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23.02.2016 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Kennzahlensysteme für Shared Service Center

Autor:
Sylvia Meier

Immer mehr Unternehmen setzen auf den Einsatz von Shared Service Centern. Doch diese müssen auch gesteuert werden.

Shared Services werden im Gabler Wirtschaftslexikon wie folgt definiert: „im Rahmen der Organisation die Konzentration ehemals dezentral durchgeführter, interner Dienstleistungen in einem organisatorischen Verantwortungsbereich (Shared Service Center). Wichtigstes Ziel ist die Verbesserung der Effizienz der Ressourcennutzung. Deshalb sollen die ursprünglich in mehreren dezentralen organisatorischen Einheiten (z.B. Sparten) erbrachten Aufgaben standardisiert, zusammengefasst und gegen Verrechnungspreise an die internen Abnehmer abgegeben werden. Hierfür kommen primär einfache Unterstützungs- und Verwaltungsprozesse in Frage.“

Controllingansatz für Shared Service Center

Ein Shared Service Center (SSC) ist also vor allem Dienstleister. Und mithilfe von SSCs wollen Unternehmen noch mehr Effizienz erreichen. Es kann allerdings nur dann effizient arbeiten, wenn es selbst auch entsprechend gesteuert wird. Doch wie kann ein SSC-Controlling aussehen? Zwar gibt es verschiedene Management-Ansätze zur Steuerung eines Unternehmens. Doch diese werden den Besonderheiten, die SSCs mit sich bringen, nicht gerecht.

Balanced Scorecard speziell für SSC

In dem Beitrag „Shared Service Center mit Kennzahlen steuern“ sprechen sich die Autoren Bianca Drerup, Florian Müller und Andreas Wömpener für den Einsatz der Balanced Scorecard aus. Zumindest bietet diese einen ersten Ansatz – reicht jedoch in ihrer klassischen Konzeption für die Steuerung des SSC nicht aus. Die Autoren haben deshalb eine spezielle SSC-Scorecard entwickelt.

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Entwicklung einer SSC-Scorecard 

Die SSC-Scorecard beruht dabei auf den Potenzial-, Prozess- und Ergebnisperspektiven der Dienstleistungserstellung. Doch welche Kennzahlen sollten hierfür ausgewählt werden? Hier empfehlen Drerup, Müller und Wömpener als Basis die qualitative Dienstleistungsproduktivität und den Dienstleistungsperformance-Index. Nach Auffassung der Autoren handelt es sich hier um Kennzahlensysteme, die eigens für Dienstleistungen konzipiert wurden. Der Vorteil: Die hierbei genutzten Kennzahlen lassen sich relativ einfach in eine SSC-Scorecard integrieren. Die Autoren stellen qualitative und quantitative Kennzahlen - auch anhand von Grafiken - vor und empfehlen:

  • „Fokussieren Sie sich bei der Auswahl geeigneter Kennzahlen auf fünf bis acht je Dimension der SSC-Scorecard.
  • Überprüfen Sie mittelfristig sowie außerplanmäßig, ob Änderungen in der Konzernstrategie aufgetreten sind, die die SSC-Strategie beeinflussen.
  • Wählen Sie die Kennzahlen entsprechend dem Reifegrad des SSCs und der damit verbundenen SSC-Ziele.“

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