-Thust erklärt, dass künftig im Mittelpunkt einer zeitgemäßen Ausbildung von Controllern neben dem grundlegenden Fachwissen und dem Anwenden der einschlägigen Instrumente auch die Entwicklung von Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen stehen sollte. Bernadette Wagener gibt in ihrem Beitrag "Digital Skills ausbauen — aber wie?" einen Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Weiterbildung. CFOs sollten ein großes Interesse daran haben, ihre Mitarbeiter entsprechend zu fördern. Deshalb sollten sowohl Controller und ihre Vorgesetzten abwägen, welche Variante für die jeweilige Position in Frage kommen könnte. Als Weiterbildungsanbieter benennt Bernadette Wagenerer beispielsweise: 

  • CA Controller Akademie
  • Controller Institut (A)/Munich Business School
  • Hochschule Ludwigshafen/Horváth & Partners
  • IMD Business School (CH)
  • WHU — Otto Beisheim School of Management/McKinsey & Company

Anforderungsprofil erstellen

Doch wie kann ein Unternehmen überhaupt festlegen, welche Fähigkeiten die neue Finanzfachkraft in mitbringen soll? In dem Beitrag "Ein Leitfaden für die Controller-Entwicklung" stellen Rita Niedermayr-Kruse und Heimo Losbichler ein Kompetenzmodell vor, das hilft, entsprechende Kenntnisse zu definieren. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigen Ronald Gleich, Mike Schulze und Philipp Thiele in ihrem Beitrag "Soll-Kompetenzprofile für Controller erstellen". Am Beispiel eines F&E-Controllers in der Automobilindustrie stellen sie dar, wie das Kompetenzmodell der International Group of Controlling eingesetzt wird. 

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.08.2018 | Schwerpunkt | Ausgabe 6/2018

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