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Cybercrip Art

Disability, Digital Practice, and Embodied Resistance

  • 2026
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch bietet eine scharfe Perspektive auf das Zusammenspiel zwischen digitalen Medien und verkörperter Erfahrung. Sie tritt für die Einsichten behinderter Menschen ein und argumentiert für einen Cyberspace, der inklusiv, sinnlich und kreativ ist. Dieses Buch verbindet persönliche Erzählungen mit zeitgenössischer Kunst, Krippentheorie, Cyberfeminismus und Philosophie und präsentiert ein differenziertes Verständnis, wie alternative Verkörperungen in digitalen Räumen gedeihen. Dieses Buch ist nicht nur eine persönliche Erzählung, sondern auch eine kritische, theoretische Erkundung, die die Leser einlädt, die Grenzen der digitalen und physischen Verkörperung zu überdenken.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Digital Digits

    Anna Hughes
    In diesem Kapitel erzählt der Autor von seiner Reise, mithilfe des Open-Source-Programms Blender eine digitale Hand zu erschaffen, um die Komplexität der Repräsentation und das Potenzial digitaler Praktiken bei der Neudefinition körperlicher Erfahrungen zu erforschen. Der Autor vertieft sich in die theoretischen Rahmenbedingungen von Repräsentation, Bedeutungsbildung und Krippentheorie und stützt sich dabei auf die Arbeiten von Jean-François Lyotard, Jean Baudrillard und Karen Barad. Das Kapitel diskutiert auch die Rolle von Affekten und das Potenzial digitaler Körper, sinnvolle Reaktionen hervorzurufen. Die persönliche Erzählung des Autors über das Leben mit chronischen Krankheiten und die Auswirkungen, die diese auf ihre künstlerische Praxis haben, durchzieht den gesamten Text und bietet eine einzigartige und aufschlussreiche Perspektive auf die Schnittmenge von digitaler Kunst, Verkörperung und Behinderung. Das Kapitel schließt mit einer Reflexion über das Potenzial digitaler Praktiken, dominante Systeme der Bedeutungsfindung herauszufordern und neue Möglichkeiten für verkörperte Erfahrungen zu schaffen.
  3. 2. Fleshing Out a Disembodied Hand: Digital Emancipation and Embodiment

    Anna Hughes
    Dieses Kapitel untersucht das Konzept der digitalen Emanzipation und seine Beziehung zur Verkörperung, insbesondere im Kontext chronischer Krankheiten. Der Autor geht der Idee der Entkörperlichung nach und diskutiert, wie Technologie ein Gefühl der Freiheit von den Zwängen eines kranken Körpers vermitteln kann. Die Erzählung ist zutiefst persönlich und schöpft aus den eigenen Erfahrungen des Autors mit dem Hypermobilen Ehlers-Danlos-Syndrom (hEDS) und dem Haltungsorthostatischen Tachykardie-Syndrom (POTS). Das Kapitel untersucht auch die Rolle digitaler Werkzeuge wie Blender bei der Schaffung von Kunst und dem Ausdruck von Kreativität trotz physischer Beschränkungen. Er kritisiert neoliberale Modelle der Behinderung und ihre Auswirkungen auf den Einzelnen und hebt den Druck zur Überwindung körperlicher Beschränkungen und die gesellschaftlichen Erwartungen an behinderte Menschen hervor. Der Autor diskutiert das Potenzial des Cyberfeminismus und des grotesken Körpers als Rahmen, um die Komplexität chronischer Krankheiten zu verstehen und sich zu eigen zu machen. Das Kapitel schließt mit einer Reflexion über den Weg des Autors und den anhaltenden Kampf um sinnvolle Inklusion und Unterstützung für behinderte Menschen.
  4. 3. Abject Horror: Experiments in Gory Textures

    Anna Hughes
    Dieses Kapitel untersucht die Erstellung lebensechter digitaler Texturen mit Blender und konzentriert sich auf die persönliche Reise des Autors, seinen eigenen Körper durch digitale Kunst zu erforschen. Der Autor vertieft sich in die technischen Aspekte der Erstellung von Texturen, einschließlich des Einsatzes von unterirdischer Streuung und Partikelformationen, und diskutiert die emotionale Resonanz erbärmlichen Grauens in virtuellen Räumen. Das Kapitel streift auch die Erfahrungen des Autors mit einer chronischen Krankheit und wie diese ihren Umgang mit digitaler Kunst beeinflusst hat. Die Auseinandersetzung des Autors mit digitalen Texturen und erbärmlichem Grauen gipfelt in einer eindringlichen Diskussion über die emotionale Resonanz virtueller Räume und das Potenzial digitaler Kunst, tiefe emotionale Reaktionen hervorzurufen. Das Kapitel schließt mit einer Reflexion über den persönlichen Weg des Autors und die transformative Kraft digitaler Kunst.
  5. 4. Excessive Movement

    Anna Hughes
    Dieses Kapitel untersucht die Schaffung einer digitalen Hand als Ausdrucksmittel und Verbindung für jemanden, der mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) lebt. Der Autor diskutiert die Herausforderungen der gemeinsamen Hypermobilität und die Schmerzen, die sie verursacht, und stellt sie der Bewegungsfreiheit im digitalen Raum gegenüber. Die digitale Hand dient als prothetische Erweiterung, die es dem Autor ermöglicht, auf neue Weise auf andere zuzugehen und sich mit ihnen zu verbinden. Der Text vertieft sich in die Politik der Behinderung, stellt die Vorstellung eines "vollständigen" Körpers in Frage und betont die Bedeutung körperlicher Handlungsfähigkeit. Sie untersucht auch die Rolle der Technologie im Behindertenaktivismus und zeigt auf, wie digitale Werkzeuge eingesetzt werden können, um eigene Bedürfnisse zu schaffen und sich ihnen anzupassen. Das Kapitel schließt mit einem Plädoyer für ein inklusiveres und flexibleres Verständnis von Behinderung, das die Komplexität und Variationen verkörperter Erfahrungen berücksichtigt.
  6. 5. Predicting the Future

    Anna Hughes
    Dieses Kapitel untersucht die Schaffung einer digitalen Hand als Werkzeug zur Navigation und zum Ausdruck der Komplexität chronischer Krankheiten. Der Autor vertieft sich in den Einsatz von 3D-Modellierungssoftware zur Erstellung einer digitalen Hand und untersucht, wie dieser Prozess ein umfassenderes Verständnis des Körpers und seiner Stellung im dimensionalen Raum ermöglicht. Das Kapitel diskutiert auch das Konzept der "Fiktion" als Methode, um potenzielle Realitäten zu erforschen und herkömmliche Wahrnehmungen von Zeit und Verkörperung in Frage zu stellen. Darüber hinaus reflektiert der Autor die Rolle der Technologie bei der Ermöglichung und Erweiterung kreativer Praktiken, insbesondere für chronisch Kranke. Das Kapitel schließt mit einer Vision für eine Zukunft, in der sich digitale Technologie und Verkörperung überschneiden, um neue Möglichkeiten des Ausdrucks und Verständnisses zu schaffen.
  7. Backmatter

Titel
Cybercrip Art
Verfasst von
Anna Hughes
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-032-15942-7
Print ISBN
978-3-032-15944-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-032-15942-7

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