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06.07.2015 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Corporate Treasury und aktuelle Regulierungstendenzen

Autor:
Sylvia Meier

Sowohl Controlling als auch Treasury müssen sich mit aktuellen regulatorischen Herausforderungen auseinandersetzen. Und dies so zeitnah wie möglich.

„Der Treasury-Bereich hat in den letzten Jahren insbesondere für die großen Unternehmen an Bedeutung gewonnen.“ So beschreiben dies Professor Steffen Kuhn und Professor Dirk Hachmeister in ihrem Zeitschriftenbeitrag: „Corporate Treasury im Brennpunkt der Regulierung“.

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Neuregelungen, die z.B. durch das IFRS 9 geplant werden, müssen vom Treasury im Blick gehalten und zeitnah umgesetzt werden. Die Autoren betonen jedoch: „Betroffen von den Neuregelungen sind nicht nur das Frontoffice, das heißt der Handel, sondern auch das Middleoffice, also das Finanzrisiko-Controlling, sowie das Backoffice und die internen Geschäftsprozesse.“

Welche Neuregelungen stehen an?

Die Autoren gehen in ihrem Beitrag vor allem auf folgende geplanten Regulierungen ein:

  • International Financial Reporting Standard (IFRS) 9

  • European Market Infrastructure Regulation (EMIR)

  • CVA-Risiken und Eigenmittel-Verordnung (CRR)

  • Einführung EU-Financial Transaction Tax (EU-FTT)

Trotz aller Komplexität, die auf Unternehmen durch die verschiedenen Neuregelungen zukommt, bieten sich auch Chancen. So weisen die Autoren darauf hin, dass die Neuregelung der Bilanzierung von Derivaten nach IFRS 9 zu mehr Spielräumen im Treasury und einem deutlichen Anstieg der ökonomischen Absicherungen führt.

Vorbereitung in Unternehmen

Doch wie können Unternehmen mit den anstehenden Regulierungen umgehen? Kuhn/Hachmeister empfehlen:

  • „Bereiten Sie eine konzentrierte Informations- und Einführungsaktion vor! Die Regulierungen betreffen alle Abteilungen des Treasury (Frontoffice, Middleoffice, Backoffice).

  • Bereiten Sie Ihr Unternehmen rechtzeitig auf die Umsetzung von IFRS 9 vor! Auch wenn diese vermutlich erst 2018 verpflichtend wird, sollten Ihnen zu diesem Zeitpunkt bereits Vergleichszahlen ab 2016 zur Verfügung stehen.

  • Beziehen Sie Experten mit ein! Die EMIR-Anforderungen sind nicht statisch. Sie müssen deshalb immer auf dem Laufenden sein und die neuesten bindenden Interpretationen kennen.

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