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Corona und mediale Öffentlichkeiten

  • 2024
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch bietet einen umfassenden, interdisziplinären Blick auf mediale Erscheinungsformen im Kontext der Corona-Krise und fokussiert in diesem Zusammenhang insbesondere medien- und kommunikationswissenschaftliche, linguistische und philosophische Perspektiven auf die öffentliche Kommunikation zum Themenfeld des Coronavirus. Gerade zu Beginn der Corona-Krise kam es aufgrund der aus der Neuartigkeit des Coronavirus resultierenden Ungewissheit zu signifikanten kommunikativen Störmomenten, deren Rekapitulation und Analyse für eine demokratische Gesellschaft unabdingbar sind. In diesem Sinne forscht dieses Buch nach den kommunikativen Mustern des öffentlichen Sprechens über das Coronavirus in fiktionalen sowie nicht-fiktionalen Formaten.Konkret werden im Rahmen der nicht-fiktionalen Formate TV-Nachrichtensendungen, TV-Talkshows und TV-Dokumentationen, Printnachrichten sowie Social Media-Posts analysiert. Im Rahmen der fiktionalen Formate stehen v.a. Online-Serien im Fokus des Interesses. Die unterschiedlichen, sich aus der Interdisziplinarität des Bandes ergebenden methodischen Zugänge ermöglichen einen breit gefächerten, polyperspektivischen Zugang zur Corona-Kommunikation und lassen gleichwohl (medien-)übergreifende diskursive Muster - als ein signifikantes Ergebnis des Sammelbandes - erkennen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. „Hier ist das erste deutsche Fernsehen“ … Visuelles Kommunikationsmanagement des Corona-Virus in der Tagesschau im Vergleich Frühjahr und Spätherbst 2020

    Miriam Goetz
    Zusammenfassung
    Das Corona-Virus prägte spätestens ab März 2020 nicht nur unser aller Sozial- und Arbeitsumfeld, es erhielt aufgrund seiner allgemeinen Relevanz und Brisanz auch enorme mediale Aufmerksamkeit. Die Medien profitierten als Vermittler von Bildern und Informationen zum Virus enorm vom Informationsdurst und der Angst der Bevölkerung. Die Quoten belegten, dass hierbei insbesondere öffentlich-rechtliche Sender als wichtige Informations-, Selektions- und Orientierungsquellen von den Rezipient:innen genutzt wurden.
    Dieser Beitrag untersucht auf Basis einer empirischen Erhebung, wie das TV-Format Tagesschau das Corona-Virus als Diskursfeld übermittelt hat. Forschungsleitende Fragen sind hierbei: Wie wurde das Virus visualisiert und dargestellt? Welche Schwerpunkte setzte die Nachrichtenredaktion und -produktion in ihrer (visuellen) Darstellung? Wie wurden relevante wissenschaftliche und politische Akteur:innen portraitiert (und warum?). Kann man eventuell von einem visuellen Kommunikationsmanagement ausgehen? Diesen Fragestellungen wird in zwei Zeiträumen vergleichend nachgegangen: Wie wird das Virus in der Tagesschau in der ersten Corona-Phase bis zum Peak (1. März 2020 bis 1. Juni 2020) im Vergleich zum zweiten Peak (1. Oktober 2020 bis 31. Dezember 2020) übermittelt? Die Ergebnisse werden in die bisherige Forschungslage zur Corona-Kommunikation und visuellen Kommunikation eingeordnet und der Beitrag endet mit einem Ausblick auf potenzielle weitere Forschungsfelder.
  3. 2. Unsichere Zeiten. Grammatische Reflexe im Corona-Pandemieverlauf

