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20.10.2015 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Controller besser kommunizieren

Autor:
Sylvia Meier
1:30 Min. Lesedauer

Kommunikation ist eine wichtige Schlüsselfertigkeit von Controllern. Denn Controller müssen Managern wichtige Informationen vermitteln. Nicht selten scheitert die Kommunikation - und die Situation eskaliert.

"Es menschelt" sagt man häufig umgangssprachlich, wenn es im zwischenmenschlichen Bereich knirscht. Für Controller ist die Situation unglaublich schwierig, wenn sie in einer Besprechung unangenehme Fakten ansprechen müssen und der Gegenüber sich von dem Zahlenwerk möglicherweise vielleicht sogar angegriffen fühlt. Der Controller wiederum will eigentlich lediglich die aktuellen Zahlen besprechen und sich mit dem Manager austauschen, wie man die Situation verbessern könnte. Doch statt einem konstruktiven Gespräch, bestimmen Emotionen und gegenseitiges Unverständnis das Meeting.

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In dem Beitrag "Kommunikation ist mehr als Reden" in der Zeitschrift Controlling & Management Review macht Professor Jennifer Kunz darauf aufmerksam, dass eine Nachricht stets viele Botschaften gleichzeitig enthält. Schulz von Thun hat hierfür ein Kommunikationsmodell erstellt mit vier unterschiedlichen Kommunikationsebenen:

  • Sachverhaltsebene
  • Selbstoffenbarungsebene
  • Beziehungsebene
  • Appellebene

Mit anderen Worten: Manchmal wird eine Information, die der Controller dem Manager geben will, nicht nur auf der Sachverhaltsebene wahrgenommen sondern ganz anders weiterinterpretiert, als ursprünglich beabsichtigt. Und es entstehen Missverständnisse.

Stolpersteine in der Kommunikation vermeiden

Jeder hat es bereits einmal erlebt: Man möchte lediglich eine Information weitergeben und der Gegenüber fühlt sich kritisiert. Doch wie kann man diese Stolpersteine in der Kommunikation vermeiden? Kunz empfiehlt:

  • "Machen Sie sich in Gesprächen die Bedeutung der vier Ebenen der Kommunikation bewusst.
  • Achten Sie bei Gesprächen auf kongruente Aussagen auf diesen vier Ebenen.
  • Lassen Sie bei der Interpretation von Aussagen die auf der Selbstoffenbarungs-, der Appell- und der Beziehungsebene wahrgenommenen Signale nicht die Aussage auf der Sachinhaltsebene dominieren."

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.10.2015 | Service | Ausgabe 5/2015

Kommunikation ist mehr als Reden

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