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20.03.2013 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Die Entwicklung des Controllers zum Business Partner

Autor:
Sylvia Meier
1 Min. Lesedauer

Die meisten Controller sehen sich heute als Business Partner und tragen mit diesem Rollenverständnis positiv zum Unternehmenserfolg bei.

Früher waren Controller vor allem die „Master of Information“. Die Tätigkeiten waren hauptsächlich zahlenorientiert und in Richtung „Systemdienstleister“ ausgerichtet. Heute nimmt die betriebswirtschaftliche Beratung des Managements einen großen Teil der Tätigkeitszeit von Controllern in Anspruch. Dies zeigt ein Beitrag von Prof. Dr. Barbara E Weißenberger, Dr. Sebastian Wolf, Axel Neumann-Giesen und Gunnar Elbers in der Zeitschrift Controlling & Management.

Warum ist Business-Partnering erstrebenswert?

Die Autoren erläutern Studienergebnisse, die zeigen, dass Controller als Business Partner einen positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Mit den Worten der Autoren: „Die Intensität, mit der die Controller die Business-Partner-Rolle wahrnehmen, wirkt sich signifikant positiv (Pfadkoeffizient in Höhe von 0,21) auf den wahrgenommenen Ergebnisbeitrag aus.“

Entwicklung zum neuen Rollenverständnis auch Aufgabe des CEO

Doch wie wird der Controller Business Partner? Die Entwicklung vollzieht sich nicht von selbst. Entscheidend ist laut den Autoren, dass der Veränderungsprozess vom Management angestoßen werden muss. Das bedeutet: Nicht nur der CFO ist gefordert, diese Entwicklung zu unterstützen, sondern auch der CEO. Wie sehr sich der Controller selbst als Business-Partner definiert hängt stark von der Erwartungshaltung des Managament ab. Und natürlich sollten auch entsprechende Anreize, was die Karriere des Controllers betrifft, gesetzt werden.

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