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Über dieses Buch

Thomas Glatte vermittelt in kompakter Form die Grundlagen und ausgewählte Spezifika des Corporate Real Estate Managements. Der Autor erläutert den Einfluss der Unternehmensstrategie auf die Immobilienstrategie von Non-Property-Unternehmen sowie die Bedeutung der betrieblichen Immobilienportfolien, den Aufbau einer CREM-Organisation und den Umgang mit immobilienwirtschaftlichen Dienstleistungen. Zudem erklärt er spezifische Aspekte des CREM wie CSR, Nachhaltigkeit, Corporate Architecture & Design und Workplace Management.

Der Autor:

Dr.-Ing. Thomas Glatte ist Director Group Real Estate Management bei einem Industriekonzern sowie Lehrbeauftragter an der TU Dresden und der Universität Stuttgart. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen zu immobilienwirtschaftlichen Themen. Darüber hinaus ist Dr. Glatte Vorstand im CREM-Fachverband CoreNet Global sowie Mitglied des Immobilienbeirats der DGNB.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Herleitung und Abgrenzung des Corporate Real Estate Managements

Zusammenfassung
Unter betrieblichem Immobilienmanagement (Corporate Real Estate Management, CREM) sollen alle liegenschaftsbezogenen Aktivitäten eines Unternehmens verstanden werden, dessen Kerngeschäft nicht in der Immobilie liegt. CREM befasst sich mit dem wirtschaftlichen Beschaffen, Betreuen und Verwerten der Liegenschaften von Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Rahmen der Unternehmensstrategie. Die Liegenschaften dienen zur Durchführung und Unterstützung der Kernaktivitäten.
Thomas Glatte

Kapitel 2. Einführung in das Corporate Real Estate Management

Zusammenfassung
Obwohl sich das Kerngeschäft der sogenannten Corporates auf alle möglichen Aktivitäten konzentriert, besitzen diese zumeist trotzdem ein durchaus beträchtliches Immobilienportfolio. Eine Studie der TU Darmstadt im Auftrag von CoreNet Global und ZIA ermittelte 2014 für Deutschland den Wert von Betriebsimmobilien jeglicher Art in Höhe von knapp EUR 3 Billionen. Davon entfallen ca. EUR 500 Mrd. anteilig auf Grundstückwerte.
Thomas Glatte

Kapitel 3. Datenmanagement als Basis eines professionellen CREM

Zusammenfassung
Ohne eine geeignete Datenbasis ist kein professionelles Management möglich. Daher sollte auch die Grundlage allen Tuns im Immobilienmanagement eine ausreichende Datentransparenz sein. In internationalen, heterogenen Portfolios von Betriebsimmobilien stellen sich gesonderte Herausforderungen wie Datenverfügbarkeit, heterogene Systemlandschaften, unterschiedliche Maßsysteme, unterschiedliche Herangehensweisen im Rechnungswesen, etc.
Thomas Glatte

Kapitel 4. Portfolio, Organisation und Sourcing immobilienwirtschaftlicher Leistungen

Zusammenfassung
In den vorherigen Kapiteln wurde herausgearbeitet, dass sich Betrachtungsweise und Umgang in Bezug auf die Immobilie im CREM sehr wohl von denen des institutionellen Immobilienmanagements unterscheiden. In diesem Kapitel werden die spezifischen Herausforderungen von Betriebsimmobilien sowie von CREM-Organisationen herausgearbeitet. Ebenso werden die sich aus der Globalisierung ergebenenden Probleme addressiert. Abschließend wird auf die Beschaffung von immobilienwirtschaftlichen Leistungen für das CREM eingegangen.
Thomas Glatte

Kapitel 5. Spezifische Aspekte des Corporate Real Estate Managements

Zusammenfassung
Seit einigen Jahren spielt bei der Entwicklung von Immobilien die allgemeine Gesellschaftsverantwortung eines Unternehmens, bekannter unter dem englischen Begriff Corporate Social Responsibility oder kurz CSR, eine immer wichtigere Rolle. Was sich genau hinter diesem allmächtig und allumfassend klingenden Begriff verbirgt, ist schwer zu greifen. Die Teilelemente des CSR – Nachhaltigkeit, Corporate Governance und Corporate Citizenship – werden hier kurz erläutert. Ebenso wird auf Corporate Architecture und Corporate Design eingegangen. Das Kapitel schließt mit einem Exkus in die Veränderungen der Arbeitswelten und deren Möglichkeiten für ein modernes CREM.
Thomas Glatte

Kapitel 6. Zusammenfassung – Der (steinige) Weg zum CRE-Manager

Zusammenfassung
Einen Königsweg für den Aufbau und die Weiterentwicklung des Corporate Real Estate Managements im Unternehmen gibt es nicht. Eine Vielzahl von wesentlichen Parametern und sehr heterogene Konstellationen im Unternehmensvergleich aber auch innerhalb der Unternehmen selbst machen es notwendig, die jeweilige CRE-Struktur individuell zu konfigurieren. Diese Struktur ist zudem kontinuierlich den innerbetrieblichen, gesamtwirtschaftlichen und ggf. auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Genau darin aber liegt der besondere Reiz der Aufgabe. Es liegt letztlich einzig am zuständigen CRE-Manager, die langfristigen Unternehmens- und CRE-Ziele nicht aus dem Auge verlierend, mit etwas Mut, viel Geschick, einigem Opportunismus und sehr viel Geduld einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Gelegentliche Rückschläge sind in der Praxis die Regel und somit als Teil des Gesamtprozesses zu sehen.
Thomas Glatte

Backmatter

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