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Culture of The Sacred Space

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch beleuchtet die Beziehung zwischen sakraler Architektur und Tourismus und konzentriert sich dabei insbesondere auf die Rolle von Strategien zur Innenarchitektur. Sie untersucht, wie die Innenarchitektur sakraler Räume das touristische Erlebnis beeinflussen und ihre Wahrnehmung dieser Orte prägen kann. Das Buch berührt Elemente wie räumliche Organisation, Symbolik, Materialauswahl, Beleuchtung und Akustik, die alle dazu beitragen, ein sinnvolles und immersives Umfeld für die Besucher zu schaffen. Es untersucht die architektonische Gestaltung, ideologische Motivationen und den historischen Kontext, der den Bau des Palastes umgibt. Das Buch befasst sich auch mit der letztendlichen Aufgabe des Projekts und seiner Transformation seiner Nutzungen und reflektiert die Komplexität der Umsetzung utopischer Visionen in der Architektur. Es untersucht, wie die architektonische Gestaltung und räumliche Anordnung des Heiligtums mit der umgebenden Landschaft interagieren, einschließlich Elementen wie Topographie, Vegetation und Wasserspielen. Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Innenarchitektur und untersucht die Symbolik, räumliche Organisation, künstlerische Elemente und spirituellen Erfahrungen, die mit dem Kuppelinnenraum dieser Bauwerke verbunden sind. Das Buch zeigt den historischen Kontext, kulturelle Einflüsse und die Entwicklung von Gestaltungsprinzipien, die diese bemerkenswerten Räume prägten. Außerdem untersucht dieses Buch den Übergang visionärer Architekturzeichnungen aus dem Bereich professioneller Architekten. Darüber hinaus wird untersucht, wie Architekturzeichnungen als Medium für den Ausdruck fantasievoller und utopischer Ideen dienen und wie dieser Übergang im Kontext der Architekturausbildung abläuft.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Religious Heritage: Experiences and Projects

    1. Frontmatter

    2. The Sublime in Architecture: Phenomenology of Religious Structures

      Asil Y. Zureigat
      Dieses Kapitel vertieft die tiefgreifenden Auswirkungen religiöser Strukturen auf die Gläubigen und konzentriert sich auf das Konzept des Erhabenen. Es beginnt damit, das Erhabene als eine Erfahrung zu definieren, die den physischen Bereich transzendiert und mächtige Emotionen wie Ehrfurcht und Angst hervorruft. Der Autor untersucht, wie monotheistische religiöse Gebäude durch ihre Gestaltung und Symbolik diese Erfahrung ermöglichen. Zu den wichtigsten Designstrategien gehören Aufstieg, Gigantismus und Einheit, die gemeinsam ein Umfeld schaffen, das die Fantasie anregt und die spirituelle Verbindung vertieft. Das Kapitel diskutiert auch die historische Bedeutung religiöser Strukturen für die Gestaltung urbaner Landschaften und sozialer Dynamik. Anhand konkreter Beispiele wie der Kirche St. Andrew am Quirinal, dem Felsendom und der Eldridge Street Synagoge veranschaulicht der Autor, wie architektonische Elemente wie Licht, Maßstab und Symbolik zu dem erhabenen Erlebnis beitragen. Diese umfassende Analyse bietet eine neue Perspektive auf die Rolle religiöser Architektur bei der Beschwörung spiritueller Ehrfurcht und unterstreicht die anhaltende Relevanz dieser Strukturen in der zeitgenössischen Gesellschaft.
    3. Traditional Form and Symbolic Abstraction in Synagogue Architecture

      Yuliia Batkova, Domenico Chizzoniti
      Das Kapitel untersucht den Wandel der Synagogenarchitektur im 20. Jahrhundert, der durch technologischen Fortschritt und das Streben nach Innovation angetrieben wurde. Es beginnt mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und der Industrialisierung auf konventionelle architektonische Formen. Der Fokus verlagert sich dann auf die einzigartigen hölzernen Synagogen Osteuropas, ihre Bautechniken und ihre Integration in die lokale Kulturlandschaft. Der Text untersucht auch den Einfluss dieser hölzernen Synagogen auf die amerikanische Synagogenarchitektur, insbesondere durch die Arbeit von Architekten wie Frank Lloyd Wright und Richard Meier. Darüber hinaus vertieft sie sich in die künstlerischen Interpretationen dieser architektonischen Formen durch Künstler wie Frank Stella und El Lissitzky und betont die symbolische Bedeutung und den abstrakten Reduktionismus in ihren Werken. Das Kapitel schließt mit der Diskussion der umfassenderen Auswirkungen dieser Transformationen auf die kulturelle und künstlerische Landschaft des 20. Jahrhunderts.
    4. The Utopia of Beauty: The Conservation of the Land Art Park of Fiumara d’Arte in Sicily

      Cinzia Accetta
      Das Kapitel befasst sich mit den jüngsten Restaurierungsbemühungen des Fiumara d 'Arte Parks in Sizilien, einem 1986 gegründeten Land Art Park. Sie diskutiert die theoretischen und praktischen Aspekte der Konservierung zeitgenössischer Kunst unter freiem Himmel und konzentriert sich dabei auf die methodischen Ansätze und Herausforderungen bei der Restaurierung der zehn Landart-Installationen des Parks. Der Text untersucht auch die Bedeutung des künstlerischen Beleuchtungsprojekts des Parks und die umfassenderen Implikationen für den Erhalt zeitgenössischer Kunst. Darüber hinaus unterstreicht er die Vision von Antonio Presti, dem Schirmherrn des Parks, und die anhaltenden Bemühungen, den kulturellen und künstlerischen Wert des Parks zu erhalten und aufzuwerten.
    5. The Surge of Brutalist Architecture in Southwestern Oklahoma During the Cold War Era

      Selena Bagnara Milan
      Das Kapitel befasst sich mit dem Aufstieg der brutalistischen Architektur im Südwesten Oklahoma während der Zeit des Kalten Krieges, angetrieben von militärischer Modernisierung und interdisziplinärem Designdenken. Sie untersucht die synergistische Beziehung zwischen der Agenda des Kalten Krieges und der Wiederbelebung der Region und konzentriert sich dabei auf die Auswirkungen von sechs Militäreinrichtungen. Der Text beleuchtet die innovativen Architekturkommissionen und den Einfluss militärischer Bedürfnisse auf die gebaute Umwelt und bietet einen umfassenden Überblick über die Themen der brutalistischen Bewegung und bemerkenswerte Beispiele in der Region. Die Analyse unterstreicht die Bedeutung dieser Periode für die Gestaltung der Architekturlandschaft der Region und ihre umfassenderen Implikationen für die Moderne.
    6. Adaptive Reuse of Sacred Architecture in New York City

      Francesca Ciampa, Stefania De Medici, Maria Rita Pinto
      Das Kapitel "Adaptive Wiederverwendung sakraler Architektur in New York City" geht der strategischen Bedeutung der Wiederverwendung kirchlicher Gebäude für zeitgenössische Zwecke nach. Sie betont die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile einer Umwidmung von Kirchen, zu denen die Reduzierung des materiellen Verbrauchs und die Bewahrung traditioneller Baukultur gehören. Der Text untersucht die komplexen Herausforderungen, die mit der Wiederverwendung vorindustrieller Kirchen einhergehen, wie ihre monumentalen Strukturen und der Mangel an originalen Baumaterialien. Sie unterstreicht auch die Notwendigkeit spezieller Werkzeuge und Designkriterien, um den Erhalt des Kulturerbes mit modernen funktionalen Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Die Forschung konzentriert sich auf drei Fallstudien in New York City, in denen untersucht wird, wie unterschiedliche Wiederverwendungslösungen die ursprünglichen Werte der Gebäude und ihre umliegenden Gemeinden beeinflussen. Das Kapitel unterstreicht die multidimensionale Natur der adaptiven Wiederverwendung, die sozialen Zusammenhalt, Wohlbefinden und Umweltschutz umfasst. Durch den Vergleich der Fallstudien identifizieren die Autoren Schlüsselindikatoren für erfolgreiche Wiederverwendungsprojekte und betonen, wie wichtig es ist, die historische und kulturelle Bedeutung der Gebäude zu erhalten und ihre Integration in moderne Stadtlandschaften zu erleichtern.
    7. Holy Homes, Hollow Houses: The Evolution from Sacred Dwelling to Unsettled Domesticity

