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16.11.2016 | Controlling | Kommentar | Onlineartikel

"Digitalisierung in der Buchhaltung bedeutet nicht Maschine vs. Mensch"

Autor:
Dirk Thomas Wagner

Die voranschreitende Digitalisierung macht auch vor Finanzabteilungen keinen Halt. Dadurch bieten sich jedoch auch neue Chancen. Ein Kommentar von Dirk Thomas Wagner. 

Aufgaben werden mit der Digitalisierung automatisiert und Prozesse verschlanken sich. Bedeutet dies, dass Angestellte allmählich durch Maschinen oder Computersysteme ersetzt werden? Wohl kaum – Accountants, Buchhalter und Controller sehen die Automatisierung als Chance und nicht als Bedrohung. Noch entfällt ein Großteil der Arbeit in den Finanzabteilungen auf administrative Tätigkeiten – beispielsweise Daten aus der Vergangenheit sammeln und verdichten. Doch das wird sich ändern.

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Mit der Digitalisierung kann die Finanzabteilung zum starken Business Partner werden, der aktiv berät, kalkuliert und steuert. Sie wird zum Cockpit des Unternehmens und direkter Berater der Geschäftsleitung. Es geht nicht länger nur um die rechtssichere Dokumentation der Historie. In Zukunft werden Mitarbeiter in Finanzabteilungen Fragen beantworten, die die Zukunft des Unternehmens unmittelbar betreffen. Ein Beispiel: "Wenn wir 200 zusätzliche Vertriebsmitarbeiter in Asien einstellen, wie wird dies voraussichtlich unseren Umsatz beeinflussen?" Das sind richtungsweisende Fragen. Diesen Paradigmenwechsel in der Wertigkeit der Branche kann die Digitalisierung erreichen.

Müssen Controller und Buchhalter auf Dauer um ihre Jobs fürchten?

Nach wie vor treffen Menschen strategische Entscheidungen – und nicht Maschinen. Roboter und Computer werden niemals Menschen ersetzen können. Aber sie finden sich besser im wachsenden Datenschatz zurecht und verbessern dadurch das operative Tagesgeschäft der Unternehmen. Gleichwohl ändert sich die Rolle der Finanzexperten. Ein breiteres Spektrum an Daten bildet die Grundlage für bessere Strategien. Dafür benötigen Unternehmen Mitarbeiter mit dem richtigen Know-how, um all diesen Informationen einen Sinn zu geben. Darüber müssen wir sprechen. Vorausschauende Analysen, sachkundige Vorschläge zur Innovation – das ist die Zukunft der Mitarbeiter im Finanzwesen. Wer sich jetzt beteiligt, wird siegen.

Chancen durch den digitalen Wandel

Finanzfachkräften kommt bereits heute ein gewisser Stellenwert zu. Sie sind für die Liquidität des Unternehmens verantwortlich und steuern ein Berichtswesen, das den Regeln des Staates genauso wie dem berechtigten Auskunftsinteresse von Geschäftspartnern und Anteilseignern gerecht werden muss. Durch den digitalen Wandel wird der künftige Financial Business Partner zu einer Art Co-Pilot im Unternehmen. Auch wenn er das Rennen nicht selbst fährt, gibt er die entscheidenden Tipps und Anweisungen für den Piloten. Überspitzt formuliert: Er wird vom Geschichtsschreiber zum Akteur des Geschehens. Was für eine Chance! 

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