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08.02.2013 | Corporate Publishing | Im Fokus | Onlineartikel

Kundenmagazine: Journalismus mit Luxusfeeling

Autor:
Andrea Amerland

In einer Welt, in der Print angeblich stirbt, sind Corporate Magazines wie Felsen in der Brandung. Denn im Gegensatz zu journalistischen Printmedien befinden sich Unternehmensmagazine auf Wachstumskurs und entwickeln sich zum exklusiven Luxusmedium mit journalistischem Storytelling.

"Die Stärke von Print: Emotionale Welten, haptisches Fühlen, an jedem Ort der Welt zu nutzen – ganz ohne Akku und Netzzugang.“ Autorin Andrea Köhn schreibt in einem Satz eine regelrechte Hommage an das totgesagte Medium. Was auf den ersten Blick wie eine subjektive Liebeserklärung erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als einer der Erfolgsfaktoren im Corporate Publishing. Denn Magazine und Zeitungen sind im deutschsprachigen Raum die am meisten genutzten Printmedien – mehr als sechs von zehn Unternehmen setzen sie ein, so das Ergebnis der CP-Basisstudie 2012. Rund 62,6 Prozent der befragten Unternehmen nutzen Magazine und Zeitungen in der Kundenkommunikation, dicht gefolgt von Broschüren mit einem Anteil in Höhe von 56,7 Prozent. Geschäftsberichte nutzen 35,6 der Unternehmen, 16,9 setzen zudem Corporate Books in der Kommunikation ein.

Kundenmagazine ohne PR- und Marketingfloskeln

Für Andrea Köhn sind es vor allem die Drucktechniken, die aus Corporate Magazines hochwertige Printobjekte mit Werbeeffekt machen. Aber ein erfolgreiches Kundenmagazin ersetzt keine Werbung, sondern sollte journalistische Stilmittel nutzen, urteilt Markus Elsen und macht diesen Ausspruch zu seiner Regel Nr. 1 bei der Konzeption von Unternehmensmagazinen. Für den Autor sind die Zeiten passé, in denen Kundenmagazine mit PR- und Marketingfloskeln gespickt und mit schlichtem Layout gestaltet im Briefkasten ihrer Zielgruppen landeten.

Regeln für die Konzeption von Corporate Magazines

  1. Nur mit journalistischen Darstellungsformen und Stilmitteln können Kundenmagazine die Reputation verbessern, neue Zielgruppen erschließen und Kunden binden.
  2. Kundenmagazine sollten ein gewisses Qualitätsniveau aufweisen, um nicht ungelesen im Papierkorb zu landen.
  3. Spannende Stories erzeugen positive Markenerlebnisse.
  4. Ohne Kenntnis der Kundenbedürfnisse funktioniert Corporate Publishing nicht.
  5. Corporate Magazines sollten sich von PR und Werbung abheben – auch im Design.
  6. Kundendialog findet nicht nur über Responseelemente statt.

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