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06.01.2020 | Corporate Social Responsibility | Infografik | Onlineartikel

Diese Unternehmen setzen auf Diversity

Autor:
Andrea Amerland
2 Min. Lesedauer

Viele Unternehmen haben sich Vielfalt auf die Fahnen geschrieben. Doch ist Diversity nur ein hübsches Buzzword oder wird Unterschiedlichkeit im Recruiting und in Teams wirklich gelebt? Eine Studie hat dazu Mitarbeiter in Europa befragt und ein Ranking der Diversity Leaders 2020 erstellt.

Sie sind alt oder jung, homo- oder heterosexuell, weiß oder schwarz, Buddhisten oder Atheisten: Mitarbeiter in Unternehmen. Diese Unterschiedlichkeit wird gerne unter dem Schlagwort Diversity subsummiert. Es geht darum bunt, vielfältig und keinesfalls diskriminierend zu sein. Doch die kulturelle Vielfalt ist nicht reiner Selbstzweck. Denn gemischte Teams gelten als innovativer. Unternehmen profitieren also von unterschiedlichen Perspektiven. 

Ranking Diversity Leaders 2020

Welche Firmen beim Thema Diversity besonders weit sind, hat nun eine Studie der Wirtschaftszeitung "Financial Times" und dem Statistik-Portal Statista ermittelt, für die rund 80.000 europäische Arbeitnehmer von April bis August 2019 online befragt wurden. Beteiligt waren Unternehmen aus allen Branchen mit mindestens 250 Beschäftigten in folgenden Ländern: Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.

Das Ergebnis ist ein Ranking von 700 Unternehmen, die als Diversity Leaders 2020 gelten. Insgesamt basiert die Rangliste auf 130.000 Bewertungen, die in einem Score abgebildet werden. Das niederländische Online-Reiseunternehmen Booking.com ist demnach in der Umsetzung kultureller Vielfalt besonders weit. Auf den weiteren Plätzen folgen der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive mit Firmensitz in der Schweiz und die britische Firma Willmott Dixon, die Contracting, Wohnbau und Immobilienbetreuung betreibt. 

Die vielfältigsten deutschen Unternehmen

Als bestplatziertes deutsches Unternehmen schafft es Infineon, Produzent von Halbleitern, Elektronik, Elektrotechnik und Hardware auf Platz vier des Rankings. Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen schafft es als weiteres deutsches Unternehmen auf Platz zehn in die Top-Ten. Auf Platz dreizehn folgt die Würth Group, Produzent von Befestigungs- und Montagetechnik, Elektrotechnik-Produzent Texas Instruments landet auf Rang 18, RAG (Öl- und Gasaktivitäten, Bergbau und Chemie) auf Rang 19 und Datev als IT-Dienstleister und Softwarehaus auf Position 22.

Die Teilnehmer hatten nicht nur die die Möglichkeit, ihr eigenes Unternehmen in Hinblick auf das Diversity Management zu bewerten, sondern konnten auch andere Arbeitgeber in ihrer jeweiligen Branche in Bezug auf die Vielfalt bewerten.

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