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Über dieses Buch

In scheinbar unvereinbaren Gegensätzen gefangen zu sein, muss das sein? Die Autoren sagen nein und zeigen, wie man Gegensätze auflösen und daraus neue Chancen entwickeln kann.

„Das Ende der unvereinbaren Gegensätze“ ist nicht das 150. Buch zur Digitalen Transformation. Die Digitalisierung ist zwar der Auslöser für die aktuellen Veränderungen, sie ist jedoch nicht der alleinige Erfolgsfaktor für ein besseres Leben. Durch die Digitalisierung wird vielmehr eine evolutionäre Entwicklung erlebbar: Dinge „vermenschlichen“ sich und Menschen „verdinglichen”. Menschen holen das Beste aus sich heraus, indem sie sich für Technologien in allen Lebensbereichen öffnen. Der Gegensatz Mensch-Maschine löst sich auf. Dies im persönlichen Alltag zu erleben, ermöglicht uns, weitere scheinbare Gegensätze wie z.B. Arbeitsleben und Privatleben, Emotion und Ratio, Ökonomie und Ökologie – längst überfällig – zu überwinden.

Das Denken in Gegensatzpaaren hat Orientierung gegeben. Als Teil unserer Ausbildung und Sozialisierung prägte es u.a. die Organisationsstrukturen unserer Unternehmen. Schon im Begriff „Ab-Teilung“ manifestiert sich die Auffassung, dass z.B. die Bereiche Marketing und IT oder Produktentwicklung und After-Sales-Service voneinander abgetrennt sein sollten. Heute spüren wir indes immer deutlicher, dass getrennte Welten nicht mehr erfolgreich sein werden. So führt uns die Digitalisierung auch auf einen nächsten Level der Entwicklung, der entscheidende Auswirkungen sowohl auf Organisationentwicklung, Business-Modelle aber auch unsere persönliche Entwicklung und Verhalten haben wird.

Das Buch macht Lust auf diesen neuen Weg in Richtung offener denken, arbeiten und leben – und sich dafür täglich neu zu entscheiden. Die Autoren zeigen sehr konkret, wie sich vermeintliche Spannungsfelder konstruktiv überwinden lassen und sich daraus mitunter verblüffende, neue Chancen ergeben. Wie dieses neue Leben aussehen wird und was ein jeder persönlich tun sollte, um sich weiterzuentwickeln, erklärt dieses Buch mit profundem Wissen und konkreten Handlungsanweisungen für Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Im Sommer 2016 befand Markus sich in einer Hütte mit 33 Affen. Allerdings keine echten Affen: Man traf sich in entspannter Retreat-Atmosphäre in den österreichischen Bergen unweit vom Bodensee unter dem Codenamen „33 Monkeys“ (http://​33-monkeys.​yotx.​de/​). Das Ganze war ein Experiment.
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe

Kapitel 2. Sechs Spannungsfelder, die sich auflösen – Kampf der Polaritäten

Zusammenfassung
Der Tag ist schwer ohne Nacht vorstellbar, Glück nicht ohne Unglück und Gesundheit existiert nicht ohne Krankheit. Und doch – wir wollen immer nur die eine Seite der Medaille: Wohlstand statt Armut, Leben statt Tod und Glückseligkeit statt Traurigkeit. Wir blenden die Alten, Toten und Armen aus, als hätten sie nie existiert.
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe

Kapitel 3. Ganzheitlichkeit als Urprinzip

Zusammenfassung
Wie wir im vorherigen Kap. 2 gesehen haben, vernetzt sich unsere Welt zunehmend, teils angetrieben durch die Digitalisierung und teils durch die fortschreitende Evolution hin zu einer globalisierten Welt. Auf der einen Seite wird unsere Gesellschaft immer komplexer und undurchsichtiger. Auf der anderen Seite sehen wir jedoch eine immer enger werdende Verflechtung von Menschen, Systemen und Dingen.
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe

Kapitel 4. Zwölf Handlungsanleitungen für Unternehmen, um in einer integrierten Welt relevant zu bleiben

Zusammenfassung
Im Folgenden stellen wir zwölf konkrete Handlungsanleitungen vor, die jedem Unternehmen helfen sollen, die neue Ganzheitlichkeit als übergeordnetes Prinzip zu trainieren. In diesem Teil konzentrieren wir uns hauptsächlich auf das Geschäftsumfeld, auch wenn die von uns geforderte integrierte Denkart natürlich weiterhin für alle Bereiche, auch die Menschen im Speziellen und die Gesellschaft im Allgemeinen, gilt. Da wir uns in Zeiten der annähernden Vollbeschäftigung jedoch alle mit der Arbeitswelt auskennen, konzentrieren wir uns der Einfachheit halber in diesem Kapitel mehrheitlich darauf.
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe

Kapitel 5. Wie setzt man diese zwölf Handlungsempfehlungen im Unternehmen um? Das Journey-of-Integration-Modell

Zusammenfassung
Unvereinbare Gegensätze zu integrieren ist eine Aufgabe und ein Prozess, der mit Bewusstsein und Achtsamkeit durchgeführt werden sollte. Und der im Kern ein schwieriger Change-Prozess ist: „Das Problem der (neuen) Ordnung ist Gegenstand einer Jahrhundert alten Debatte. Schon bedeutende Philosophen wie Kant, Locke, Rousseau, Hobbes oder Machiavelli haben sich damit auseinander gesetzt [sic!]. Eine neue Ordnung zu formieren, stellt sich immer wieder als schwierige und herausfordernde Aufgabe dar. Bis zu zwei Drittel der geplanten Änderungsprozesse in Organisationen werden abgebrochen, scheitern oder erreichen nicht das gewünschte Ergebnis.“
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe

Kapitel 6. Was heißt das alles für jeden Einzelnen von uns?

Zusammenfassung
Müssen wir nun alle integrierter werden? Und wenn ja, was bedeutet das? Und woran mache ich das fest? Und wie komme ich dahin? Da laut Spiral Dynamics das integrale Bewusstsein zwar in der westlichen Welt wächst, aber sich doch nur leicht mehr als 2 % dem gelben Level zuordnen können, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass jeder von uns im Alltag ein Role Model an seiner Seite hat, durch das man integrales Verhalten erleben und lernen kann. Andererseits hat man manchmal eben doch einzelne Momente oder Situationen, in denen man integrales Verhalten erlebt.
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe

Kapitel 7. Key Take-aways auf einen Blick

Zusammenfassung
Ray Kurzweil, Leiter der technischen Entwicklung bei Google und Autor, hat in einem Interview 2003 einmal gesagt, dass der Fortschritt des gesamten 20. Jahrhunderts in etwa gleichbedeutend mit dem Fortschritt der nächsten 20 Jahre sei. Und dass wir diese Wachstumsrate dann in 14 Jahren und dann wieder in sieben Jahren wiederholen würden. Aufgrund dieses exponentiellen Wachstums, so der Visionär, wäre der Fortschritt im 21. Jahrhundert etwa 1000 Mal schneller als noch im 20. Jahrhundert.
Stefanie Kuhnhen, Markus von der Lühe
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