    Elisabeth Scherr
    Zusammenfassung
    Der Beitrag untersucht die sprachliche Übermittlung von ungesicherten Informationen während des Pandemieverlaufs von Covid-19 in der Anfangszeit. Es entsteht eine kommunikativ herausfordernde Situation, wenn Verantwortungsträger wie Politiker:innen oder Expert:innen einerseits gefordert sind, Informationen und Handlungsanweisungen zu liefern, ihnen andererseits für fundierte Reaktionen nur begrenzt verlässliche Daten zu Verfügung stellen. Besonderes Augenmerk wird auf nicht-saliente, grammatische Mittel zum Ausdruck unsicherer Faktenlagen gelegt, konkret wird eine quantitativ-qualitative Analyse epistemisch verwendeter Modalverben in Pressetexten durchgeführt. Für den Untersuchungsgegenstand sind informationsorientierte Zeitungstexte besonders relevant, da hier ein Abweichen von der Übermittlung rein objektiver Fakten mehr oder weniger gravierende Sanktionen nach sich ziehen kann, was wiederum den Einsatz nicht-salienter sprachlicher Strategien motiviert. Dabei stellt sich die Frage, ob die Verwendung epistemischer Modalverben den prinzipiell zunehmenden Informationsgrad im Pandemieverlauf widerspiegelt. Die Ergebnisse zeigen, dass die relative Verwendungshäufigkeit dieser Verben mit fortgeschrittenem Pandemieverlauf tatsächlich abnimmt, Schwankungen der Frequenz jedoch gleichzeitig mit einer Verlagerung der Themen (von allgemeiner Verunsicherung über die Impfdebatte bis hin zu Langzeitfolgen) einhergehen. Signifikante Unterschiede zwischen den analysierten Tageszeitungen ergeben sich auch bei der Nennung von Quellenangaben, die als Anlass für eine getätigte Schlussfolgerung oder Vermutung angeführt werden können. – Qualitätszeitungen verwenden zwar mehr epistemische Modalverben, jedoch meist mit Berufung auf eine verlässliche Instanz.
  4. 3. „Norona-Fiction“ in Filmen und Serien? Eine vorläufige Bestandsaufnahme

    Corina Erk
    Zusammenfassung
    Der Beitrag unternimmt eine Systematisierung der Filme und Serien über die Covid-19-Pandemie. Dabei werden ästhetische und inhaltliche Fragen ebenso reflektiert wie produktionstechnische oder erinnerungskulturelle. Ausgewählte Beispiele insbesondere aus dem deutschsprachigen Raum werden einem Close Watching unterzogen. Zahlreiche internationale Beispiele finden in diesem Überblicksartikel ebenfalls Beachtung.
  5. 4. Corona überleben: Die Figur der:s Überlebende:n als Trägerin von Hoffnung und Angst in den Politiken einer Krise im Werden

    Eva Johais, Mareike Meis
    Zusammenfassung
    Der Beitrag verfolgt die Figur des:r Corona-Überlebenden über diverse Medienformate und den Verlauf der Corona-Pandemie von März 2020 bis August 2021 hinweg. Es wird nachvollzogen wie Bedeutung und Wissen über das Coronavirus SARS-CoV-2 und die Infektionskrankheit COVID-19 in und mit Erzählungen hergestellt und verhandelt wird. Anhand von drei konkreten Inszenierungen prominenter und bürgerlicher Personen wird gezeigt, wie die Figur des:r Überlebenden als divergierende Trägerin von Hoffnung und Angst funktioniert und sich in weiteren Erzählungen von COVID-19-Erkrankten zu einem im Werden begriffenen Narrativ verflicht: der Corona-Krise als Überlebensgeschichte. Dieses Narrativ wird mit dem feministischen Ansatz von Donna J. Haraway als Ergebnis performativer Praktiken der Wissens- und Bedeutungsgenerierung verstanden, die sich über die Ebene verbaler Äußerungen und medialer Visualisierungen und Affizierungen hinaus in konkreten Handlungen materialisieren. Der Beitrag arbeitet die den ausgewählten Inszenierungen unterliegenden Praktiken der Aushandlung von Wissen und Bedeutung zu COVID-19 heraus und beschreibt deren öffentlich -wirksames Moment als Teil der Politiken des Wissens der Corona-Krise. Als materiell-semiotischer Knoten funktioniert die Figur des:r Corona-Überlebenden hierbei als eine Krisenfigur, deren oszillierender Status zwischen Angst und Hoffnung zum Brennpunkt politischer Aushandlungen um COVID-19 wird.
  6. 5. Affektive Medien: Social Media und die Covid-19 Pandemie

    Angela Krewani
    Zusammenfassung
    Der Beitrag untersucht die affektiven Dimensionen der Corona-Debatte im medien- und kulturwissenschaftlichen Kontext. Dementsprechend werden Pandemien auf ihre sozialen und historischen Wirkweisen überprüft: die Handlung zeitgenössischer Filme wie z. B. Stephen Soderberghs Contagion antizipiert die emotionalen und sozialen Verwerfungen der Pandemie. Mit Blick auf die affektiven Dimensionen der Social Media-Kommunikationen verbindet der Beitrag Corona-Debatten und Medientheorie: Unter Rückgriff auf Theorien der Affektivität werden die Social Media dahingehend als defizitäre Medien eingeschätzt, als dass sie die kommunikativen Affekte nicht zu binden und zu kontrollieren wissen. Das Ergebnis manifestiert sich in den Corona-Demonstrationen im öffentlichen Raum, die von ihrer Affektivität geprägt sind. Diese Affektivität wiederum knüpft sich an Fake News und Verschwörungstheorien.
  7. 6. „wir sind wundgescheuert tatsächlich alle“ – Wissenschaftskommunikation zwischen Anspruch und Frustration

