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In diesem Buch werden das Prinzip, die Stärken und Schwächen sowie der Fortschritt verschiedener Impfstofftechnologien gegen COVID-19 dargestellt. Es werden zusätzlich wichtige Begriffe wie klinische Phasen, Wirksamkeit und Sicherheit erklärt. Anhand von einigen Beispielen wird dargestellt, dass Impfstoffe auch Schaden anrichten können.
Impfstoffe gehören zu den größten Errungenschaften der modernen Medizin. Was im 18 Jahrhundert mit dem Kampf gegen die Pocken seinen Anfang nahm, hat einen phänomenalen Siegeszug im Gesundheitswesen erlebt.
Coronaviren wurden in den 1930er Jahren das erste Mal als Erreger einer Infektionskrankheit bei Geflügel beschrieben. Die Krankheit wurde als „Infektiöse Bronchitis“ benannt (Bijlenga et al. 2004) und ist bis heute eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten des Geflügels.
Es gibt noch keinen zugelassenen Impfstoff gegen Coronavirus-Krankheiten beim Menschen. Aufgrund der Bedeutung von SARS und MERS wurden viele Impfstoffkandidaten entwickelt und überprüft. Leider hat noch keiner dieser Kandidaten alle Stufen der Impfstoffzulassung gemeistert, wobei viele SARS-Projekte aufgrund des Verschwindens der Krankheit nicht bis zum Ende fortgesetzt wurden.
Klassisch attenuierte Lebendimpfstoffe gehören zu den ersten Impfstoffen, die gegen Infektionskrankheiten entwickelt wurden. Dieser Impfstoff-Typ geht auf frühe Forschungsarbeiten am Ende des 18 Jahrhundert zurück.
Die Risiken von Lebendimpfstoffen haben seit langem die Suche nach Alternativen vorangetrieben. Ein Ansatz, Vektorimpfstoffe, zielt darauf, diese Risiken abzustellen bzw. zu minimieren. Bei dieser Technologie möchte man nicht das ganze Virus, sondern nur einen Teil, z. B. das wichtige Spike-Protein von SARS-CoV-2, einsetzen.
Inaktivat-Impfstoffe bilden historisch die zweite große Impfstoffgruppe, sozusagen den Gegenpol zu den attenuierten Lebendimpfstoffe. Beim Inaktivat-Impfstoff wird das Virus zunächst in großen Mengen vermehrt und anschließend inaktiviert, z. B. durch chemische Reagenzien.
Die in Kap. 6 vorgestellten Untereinheiten-Impfstoffe (in der Folge Proteine genannt) lassen sich neben der Herauslösung aus inaktivierten Viren, auch mit Hilfe von Methoden der Biotechnologie (= rekombinant) herstellen.
Die Erforschung von DNA-Impfstoffen begann vor ca. 30 Jahren. Die Idee dahinter ist, dass man keine vermehrungsfähigen Viren, sondern bestimmte Gensequenzen von ihnen in die Körperzellen schleust. Die Herstellung dieser Impfstoffe weist Parallelen zu den rekombinanten Proteinen auf (siehe Kap. 7).
Die öffentliche Wahrnehmung von Impfstoffen ist, dass Sie für Kinder, Jugendliche, sowie Erwachsene jeglichen Alters einschließlich älterer Menschen gleichermaßen geeignet sind. Man sieht daher intuitiv die Bevölkerung als eine große einheitliche Population und wartet auf „den“ Impfstoff.
Der Schwere der COVID-19-Pandemie und die weltweite Aufmerksamkeit fördern die tägliche Forderung nach einem Impfstoff. Diese Forderungen basieren auf der Hoffnung, dass nach Verfügbarkeit eines Impfstoffes die Welt aufatmen und wieder zur bekannten Normalität zurückkehren kann.
Informationen zur Barrierefreiheit für dieses Buch folgen in Kürze. Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.
Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen.