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Über dieses Buch

Dieses Buch thematisiert die wichtigsten Umstrukturierungen für Treasury Organisationen in den Bereichen Cash- und Liquiditätssteuerung, Risikomanagement, Finanzierung sowie Governance und Operations. Die Autoren beschreiben Lösungswege, wie sich vor dem Hintergrund der gewandelten Rahmenbedingungen die Struktur eines effizienten Corporate Treasuries gestalten lässt. Zu diesem Zweck verschaffen sie dem Zielpublikum der Treasury Manager ein Bild von aktuellen Trends und illustrieren dies mit aktuellen Praxisbeispielen. Zielgruppe sind insbesondere anwendungsorientierte Praktiker und Teilnehmer von Weiterbildungsmaßnahmen (etwa des Lehrgangs zum Swiss Certified Treasurer (SCT)® am IFZ der Hochschule Luzern). Der Mehrwert des praxisorientierten Sammelbandes besteht darin, dass aktuelle Entwicklungen sehr praxisnah vermittelt werden und auf allfälliges Optimierungspotenzial bestehender Treasury-Organisationen hingewiesen wird.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Cash and Liquidity Management

Frontmatter

Einfluss der Bankregulation auf das Cash Management in Firmen

Die nachfolgende Dokumentation basiert auf einem internen Dokument der UBS Switzerland AG, welches von Daniel Lehner, Lukas Rosinus und Michael Schall (alle UBS Switzerland AG, Stabsfunktion Unternehmensbereich Corporate & Institutional Clients) zu den veränderten regulatorischen Anforderungen 2015 (2016 überarbeitet) erstellt worden ist.
Michael Schall

Die Herausforderung der Bankenanbindung

Das Corporate Treasury sitzt an der Schnittstelle zu den Banken und entscheidet sowohl über die Auswahl der Bankpartner als auch über die Zuordnung der Geschäftsarten und der Geschäftsvolumina. Der Zahlungsverkehr stellt einen Teil der operationellen Dienstleistungen dar, die von Banken den Unternehmungen angeboten werden. Lange Zeit galt der Zahlungsverkehr als langweilige Bankdienstleistung ausserhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Durch spektakuläre Fehlüberweisungen in Millionenhöhe bekam das Thema Sicherheit im Zahlungsverkehr und „Cybercrime“ über Nacht eine erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt.
Margit Kleinhagauer

Working Capital Management am Beispiel Emmi

Die Emmi Gruppe ist ein Milch Verarbeiter und auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung eines Vollsortiments an Molkerei- und Frischprodukten ausgerichtet. Im Weiteren ist das Unternehmen in der Herstellung, der Reifung und dem Handel von Schweizer Käse tätig.
Markus Rupp, Fabian Egger

Steuerliche Fragestellungen zur konzerninternen Finanzierung und zum Cash Pooling

In kaum einem Gebiet haben sich die Rahmenbedingungen und Herausforderungen in den letzten Jahren so stark verändert wie im Steuerrecht. Internationale Entwicklungen aber auch eine zunehmende Moralisierung der Steuerthemen in der Wahrnehmung der breiten Bevölkerung haben dazu geführt, dass sich nationale und internationale Unternehmen neuen Fragen stellen müssen. Gleichzeitig ist der Steuerwettbewerb zwischen den Ländern unverändert hoch. Im Folgenden werden die aktuellen Rahmenbedingungen und die steuerlichen Fragestellungen für konzerninterne Finanzierungen von Schweizer Konzernen dargestellt.
Sarah Pflüger

Cash Management – ein ganzheitlicher Ansatz

Cash Management – was versteht man unter diesem Begriff? Übersetzt bedeutet „Cash Management“ die Bewirtschaftung der Liquidität. Die Liquidität stellt einen der wichtigsten Vermögenswerte eines Unternehmens dar und ist vergleichbar mit der „Luft zum Atmen“. Die Begründung hierzu ist simpel: Alle Unternehmen müssen in der Lage sein, ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.
Cerryl P. Stember, Oliver Führes

Funding

Frontmatter

Trends in der Eigenkapitalfinanzierung

Während es bis 1992 in der Schweiz faktisch nur die ordentliche Kapitalerhöhung “at discount” unter Gewährung des Bezugsrechts gab, änderte sich die Situation mit der damaligen Aktienrechtsrevision. Nebst der bereits etablierten ordentlichen Kapitalerhöhung kamen die genehmigte sowie die bedingte Kapitalerhöhung hinzu. Die wichtigsten Charakteristiken der drei Kapitalerhöhungsarten lassen sich aktuell wie in Abbildung 35 dargestellt zusammenfassen.
Andreas Neumann