      Mohamed Hesham Khalil
      Dieses Kapitel, "Heilige Häuser, hohle Häuser: Die Entwicklung von heiliger Behausung zu ungeklärter Häuslichkeit", befasst sich mit der tief greifenden Verwandlung von Häusern von heiligen Räumen zu modernen, hohlen Häusern. Es beginnt mit einer Erkundung antiker Häuser wie des griechischen "oikos", des römischen "domus" und des ägyptischen "per", die eng mit dem religiösen und gesellschaftlichen Leben verflochten waren. Der Autor zeichnet die historischen, kulturellen und soziologischen Faktoren nach, die diese heiligen Orte prägten, und betont die zentrale Rolle des Herdes und der Familienrituale bei der Förderung eines Gefühls der Verbundenheit und Zugehörigkeit. Im weiteren Verlauf der Geschichte untersucht sie den Wandel hin zu individuelleren und säkulareren Häusern während der Renaissance-, Barock- und Aufklärungsära. Das Kapitel analysiert auch die Auswirkungen der Industrialisierung und Urbanisierung auf das viktorianische Haus und betont den Aufstieg des "Kults der Häuslichkeit" und die Rolle des Hauses als moralischer Kompass. Außerdem wird der Einfluss technologischer Innovationen wie Gasbeleuchtung, Indoor-Sanitär und Telegraf auf das häusliche Leben untersucht. Das Kapitel schließt mit einer Untersuchung der Herausforderungen durch digitale Technologie und künstliche Intelligenz hinsichtlich der Heiligkeit des modernen Heims und wirft kritische Fragen über Privatsphäre, Überwachung und die Zukunft der Wohnarchitektur auf. Überall weckt der Text Interesse, indem er eine vielschichtige und beschreibende Darstellung der Entwicklung des Hauses bietet und den Leser einlädt, über die tiefgreifenden Veränderungen nachzudenken, die unsere häuslichen Räume geprägt haben.
    8. From Utopia to Historia: The Journey of Islamic Art from the Spoken Word to the Written Calligraphy

      Fatima M. Reda, Hani Alqahtani
      Das Kapitel "From Utopia to Historia: The Journey of Islamic Art from the Spoken Word to the Written Calligraphy" (Von der Utopie zur Historia: Die Reise der islamischen Kunst vom gesprochenen Wort zur schriftlichen Kalligraphie) geht der Entwicklung der islamischen Kunst nach und verfolgt ihre Wurzeln vom gesprochenen Wort bis zur komplizierten Kalligraphie. Es beginnt mit der Erforschung des Konzepts der Utopie in verschiedenen Kulturen, vom alten Ägypten über das mittelalterliche Europa bis hin zum Hinduismus, wobei hervorgehoben wird, wie jede Zivilisation das Heilige und Profane in ihrer Architektur interpretiert und manifestiert. Das Kapitel konzentriert sich dann auf islamische Kunst und betont die Bedeutung des gesprochenen Wortes und des Korans für die Gestaltung der islamischen Architektur. Es wird diskutiert, wie die Offenbarung des Korans die islamische Kunst veränderte und zur Entwicklung der Kalligraphie als primäre visuelle Kunstform führte. Das Kapitel untersucht auch die einzigartige Architektur von Moscheen, die als Bindeglied zwischen Heiligem und Profanem dienen, und wie Kalligraphie diese Bauwerke schmückt und religiöse Texte in ihre Gestaltung integriert. Das Kapitel bietet eine umfassende und detaillierte Analyse, wie sich die islamische Kunst über Jahrhunderte entwickelt hat, und gewährt Einblicke in ihren kulturellen und historischen Kontext.
  3. Religious Heritage: Senses and Meanings

    1. Frontmatter

    2. Sacred Sikh Architecture as Places of Spiritual Connect: A Case of Golden Temple, Amritsar

      Jatinder Kaur
      Das Kapitel vertieft sich in die spirituelle und architektonische Bedeutung des Goldenen Tempels, Amritsar, und konzentriert sich darauf, wie seine Gestaltungselemente zu spirituellen Erfahrungen beitragen. Es untersucht das Konzept des Placemaking und seine Rolle bei der Gestaltung der heiligen Atmosphäre des Tempels. Die Studie identifiziert zentrale architektonische Elemente und Räume, die die Spiritualität fördern, wie den Sarovar (heiliger Pool) und die zentrale Lage des Schreins. Durch eine qualitative und quantitative Methodik unterstreichen die Forschungen den tiefgreifenden Einfluss dieser Elemente auf die spirituellen Erfahrungen der Besucher. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des Wassers und die zentrale Rolle bei der Förderung spiritueller Verbindungen und machen den Goldenen Tempel zu einem einzigartigen Fallbeispiel sakraler Architektur.
    3. Between Heaven and Earth: Dome Interior from the Hagia Sophia to the Süleymaniye Mosque

      Dennis Olaf van Dijk
      Dieses Kapitel vertieft die faszinierenden architektonischen und kulturellen Verbindungen zwischen der Hagia Sophia und der Süleymaniye-Moschee in Istanbul. Es beginnt damit, die frappierenden Ähnlichkeiten zwischen diesen historischen Gebäuden hervorzuheben, trotz ihrer unterschiedlichen kulturellen Ursprünge und der Jahrhunderte, die sie voneinander trennen. Der Schwerpunkt liegt auf den Kuppelinnenräumen, die bemerkenswerte Ähnlichkeiten in Dekoration und Design aufweisen, wobei die Abwesenheit von Bildern in der Süleymaniye-Moschee der normativen sunnitischen Theologie zugeschrieben wird. Die Studie beginnt mit einer vergleichenden Analyse, bei der literarische Forschung und visuelle Analyse kombiniert werden, um die grundlegenden Einflüsse und gemeinsamen Elemente aufzudecken, die diese architektonischen Wunder prägten. Durch diesen interdisziplinären Ansatz beleuchtet das Kapitel das Zusammenspiel zwischen Kunst, Architektur und religiösen Überzeugungen und bietet wertvolle Einblicke in die anhaltende Bedeutung und Transzendenz dieser Strukturen. Das Kapitel schließt mit der Betonung des anhaltenden Einflusses sakraler Architektur und der spirituellen Erfahrungen, die diese ermöglicht und die Grenzen von Zeit und Kultur überschreitet.
    4. The Significance of the Relationship of the Sanctuary of Sidi Bou Mediane in El-Eubbad in Tlemcen with Its Surrounding Natural Landscape

      Youcef Chennaoui, Nacer-eddine Kassab
      Das Kapitel geht der historischen und architektonischen Bedeutung des Heiligtums von Sidi Bou Mediane in El-Eubbad, Tlemcen, nach. Es beginnt mit der Einführung in den geographischen und historischen Kontext des Heiligtums, das in einer malerischen Berglandschaft liegt. Die Gestaltung des Heiligtums wird detailliert erforscht und betont seine Integration in die natürliche Umgebung sowie die spirituellen und ästhetischen Qualitäten, die es verkörpert. Das Kapitel behandelt auch die historischen und ideologischen Zusammenhänge, die den Bau des Heiligtums und seine Rolle in der örtlichen Gemeinschaft beeinflusst haben. Darüber hinaus bietet es eine Analyse des architektonischen Komplexes, einschließlich Moschee, Medresse und Mausoleum, und ihrer symbolischen und wahrnehmbaren Bedeutung. Das Kapitel schließt mit der Betonung des Status des Heiligtums als Ort der Meditation und Kontemplation, der das Zusammentreffen lokaler maghrebinischer und andalusischer Kulturen widerspiegelt.
    5. University Chapel: Project for an Interfaith Space in Perugia at the Rectorate Gardens

