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Über dieses Buch

Stephan Hanisch deckt auf Basis einer breit angelegten empirischen Untersuchung eine hohe Branchenabhängigkeit der CSR-Relevanz auf und kann damit erstmals deren stets postulierter Generalisierbarkeit widersprechen. Im Strukturgleichungsmodell wird zugleich die Wichtigkeit der Authentizität von CSR-Maßnahmen und damit die Markenidentität als hierfür taugliches Führungskonzept bestätigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Soziale Verantwortlichkeit von Unternehmen als Untersuchungsgegenstand

Zusammenfassung
Ein gestiegener Wohlstand in Deutschland und anderen Industrienationen hat in der jüngeren Vergangenheit zu einem veränderten Bewusstsein im Sinne eines nachhaltigeren Konsums geführt. Immer größere Teile der Bevölkerung bewerten Unternehmen auch hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Engagements und vor allem ihrer Produktionsbedingungen samt potenzieller negativer Auswirkungen für Mensch und Umwelt. In Folge negativer Zukunftsszenarien in Bezug auf den Klimawandel, limitierte natürliche Ressourcen sowie bedrohte Tier-und Pflanzenarten schenken immer mehr Konsumenten bei ihren Kaufentscheidungen einem ökologisch verantwortungsvollen Produktionsprozess Beachtung.
Stephan Hanisch

Chapter 2. Theoretische Grundlagen und Herleitung eines Untersuchungsmodells

Zusammenfassung
Nicht zuletzt der vorab angesprochenen Vielzahl an Publikationen zur Thematik der gesellschaftlichen Verantwortung von privatwirtschaftlichen Unternehmen ist es geschuldet, dass keine einheitliche Begriffsdefinition und Konzeptualisierung hierfür existiert. Beispielsweise führt DAHLSRUD im Jahr 2008 eine Analyse von 37 verschiedenen Definitionen des CSR-Begriffs durch, erfasst dabei aber nach eigener Aussage „by no mean a complete bibliography of research on CSR definitions“. Wenngleich sich die Marketingforschung und auch –praxis erst rund um die Jahrtausendwende in gestiegener Intensität mit der Corporate Social Responsibility auseinanderzusetzen begann, ist das Verständnis vom Unternehmen als Akteur einer sozialen Gemeinschaft schon sehr viel älter.
Stephan Hanisch

Chapter 3. Empirische Analyse der Wirkung von CSR-Images auf den Erfolg der Markenführung

Zusammenfassung
Zur empirischen Überprüfung des vorliegenden Hypothesensystems wurde ein zweistufiges Vorgehen mit einer qualitativen Voruntersuchung sowie einer quantitativen Hauptuntersuchung gewählt. Im Rahmen der qualitativen Vorstudie wurden insgesamt sieben Tiefeninterviews durchgeführt, welche vorrangig dem Zwecke der Identifikation relevanter Dimensionen des CSR-Images diente. Da diesbezüglich das Vorgehen und die resultierenden Erkenntnisse bereits in Kapitel B 1.3.5 hinreichend diskutiert und in das zu prüfende Untersuchungsmodell integriert wurden, konzentrieren sich die folgenden Abschnitte auf die Darstellung der quantitativen Hauptstudie.
Stephan Hanisch

Chapter 4. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zusammenfassung
Zu Beginn der Arbeit wurde dargestellt, wie das Thema Corporate Social Responsibility zunehmend an Relevanz in der Gesellschaft gewinnt und diesbezüglich immer größere Ansprüche verschiedener Stakeholder an privatwirtschaftliche Unternehmen gestellt werden. Gleichzeitig wurde gezeigt, dass der tatsächliche Konsum von Leistungen, die explizit durch Zertifizierungen hinsichtlich ihres vorbildlichen sozialen oder ökologischen Fußabdruckes gekennzeichnet sind, in Deutschland weiter nur einen Bruchteil des Marktes ausmachen. Zudem engagiert sich mittlerweile ein Großteil der Unternehmen in vielfältiger Art und Weise mit teilweise nicht unerheblichen Geldwerten im Bereich CSR. Aus Perspektive des Markenmanagements ergibt sich somit die Fragestellung, ob und unter welchen Umständen dieses Engagement zur Stärkung von markenrelevanten Zielgrößen überhaupt nutzbar gemacht werden kann.
Stephan Hanisch

Backmatter

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