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17.03.2017 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Anforderungen an Controller von heute

Autor:
Sylvia Meier

Das Controlling setzt sich heute mit immer komplexeren Aufgaben auseinander. Für das Unternehmen ist es wichtig, seine Mitarbeiter entsprechend auszuwählen und einzusetzen. Controller ist eben nicht gleich Controller. 

Jeder (potenzielle) Mitarbeiter bringt andere Fähigkeiten mit. Sei es im fachlichen oder im persönlichen Bereich. Die Stärken und Schwächen des einzelnen Controllers zu erkennen und ihn entsprechend einzusetzen, ist entscheidend bei der Organisation des Controllings. Wird ein neuer Mitarbeiter eingestellt, stellt sich zunächst die Frage nach der Position, beispielsweise: Handelt es sich um einen Zentralcontroller mit Führungsverantwortung? Soll der Mitarbeiter als Zentralcontroller ohne Führungsverantwortung tätig sein? Oder handelt es sich um einen dezentralen Controller?

Empfehlung der Redaktion

01.12.2016 | Controller und Manager | Ausgabe 6/2016

Soll-Kompetenzprofile für Controller erstellen

Wie spezifische Soll-Kompetenzprofile für Controller erstellt werden können, lässt sich am Beispiel eines F&E-Controllers in der Automobilindustrie demonstrieren. Grundlage dafür bildet das Controller-Kompetenzmodell der IGC.

 

Fachliche Fähigkeiten

Dass ein Controller Zahlenverständnis für seine Tätigkeit mitbringt, wird von Unternehmen vorausgesetzt. Als weitere fachliche Fähigkeiten kommen beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen in Betracht:

  • Kostenrechnung,  
  • Rechnungslegung,
  • Investitionsrechnung,
  • IT-Bereich, Digitalisierung,
  • Fremdsprachenkenntnisse (insbesondere Englisch).

Muss ein Controller ein Studium absolviert haben? Nicht zwangsläufig. Zwar bevorzugen viele Finanzchefs bei Controllern eine akademische Ausbildung. Doch je nach Tätigkeit kann auch eine praktische Berufsausbildung absolut ausreichend sein. 

Persönlichkeitsanforderungen an den "idealen" Controller 

Neben dem erlernten Fachwissen sind auch die so genannten Soft Skills von großer Bedeutung. Ein Controller, der zwar perfekt Daten auswerten kann, seine Ergebnisse jedoch nicht kommunizieren kann, ist auf Dauer nicht erfolgreich einsetzbar. Harte Fakten müssen dem Gegenüber auch verständlich transportiert werden. Albert Anton Traxler und Professor Dorothea Greiling stellen in ihrem Beitrag "Wie sich Stellenprofile von Controllern gewandelt haben" (Seite 62) fest: "Zu den am häufigsten erwarteten Persönlichkeitsmerkmalen eines Controllers zählen die analytische und konzeptionelle Denkweise, die Kommunikationsfähigkeit, eine initiative Persönlichkeitshaltung sowie die Teamfähigkeit."

Anforderungsprofil erstellen

Doch wie kann ein Unternehmen nun überhaupt festlegen, welche Fähigkeiten ein Controller in die Firma einbringen soll? In dem Beitrag "Ein Leitfaden für die Controller-Entwicklung" in der Zeitschrift Controlling & Management Review stellen Rita Niedermayr-Kruse und Professor Heimo Losbichler ein Kompetenzmodell vor. Dieses Modell kann Unternehmen dabei helfen, zu definieren, was ein Controller für seine Tätigkeit mitbringen soll. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigen Professor Ronald Gleich, Mike Schulze und Philipp Thiele in ihrem Beitrag "Soll-Kompetenzprofile für Controller erstellen". Am Beispiel eines F&E-Controllers in der Automobilindustrie wird dargestellt, wie das Kompetenzmodell der International Group of Controlling eingesetzt werden kann. 

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.12.2016 | Controller und Manager | Ausgabe 6/2016

Soll-Kompetenzprofile für Controller erstellen

01.06.2014 | Spektrum | Ausgabe 3/2014

Wie sich Stellenprofile von Controllern gewandelt haben

01.08.2016 | Controller und Manager | Ausgabe 4/2016

Ein Leitfaden für die Controller-Entwicklung

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