      Paolo Belardi, Giovanna Ramaccini, Camilla Sorignani
      Das Kapitel geht der historischen und kulturellen Bedeutung der Rektoratsgärten der Universität Perugia nach, die 2022 zum Kulturdenkmal erklärt wurden. Es untersucht die reiche Geschichte des Gebiets, von seinen klösterlichen Ursprüngen bis zu seiner Umwandlung in einen Universitätsgarten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Gestaltung einer interreligiösen Kapelle in diesem Kontext mit zehn studentischen Vorschlägen, die zeitgenössische Heiligkeit auf vielfältige Weise interpretieren. Diese Entwürfe reichen von der Erforschung ungelöster Räume bis hin zur Schaffung symbolischer Kreuzungspunkte und Labyrinthe, die jeweils einzigartige Perspektiven auf die Beziehung zwischen dem Heiligen und dem Profanen bieten. Das Kapitel unterstreicht die Bedeutung der Designausbildung für die Zuschreibung einer "heiligen" Dimension der Architektur, betont ihre Rolle bei der Erhöhung des menschlichen Lebens und der Förderung der Gemeinschaft in einer multikulturellen Gesellschaft.
    6. Concerning the Spiritual in Architecture: Four Churches by Carlo De Carli

      Roberto Rizzi, Marta Averna
      Das Kapitel untersucht die architektonischen Entwürfe von vier Kirchen Carlo De Carlis, die zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre erbaut wurden. Sie vertieft sich in die geometrischen und räumlichen Strukturen dieser Gebäude und offenbart De Carlis Vision von Architektur als Spiegelbild menschlicher Beziehungen und Spiritualität. Die Analyse basiert auf unveröffentlichtem Material aus Archiven, Zeichnungen, Fotografien und Modellen und vermittelt ein umfassendes Verständnis von De Carlis Designphilosophie. Das Kapitel hebt die Verwendung von sechseckigen und achteckigen Geometrien, luministischer Dynamik und räumlichen Spannungen hervor, um Räume zu schaffen, die sowohl einladend als auch zutiefst symbolisch sind. Sie diskutiert auch den historischen und kulturellen Kontext dieser Kirchen, einschließlich des Einflusses des katholischen und spirituellen Denkens auf die italienische Architektur. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Bedeutung dieser Gebäude als paradigmatische Repräsentationen von De Carlis Konzept des "Primärraums", eines Raums, der die Gesten und Beziehungen einer Gemeinschaft verkörpert.
    7. Sacred Architecture and Touristic Consumption: The Role of the Interior Design Strategy

      Giada Cerri
      Das Kapitel "Sakrale Architektur und touristischer Konsum: Die Rolle der Innenarchitektur-Strategie" geht der komplexen Beziehung zwischen religiösen Stätten und Tourismus nach, insbesondere den Kirchen in der Toskana. Er diskutiert die historische und kulturelle Bedeutung dieser Stätten und die Herausforderungen durch den Massentourismus. Der Autor untersucht den Einsatz von museum-ähnlichen Designlösungen, um die Bedürfnisse von Touristen und Gläubigen in Einklang zu bringen, und betont die Bedeutung der Erhaltung der religiösen Bedeutung bei gleichzeitiger Förderung des nachhaltigen Tourismus. Die Fallstudien von Kirchen in Siena, Florenz und Volterra bieten praktische Einblicke in die Erfolge und Fallstricke dieser Strategien und betonen die Notwendigkeit eines inklusiven und kohärenten Ansatzes, um diese heiligen Orte effektiv zu verwalten.
    8. The Construction of the Palace of the Soviets as a Creation of a Utopian Symbol