Kleinere Anleihen als Finanzierungsalternative

Als Treasurer ist man bestrebt, die Fremdfinanzierung für die eigene Firma möglichst optimal auszugestalten. Dazu gehört, dass man sowohl bei der periodischen Überprüfung bestehender Finanzierungen als auch im Zusammenhang mit dem Abschluss neuer Finanzierungen mindestens in einer Frühphase den gesamten Finanzierungsmix in Erwägung zieht und die Verfügbarkeit sowie die individuellen Vor- und Nachteile der einzelnen Finanzierungsinstrumente kritisch hinterfragt
Rolf Weilenmann

Bonitätsorientierte Finanzierungsstrategie

Die Bonität eines Unternehmens determiniert die zur Verfügung stehenden Finanzierungsmöglichkeiten und die (zu erwartenden) Finanzierungskonditionen. Als Ausdruck von Profitabilität, Stabilität und Risikotragfähigkeit zeigt die Bonität die Grenzen organischer und anorganischer Wachstumsmöglichkeiten auf.
Edith Leitner

Akquisitionsfinanzierung

Die Transaktionsvolumina von getätigten Akquisitionen sind seit 2007 im globalen und im schweizerischen Umfeld kontinuierlich angestiegen. 2016 erreichten in der Schweiz die Anzahl Transaktionen und das Volumen ihre zweithöchsten Werte in der erwähnten Zeitreihe. Die erhöhte Nachfrage nach Technologie einerseits und die Notwendigkeit zur weiteren Internationalisierung andererseits treiben diese Entwicklung voran.
Adrian Schmidlin

Vorteile alternativer Formen der Unternehmensfinanzierung

Alternative Finanzierungen abseits der klassischen Banken- und Kapitalmarktfinanzierungen, oder sogenannte Private Debt Finanzierungen, nehmen in Europa (verglichen mit den USA) eine noch immer untergeordnete Rolle ein. Während in den USA etwa 80% aller Finanzierungen via Kapitalmarkttransaktionen oder Private Debt abgewickelt werden und nur etwa 20% via klassischer Bankfinanzierung, ist es in Europa gerade umgekehrt. Diese Unterschiede halten sich in den letzten Jahren recht stabil; die gegenwärtigen Entwicklungen hin zu einer verstärkten Regulierung des Bankensystems, eine generelle Verkürzung von Bankbilanzen und somit eine Verteuerung der Bilanzkosten bedeutet nun aber eine Trendwende für Private Debt in Europa.
Elmar Diener, Adrian Edelmann

Aktienrückkäufe als Ergänzung zu Dividendenausschüttungen

Über die letzten knapp 30 Jahre hat die jährliche Rückzahlung von Kapital an die Aktionäre von an der Schweizer Börse kotierten Gesellschaften deutlich zugenommen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen hat sicherlich die zunehmende Verbreitung des Shareholder Value-Gedankenguts dazu beigetragen.
Philipp Lütolf

Akquisition und Integration von Sanitec aus Sicht des Treasury

Dieser Beitrag zeigt Leserinnen und Lesern die Herausforderungen und Schwierigkeiten in Bezug auf die Akquisition sowie der darauffolgenden Integration von Sanitec in die Geberit Gruppe. Die Ausführungen beginnen mit einem Überblick über die beiden Firmen und Treasuries vor der Akquisition. Danach werden verschiedene Aspekte der Akquisitionsfinanzierung, der Absicherung von Risiken sowie der Integrationsphase thematisiert.
Thomas Wenger

Financial Risk Management

Frontmatter

Gesamthafte Betrachtung von Marktrisiken

Ereignisse wie Brexit-Abstimmung, Aufhebung der Kursuntergrenze des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro, Zinsveränderungen durch die Finanzkrise und Ölpreisänderungen beeinflussen oft die Ergebnisse regional und überregional agierender Unternehmen in erheblichem Ausmass. Aber nicht nur diese extremen, teilweise plötzlichen Preisveränderungen können den Gewinn eines Unternehmens reduzieren, sondern auch die üblichen täglichen Schwankungen können ein Unternehmen empfindlich treffen. Das Risiko-Management im Corporate Treasury, konkret das Marktrisiko-Management-Team, hat die Aufgabe, diese Risiken zu erkennen, zu beobachten und zu steuern.
Bernhard Kastner