    Sina Lautenschläger, Lisa Rhein, Nina Janich, Kersten Sven Roth
    Zusammenfassung
    Mit Beginn der Corona-Pandemie hat sich ein öffentliches Bedürfnis an externer Wissenschaftskommunikation ergeben, weshalb insbesondere Virolog:innen ins Zentrum des massenmedialen Interesses rückten. Diese avancierten u. a. zu Dauergästen in Polit-Talkshows, in denen sie sich im Spannungsfeld Wissenschaft – Politik – Medien positionieren mussten. Mit Fokus auf die Wissenschaftler:innen Melanie Brinkmann, Hendrik Streeck und Alexander Kekulé wendet sich dieser Beitrag am Beispiel von Polit-Talkshows der Tatsache zu, dass es im Verlauf der pandemischen Wellen innerhalb der massenmedialen Berichterstattung zu einer Fokusverschiebung kam: Wurden die Wissenschaftler:innen zu Beginn zu ihrer Expertise befragt und sollten wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Statistiken der breiten Öffentlichkeit erklären, zeigt sich im weiteren Verlauf, dass sie zusehends als Privatpersonen adressiert und/oder zu politischen Statements aufgefordert werden. Dies wiederum hat nicht nur zu Grenzziehungspraktiken auf Seiten der Wissenschaftler:innen geführt, sondern auch zu deutlichen Unbehagens- und Frustrationsäußerungen. Auf Basis der Interaktionalen Linguistik deckt der Beitrag zum einen die Veränderungen im sprachlich-kommunikativen Verhalten der Akteur:innen im Zeitraum von März 2020 bis April 2021 auf und zeigt zum anderen, welche Problemgemenge sich aus Sicht der Forscher:innen ergeben haben.
  8. 7. Stärken und Schwächen der Berichterstattung über Corona

    Stephan Russ-Mohl
    Zusammenfassung
    Wer nach der Pandemie-Berichterstattung zu Covid 19 weiterhin die These vertritt, dass Medien ohne Einfluss sind, muss, so der Medienforscher Roland Schatz, „2020 auf einer Mars-Expedition gewesen“ sein, so schrieb er in einer E-Mail an den Verfasser. Journalisten und Journalistinnen üben mehr oder weniger Einfluss aus. Medien sind mächtig. Gerade unpopuläre Entscheidungen lassen sich in Demokratien oftmals nur mit ihrem Rückenwind durchsetzen. Welche Rolle der Journalismus in Deutschland in der Pandemie gespielt und wo er letztlich versagt hat, untersucht der Beitrag.
  9. 8. Corona-Proteste und die ‚Casting-Gesellschaft‘ – medienethische Überlegungen am Beispiel des ‚Corona-Soundtracks‘ (Spiegel TV)

    Florian Wobser
    Zusammenfassung
    Gerahmt von kritischen und aufmerksamkeitsökonomischen Beobachtungen der massenmedialen Öffentlichkeit unter Bedingungen der sogenannten Polykrise wird eine medienethische Perspektive auf die Berichterstattung zu SARS-CoV-2 entfaltet. Diese richtet sich genauer auf die frühen Proteste gegen die staatlichen Maßnahmen im Sommer 2020 und deren zugespitzte Inszenierung durch Spiegel TV. Die Überzogenheit der je eigenen Inszenierungsweise der Dokumentierenden, aber auch der Dokumentierten selbst wird einander heuristisch gegenüber gestellt, so dass sowohl die vermeintliche Kritik der schrillen Maßnahmengegner:innen als auch der ironisch-investigative Stil des Formats ‚Corona-Soundtrack‘ in ihren jeweiligen Einseitigkeiten simultan erörtert werden. Die verschwörungsaffinen, affektgeladenen sogenannten Wutbürger:innen bzw. die so rigoros klickorientierten Medienmacher:innen erzeugen eine audiovisuelle Emergenz, die mit Hilfe des medientheoretischen Topos der ‚Casting-Gesellschaft‘ gedeutet wird. Zentrale Aspekte der entfalteten Argumentation sind zusätzlich false balance, Polarisierung, Fake News, bullshitting und die durch eine Forschergruppe um Oliver Nachtwey entwickelte soziologisch-psychologische Deutung der Proteste. Eine spezielle Würdigung erfährt außerdem der Spiegel-TV-Stil, der hier ausnahmsweise nicht durch einen bissigen Kommentar, sondern durch einen bloßen Zeigegestus jener Ereignisse dominiert wird, der didaktisch sowie ethisch von Relevanz und damit reflexionsleitend ist. Was dieser Infotainment gleichenden audiovisuellen Inszenierung der Wahrnehmung entzogen bleiben muss, sind Resultate einer sachlichen Diagnose der gesundheitlichen Risiken in der Frühphase der Corona-Pandemie.
  10. 9. Vom Ausnahmezustand zum ‚Cold Turkey‘ Der Entzug staatlicher Einschränkungen der Grundrechte als mentaler Schock einer verunsicherten Gesellschaft

