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2010 | Buch

Crossmediale Pressearbeit

Unternehmensbotschaften über klassische und neue Kanäle gekonnt platzieren

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Über dieses Buch

Die Medienlandschaft verändert sich in den letzten Jahren dramatisch und mit ihr die Geschäftsmodelle der Verlage und TV- wie Hörfunk-Sender. Das hat Ausw- kungen auf die Redaktionen und natürlich auch auf die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen. Zunächst müssen viel mehr Kanäle bespielt werden, da die Medien selbst ihre Inhalte nicht mehr eindimensional verbreiten. Vielmehr bereiten sie die Infor- tionen in den Newsrooms für verschiedene Vertriebskanäle auf. Den Unternehmen wiederum steht selbst die Möglichkeit offen, über das Internet Inhalte zu publiz- ren, und zwar in Wort, Bewegtbild und Ton gleichermaßen. Unternehmensna- richten werden nicht mehr allein über die journalistischen Gatekeeper verbreitet. Die Pressearbeit von Unternehmen ist durch das geänderte Medienumfeld und die Onlinekommunikation komplexer, dialogischer, multimedialer und zugleich schneller geworden. Der Wandel in der Medienlandschaft zwingt die Anbieter von Inhalten auf der Seite der Wirtschaft zusätzlich zu mehr Individualität, weil es für die Medien keinen Sinn macht, genau die gleichen Inhalte zu verbreiten wie die Mitbewerber. Das bringt neue Herausforderungen für das Storytelling mit sich. - mit geht es um die Frage, wie Botschaften am besten in den Medien – zu denen auch die sozialen Plattformen, Blogs und andere Formen der Onlinekommunika- on gehören – platziert werden können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Die Qual der Mittelwahl in der neuen Medienarbeit
Zusammenfassung
Die strategische Kommunikation von Unternehmen ist in den letzten Jahren vielfältiger, herausfordernder, komplexer geworden. Die Ansprüche der verschiedenen Dialoggruppen sind gestiegen, die klassischen Massenmedien (Print, Hörfunk, Fernsehen) haben an Zahl zugenommen und an Rezipienten verloren. Zugleich ist mit dem Internet ein neues Massenmedium entstanden, das jedes Unternehmen in die Lage versetzt, selbst zum Verleger zu werden. All das zusammen hat die Anforderungen an das unternehmerische Kommunikationsmanagement enorm erhöht.
Wolfgang Immerschitt
2. Unternehmenskommunikation in einer veränderten Medienwelt
Zusammenfassung
Medienarbeit richtet sich auch heute noch in erster Linie einmal an Redakteure, die bei Tageszeitungen, regionalen Wochenblättern, Fachzeitschriften, Publikumsmagazinen, bei Hörfunk und Fernsehen arbeiten. Daran haben bislang die Möglichkeiten der Onlinekommunikation noch vergleichsweise wenig verändert. Wann diese Aussage ungültig sein wird, hängt von der Dynamik der weiteren Entwicklung ab.
Wolfgang Immerschitt
3. Der Globus der Unternehmenskommunikation
Zusammenfassung
Der Mensch ist ein optisch fixiertes Wesen. Bilder bleiben leichter im Kopf hängen als Worte. Deshalb möchte ich am Anfang eine Impression schaffen, die Orientierung gibt auf dem Weg durch dieses Buch. Ich habe dazu auf ein geläufiges Bild zurückgegriffen, nämlich einen Globus.
Wolfgang Immerschitt
4. Kulturbruch durch das neue Massenmedium Internet
Zusammenfassung
Neben den Printmedien wurden von Unternehmen in der Vergangenheit in erster Linie TV und Hörfunk angesprochen. Medienarbeit gehorchte damit ganz eindeutigen Vorgaben, deren Spielregeln durch die „Gate Keeper“ auf Seiten der Massenmedien festgelegt wurden, wobei traditionell die Printmedien den Ton angaben. Die „Klassiker“ der Medienarbeit – Presseaussendung, Pressekonferenz oder Pressegespräch – verrieten schon von der Namensgebung her, für wen sie in erster Linie gedacht waren. Die dafür aufbereiteten Unterlagen waren textlastig, dienten der reinen Informationsweitergabe bzw. waren auf persönliche Interaktion ausgerichtet.
Wolfgang Immerschitt
5. Den Wandel in der Unternehmens- kommunikation gestalten
Zusammenfassung
Die Medienarbeit von Unternehmen unterliegt einem rapiden Wandel, den es aktiv zu gestalten gilt. Ausgelöst wurde die Veränderung durch die Diversifikation der Kommunikationskanäle. Das Internet verändert die Medienarbeit der Unternehmen nachhaltig. Diese Entwicklung wird in Zukunft vielleicht noch rascher vor sich gehen als in den letzten Jahren. Bereits heute investiert jeder vierte Befragte mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit in den Bereich Online-PR. Zudem herrscht Einigkeit, dass dieser Anteil weiter steigt, denn über das Internet wird schnell und kostengünstig kommuniziert.
Wolfgang Immerschitt
Backmatter
Metadaten
Titel
Crossmediale Pressearbeit
verfasst von
Wolfgang Immerschitt
Copyright-Jahr
2010
Verlag
Gabler
Electronic ISBN
978-3-8349-8936-9
Print ISBN
978-3-8349-1748-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-8349-8936-9