Zinsrisiko-Management im Unternehmen

Zinsen sind der Preis für die Überlassung von Kapital und dieser kann steigen und fallen, je nach Angebot und Nachfrage. Zinsen beeinflussen – direkt oder indirekt – auch stets den Wert einer jeden Aktiv- und Passivposition in der Unternehmensbilanz. Im Fall von Zinsinstrumenten, wie Giro- oder Festgeldern, Anleihen, Darlehen und Zinsderivaten ist der Einfluss klarer als bei vielen anderen Positionen.
Utz Greiner

Der automatisierte Umgang mit Währungsrisiken bei Rieter

In diesem Abschnitt wird zuerst die Geschäftstätigkeit von Rieter vorgestellt, bevor anschliessend näher auf die externen und internen Geldströme eingegangen wird.
Thomas K. Birrer

Trade und Export Finance: Erkennen und reduzieren von Risiken im Aussenhandel

Am 27. Januar 2017 veröffentlichte die eidgenössische Zollverwaltung die Aussenhandelsstatistik der Schweiz für das Jahr 2016. Die Exporte sind dabei nach einem Rückgang im 2015 wieder angestiegen und erzielten einen Wert von CHF 210.7 Mrd. Bei den Importen lag der Wert bei CHF 173.2 Mrd. Damit erzielt die Schweiz schon seit Jahren einen Aussenhandelsüberschuss (Abbildung 103).
Claude Lauper

Die Steuerung der Bankbilanz und deren Einfluss auf das Kundengeschäft

Banken können – wie man sagt – „Geld aus dem Nichts schöpfen“ und zwar lediglich mit einer Buchung „Kredit an Kundengeld“. Erachtet eine Bank einen Kunden als kreditwürdig, schreibt sie ihm den Kreditbetrag auf seinem Bankkonto gut. Das Bild einer Bank, das Geld von Sparern einsammelt und – sobald sie genug davon zusammen hat – an Kreditnehmer ausleiht, ist somit nicht ganz korrekt.
Marc Schwarz, Martin Spillmann

Über die Kunst von Finanzmarktvorhersagen

Zukunftsprognosen haben die Menschen schon seit tausenden von Jahren fasziniert: Im alten Babylon wurde versucht, die Zukunft vorherzusagen basierend auf der Verteilung von Maden auf der Leber eines verfaulten Schafes. Das bekannte Orakel von Delphi, die Weissagungsstätte im antiken Griechenland, ist ein anderes Beispiel der Vergangenheit. Aber auch heutzutage existieren unzählige Zeitzeugen, die unseren scheinbar unbändigen Durst nach Zukunftsprognosen zu stillen versuchen, beispielsweise Horoskope in fast jeder Tageszeitung oder esoterische Fernsehsendungen, wo Karten gelegt werden.
Roger Rissi, Stefan Kull

Treasury und Technik

Frontmatter

Das volle Potenzial von Treasury-Management-Systemen nutzen!

Für Unternehmen stehen viele unterschiedliche Treasury-Management-Systeme (TMS) am Markt zur Verfügung. Welches System als das bestgeeignetste ausgewählt wird, hängt primär von den spezifischen fachlichen Anforderungen des Unternehmens, seiner bestehenden Systemlandschaft und natürlich auch vom vorhandenen Budget ab. Wurde ein System mit erheblichem Aufwand und Kosten ausgewählt, gilt es, die neuen Möglichkeiten auch umfassend zu nutzen und dabei die Automatisierung im Treasury und die Optimierung von Prozessen weiter voranzutreiben.
Günther Bauer

Cybersecurity in Schweizer Unternehmen

Es genügt heute beim Treasury Management in den Unternehmen nicht mehr, nur die finanziellen und unternehmerischen Risiken zu betrachten und durch geeignete Massnahmen zu mitigieren. Vielmehr müssen auch die bearbeiteten Daten und Informationen einen angemessenen Schutz erhalten. Gerade im Finanzbereich ist die Durchdringung von IT und Geschäftsprozessen äusserst hoch – Finanzgeschäfte werden fast ausschliesslich digital abgewickelt.
Armand Portmann, Oliver Hirschi

Backmatter

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