    Peter Zimmermann
    Zusammenfassung
    Der Beitrag fokussiert die Krisenberichterstattung um die Corona-Krise und die bewusste Inszenierung von gesundheitlichen Katastrophen. Durch ihre Konzentration auf die Brennpunkte des Geschehens jagten die Medien der Bevölkerung Angst und Schrecken ein. Das änderte sich auch nicht im Verlauf der Corona-Pandemie, besonders seitens der audiovisuellen Medien wurde im Namen der Gesundheitsfürsorge die grundlegende Aussetzung der Freiheitsrechte gegen berechtigte Kritik verteidigt. Die einseitige Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erstreckte sich auch auf die später einsetzende Debatte um die Corona-Impfungen. Auch hier wurden Kritiker und Kritikerinnen diffamiert und mit der extremistischen Rechtspolitik der Alternative für Deutschland (AfD) assoziiert. Der Ausnahmezustand war so stark politische Realität geworden, dass einzelne Länder mit dessen Aufhebung haderten. Hier ist vor allem die Verunsicherung einer älteren, einst politisch linken Generation zu beobachten, die sich durch das Virus besonders bedroht fühlte und sich an die Restriktionen des Staates klammerte: ‚Cold Turkey‘ für diejenigen, die den Schritt in die Freiheit nicht mehr wagen wollten. Aber auch ‚Cold Turkey‘ für eine Regierung, die sich an das bequeme Regieren per Notstand gewöhnt hatte und dessen Bevölkerung willig bereit ist, auf ihre demokratischen Rechte bei kleinster Gefährdung zu verzichten.
  11. 10. Chilling everybody with ‘facts’: Die Corona-Pandemie als Diskurs- und Wissenskrise

    Tim Raupach
    Zusammenfassung
    Ausgangspunkt des vorliegenden Textes ist die Beobachtung einer Ausbreitung der medizinischen Sprache des Viralen in außer-medizinische Kontexte wie sie in der Zeit der Corona-Pandemie massenmedial beobachtbar wurde. Um diese semantische Diffusion als Symptom einer gesamtgesellschaftlichen Wissenskrise sichtbar zu machen, wird der öffentlichen Umgang mit besimmten ‚Wahrheitsbegriffen‘ anhand von Wahrnehmungsschemata historischer Seuchen-Narrative in Beziehung gesetzt, die sich auf Ursprung und Verbreitung einer Seuche beziehen. In diesem historischen Vergleich soll die Rhetorik des Viralen als Teil einer medialen Affektpolitik nachvollziehbar werden. Sie manifestiert sich in ‚Wahrheitspraktiken‘ einzelner Medienformate, welche die Intension der ‚Verschwörungstheoriebekämpfung‘ verfolgen. Solche Praktiken werden auf ihr vermeintlich erkenntnisförderndes Potenzial befragt, da sie sich in ihrem Selbstverständnis als aufklärerisch und dem Gemeinwohl verpflichtet sehen. Die Ergebnisse aus der Analyse von Wahrheitspraktiken werden anschließend aus einer demokratietheoretischen Perspektive als sogenannte ‚Chilling-Effekte‘ vorgestellt. Im Ausblick wird ihr destruktives Potenzial anhand der Diskurstheorie von Jürgen Habermas als Fortsetzung der Kolonialisierungsprozesse von Medien-Öffentlichkeiten diskutiert.
  12. Backmatter

Titel
Corona und mediale Öffentlichkeiten
Herausgegeben von
Dennis Gräf
Martin Hennig
Copyright-Jahr
2024
Electronic ISBN
978-3-658-45503-3
Print ISBN
978-3-658-45502-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-45503-3

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    Bildnachweise
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