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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Unter dem Begriff der „Corporate Governance“ wird in dieser Arbeit die Organisation der Leitung und Kontrolle eines Unternehmens mit dem Ziel des Interessenausgleichs zwischen den beteiligten Anspruchsgruppen verstanden. In deutschen Quellen wird der Begriff „Corporate Governance“ in Ermangelung einer wortwörtlichen Übersetzung mit Begriffen wie: „Unternehmensverfassung“, „Spitzenorganisation“, „Strukturregelungen des Unternehmens“, „Unternehmensüberwachung“, „Spitzenverfassung“, „Unternehmensführung und -kontrolle“ usw. bezeichnet.1 Andere deutsche Begriffe für den englischen Ausdruck „Corporate Governance“ sind: Organisation der Leitung, Organisation der Unternehmensführung oder Leitungsstruktur eines Unternehmens.2 In dieser Arbeit wird durchweg der auch in der deutschen Literatur mittlerweile übliche englische Begriff „Corporate Governance“ verwendet. Dieser Begriff ist trotz seiner weiten Verbreitung noch vergleichsweise jung, er wird auch im englischsprachigen Schrifttum erst seit den 90er Jahren verwendet.3
Peter Witt

2. Institutionelle Governance-Strukturen und zu lösende Interessenkonflikte zwischen den einzelnen Stakeholdern

Zusammenfassung
Das Shareholder Value-Modell ist Ausdruck einer langen betriebswirtschaftlichen Tradition der Gleichsetzung des Corporate Governance-Problems mit dem Problem der Anteilseignerorientierung bei der Unternehmensführung.1 Die Ansprüche von Mitarbeitern, Fremdkapitalgebern und anderen Interessengruppen werden im Modell der reinen Anteilseignerorientierung nicht als Bestandteil des Corporate Governance-Problems aufgefasst. Sie werden stattdessen über Märkte, privatrechtliche Verträge und ein entsprechendes Gerichtssystem gesichert. Das lässt sich am einfachsten rechtfertigen, indem effiziente Arbeits- und Fremdkapitalmärkte unterstellt werden. Diese sorgen in Verbindung mit einem gesetzlichen Schutz der Verträge dafür, dass im Unternehmen nur institutionelle Regelungen des Interessenausgleichs erforderlich sind, die das Verhältnis von Aktionären und Managern sowie das Verhältnis der Aktionäre untereinander betreffen.
Peter Witt

3. Corporate Governance-Systeme im internationalen Vergleich

Zusammenfassung
Im folgenden sollen die Corporate Governance-Systeme in den wichtigsten Ländern der Welt vorgestellt und anhand des in den vorhergehenden Kapiteln erarbeiteten theoretischen Rahmens untersucht werden.
Peter Witt

4. Formen, Faktoren und mögliche Ergebnisse des Wettbewerbs der Corporate Governance-Systeme

Zusammenfassung
Unter Systemwettbewerb versteht man den Wettbewerb von Wirtschaftssystemen, definiert als Aggregate rechtlicher, ordnungspolitischer und sozialer Spielregeln, um Produktionsfaktoren. Ein Wirtschaftssystem schafft für die Unternehmen, die ihm ausgesetzt sind, bestimmte Anreize und Verpflichtungen. Es gibt den gesetzlichen Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit vor und beeinflusst die Kosten und das Ertragspotenzial der ihm angehörenden Unternehmen.1 Im Wettbewerb setzt sich das Wirtschaftssystem durch, das leistungs- und wertschöpfungsstarke wirtschaftliche Aktivitäten anzieht bzw. deren Abwanderung verhindert.2
Peter Witt

5. Bisherige Modelle des Systemwettbewerbs

Zusammenfassung
Hart hat in einem Principal-Agent-Modell mit Wettbewerb zwischen von den Eigentümern geleiteten Unternehmen (entrepreneurial firms) und von Managern geleiteten Unternehmen (managerial firms) gezeigt, wie der Marktmechanismus die Agency Costs senkt und eigennütziges Verhalten von Managern verhindert.1
Peter Witt

6. Eigene Modelle zum Wettbewerb und zur Entwicklung von Corporate Governance-Systemen

Zusammenfassung
Die bisherigen Kapitel haben gezeigt, dass die Corporate Governance eines Unternehmens aus vielen einzelnen Elementen besteht, die zum Teil gesetzlich vorgegeben sind und zum Teil der Gestaltungsmöglichkeit des Unternehmens unterliegen. Manche Elemente der Corporate Governance sind in ihrer Wirkungsweise von der Existenz komplementärer anderer Elemente abhängig. Andere sind substitutional, können sich also gegenseitig in ihrer Funktion ersetzen.
Peter Witt

7. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Corporate Governance bezeichnet die Organisation der Leitung und Kontrolle in einem Unternehmen mit dem Ziel des Interessenausgleichs zwischen den beteiligten Anspruchsgruppen. Sie setzt sich zusammen aus gesetzlichen Vorgaben und Institutionen, Organisationsentscheidungen des Unternehmens und seiner Manager, sowie den Verträgen, welche die Stakeholder untereinander abschließen.
Peter Witt

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