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Über dieses Buch

Wie verändert sich die Demokratie durch die Digitalisierung? Dieser Frage geht das Buch aus verfassungsrechtlicher, technikrechtlicher, politikwissenschaftlicher und psychologischer Sicht nach. Dazu arbeitet es zunächst die Charakteristika von Digitalisierung heraus. Es fragt, wie sich die Digitalisierung auf das Denken, das Verhalten und die (politische) Kommunikation auswirkt. Auf dieser Grundlage vertritt der Autor die These, dass sich die Demokratie grundlegend verändern muss und wird. Im letzten Teil skizziert er, wie die Demokratie konkret im digitalen Zeitalter funktionieren könnte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Digitalisierung – Das Ende der Demokratie?

Digitalisierung ist ein technologisches Phänomen. Aber sie ist auch weit mehr: Digitalisierung hat einen kulturellen Aspekt, der alle Bereiche der Gesellschaft verändert. Auch die Demokratie wird durch die Digitalisierung vor Herausforderungen gestellt.
Volker Boehme-Neßler

Kapitel 2. Grenzenlos – Kern der Digitalisierung

Durch die Digitalisierung verlieren Grenzen, die bisher die Welt strukturieren, an Bedeutung. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Staaten, die immer noch von geografischen Grenzen geprägt werden. Was bedeutet das für die Demokratie? Immerhin hängen Demokratie und Staat in der Praxis zusammen.
Volker Boehme-Neßler

Kapitel 3. Zersplitterung – Viele Welten, eine Demokratie?

Typisch für das Internet ist eine weit reichende, stark individualisierte Zersplitterung. Es gibt immer weniger die eine synchrone Welt, in der alle Menschen ähnliche Erlebnisse teilen. Woher kommt diese Zersplitterung? Welche Auswirkungen hat sie auf die demokratische Öffentlichkeit, den Diskurs und die Demokratie in der digitalisierten Welt insgesamt?
Volker Boehme-Neßler

Kapitel 4. Algo-Demokratie – Macht der Technik, Ohnmacht der Demokratie?

Wer setzt in der digitalisierten Welt die Regeln, an die sich alle halten müssen? Weite Bereiche werden von Algorithmen dominiert, die von Informatikern und Softwareentwicklern geschaffen werden. Das ist in demokratischen Staaten ein Problem. Legitime Rechtsetzer sind dort die gewählten Parlamente, nicht anonyme Ingenieure, Informatiker, Techniker und Software Entwickler. Algorithmen, die nicht demokratisch kontrolliert und gesteuert werden, sind ein Problem. Wie lassen sich Algorithmen demokratisch einhegen? Es ist Zeit, dass die Politik diese Machtfrage in aller Schärfe stellt.
Volker Boehme-Neßler

Kapitel 5. Überforderung – Die klassische Demokratie

Die Digitalisierung macht die Welt komplexer. Das ist eine Herausforderung für die Demokratie. Die klassische parlamentarische Demokratie gerät an ihre Grenzen. Sie erweist sich zunehmend als überfordert.
Volker Boehme-Neßler

Kapitel 6. Komplexitätsmanagement – Neuerfindung der Demokratie

Im Augenblick wird die Demokratie neu erfunden. Das ist ein notwendiger Prozess, der eng und untrennbar mit der fortschreitenden Digitalisierung der Welt verbunden ist. Er wird sich wohl nicht aufhalten lassen. Dennoch ist er keine Naturgewalt. Es gibt Gestaltungsspielräume, die politisch genutzt werden können und müssen.
Volker Boehme-Neßler
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