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25.03.2015 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Budgetary Slacks vermindert werden

Autor:
Sylvia Meier

In vielen Unternehmen neigen Führungskräfte dazu, im Budgetierungsprozess Puffer einzuplanen. Wichtige Ressourcen werden damit oft unnötig an ein Projekt gebunden.

Ein Unternehmen hat nur beschränkt Ressourcen zur Verfügung. Die Planung spielt hier eine große Rolle. In der Praxis kann man jedoch oft beobachten, dass Manager in ihrer Planung Budgetreserven einplanen. Auch wenn es verständlich ist, dass manche Manager für bestimmte Risiken mithilfe eines Budgetpuffers gewappnet sein möchten - für das Unternehmen selbst kann diese Vorgehensweise nachteilig sein. Schließlich werden Mittel gebunden, die eigentlich nicht benötigt werden.

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In dem Beitrag "Budgetary Slack - Auf den Fokus kommt es an" stellen Professor Volker Lingnau und Till E. Dehne-Niemann die Ergebnisse einer Online-Studie vor. Dabei zeigen die Autoren, dass gerade psychologische Faktoren im Budgetierungsprozess eine große Rolle spielen.

Ziele vs. Risiken

Entscheidend ist demnach, ob ein Manager mögliche Fehler und Risiken im Fokus hat oder seine Ziele. Manager, die sich sich darauf konzentrieren, Fehler und Risiken zu vermeiden neigen eher dazu einen Budgetary Slack einzuplanen. Doch wie sollten Unternehmen ihre Verantwortlichen hier briefen? Die Autoren empfehlen (Seite 29):

  • „Think positive!“ — Schaffen Sie im Rahmen der Budgetübermittlung Ihres Bereichs-Managers eine auf Ideale und Entwicklungsziele gerichtete Atmosphäre.
  • Packen Sie den Aufgabenträger bei seiner Ehre und betonen Sie, dass sowohl er als auch die Unternehmung von einer wahrheitsgemäßen Budgetaufstellung profitieren können.
  • Vermeiden Sie in diesem Kontext den Hinweis auf Pflichten und Verantwortlichkeiten: Dies kann sich durch einen erhöhten Budgetary Slack negativ auf die Budgetierung und das Gesamtunternehmen auswirken."

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.03.2015 | Erfolgreich budgetieren | Sonderheft 1/2015

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