      Nina Viaznikova
      Das Kapitel "Der Bau des Sowjetpalastes als Schöpfung eines utopischen Symbols" vertieft sich in die komplizierte Geschichte des Sowjetpalastes, eines monumentalen Projekts, das nie vollendet wurde. Sie stellt die weit verbreitete Ansicht in Frage, dass das Projekt aufgrund von Ressourcenknappheit während des Zweiten Weltkriegs gestoppt wurde, und untersucht stattdessen tiefere Gründe, die im Konflikt zwischen utopischer Symbolik und praktischer Konstruktion wurzeln. Der Autor analysiert mithilfe der Akteur-Netzwerk-Theorie, wie die symbolische Bedeutung des Palastes als Repräsentation einer strahlenden, utopischen Zukunft mit den technischen und logistischen Herausforderungen seines Baus kollidierte. Das Kapitel beleuchtet die ständigen Überarbeitungen und Änderungen des Entwurfs des Projekts, die durch politischen Druck und den Wunsch beeinflusst wurden, ein Monument zu schaffen, das bestehende architektonische Wunder übertreffen würde. Außerdem wird die Rolle des Palastes als zentrales Element der Wiederaufbaupläne für Moskau diskutiert und wie das unrealistische Ausmaß und die ständige Kritik des Projekts letztlich zum Scheitern führten. Durch die Betrachtung des Palastes durch die Brille der Akteur-Netzwerk-Theorie bietet das Kapitel eine neue Perspektive auf das komplexe Wechselspiel zwischen Ideologie, Politik und Architektur in der Sowjetära.
    9. The Transition of Visionary Architectural Drawings: From the Paper Architecture of Architects to the Graduation Designs of Japanese Architecture Students

      Lei Tan, Tomoyuki Tanaka, Jiahao Liu
      Das Kapitel befasst sich mit dem Übergang von Architekturzeichnungen von den visionären Arbeiten von Architekten wie Corbusier und Zaha zu den Abschlussentwürfen japanischer Architekturstudenten. Sie organisiert chronologisch verschiedene architektonische Bewegungen seit der Geburt der abstrakten Malerei und betont die Tendenzen des Bildausdrucks in architektonischen Werken. Die Studie widmet den Abschlussarbeiten japanischer Architekturstudenten besondere Aufmerksamkeit und zeigt die anhaltende Bedeutung des Zeichnens in zukünftigem architektonischen Design. Durch die Analyse dieser studentischen Arbeiten eröffnet das Kapitel einzigartige Einblicke in zeitgenössische architektonische Gestaltungstrends und die Brücke zwischen Malerei und Architektur. Der Text ist reich bebildert mit Beispielen prominenter Architekten und studentischer Projekte, was ihn zu einer fesselnden Lektüre für Fachleute und Wissenschaftler macht, die sich für die Schnittmenge von Kunst und Architektur interessieren.
    10. Sacred Untold: Immersive Design Methodologies

      Christian Schmitt, Christiane Banna, Nouran Mohamed
      Sacred Untold: Immersive Design Methodologies vertieft sich in das facettenreiche Konzept der Heiligkeit in der Architektur und verfolgt ihre historische Entwicklung von antiken Tempeln bis hin zu zeitgenössischen Designmethoden. Das Kapitel stellt innovative Designstrategien vor, die traditionelle Perspektiven in Frage stellen, wobei immersive Erfahrungen und der Einsatz virtueller Realität betont werden, um atmosphärische heilige Räume zu schaffen. Im Rahmen eines Designstudiums an der Deutschen Universität in Kairo erkundeten Studenten die heilige Landschaft des Sinai-Gebirges und ließen sich dabei von historischen und kulturellen Kontexten inspirieren, um einzigartige Architekturprojekte zu entwickeln. Das Kapitel beleuchtet das transformative Potenzial der Architektur bei der Gestaltung menschlicher Wahrnehmung und Erfahrung und bietet eine neue Perspektive auf die Gestaltung sakraler Räume.
Titel
Culture of The Sacred Space
Herausgegeben von
Olimpia Niglio
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-031-69634-3
Print ISBN
978-3-031-69633-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-031-69634-3

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