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Über dieses Buch

Dieses essential ordnet den digitalen Nachlass in den rechtlichen Gesamtkontext ein, beantwortet die vielschichtigen juristischen Fragestellungen, die das „Erbe im Netz“ mit sich bringt, und beleuchtet die ersten Rechtsprechungsansätze zu diesem Thema. Stephanie Funk zeigt, welche Möglichkeiten für den künftigen Erblasser zu Lebzeiten bestehen, sein digitales Erbe nach eigenen Wünschen zu lenken, vor allem durch ein Testament. Auch die Regelungsmöglichkeiten im Rahmen von Vorsorgevollmachten für den Fall der lebzeitigen Geschäftsunfähigkeit werden in diesem Zusammenhang vorgestellt. Der Leser erfährt, welche Optionen es für Erblasser und Erben gibt, um mit den Daten und Spuren umzugehen, die wir alle im Internet hinterlassen – seien es Passwörter, E-Mails, Blogbeiträge, Fotos, Videos oder Dokumente. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der E-Mail-Korrespondenz als Kernstück der Internettätigkeit.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Wir leben „4.0“. Industrie 4.0, Arbeiten 4.0, Recht 4.0, Verbraucherschutz 4.0 – diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen in einer Zeit, in der der digitale Wandel unaufhaltsam voranschreitet und unser wirtschaftliches wie gesellschaftliches Leben dominiert.
Stephanie Funk

Kapitel 2. Definition des digitalen Nachlasses

Zusammenfassung
Bevor der Frage nachgegangen werden kann, wie es sich mit der juristischen und praktischen Handhabung des digitalen Nachlasses verhält, ist vorab zu klären, was dieser Begriff eigentlich umfasst. Ebenso wenig wie eine gesetzliche Regelung zum digitalen Nachlass vorhanden ist lässt sich auf eine Legaldefinition zurückgreifen. Der Rechtsanwender steht damit vor der Aufgabe, ältere gesetzliche Regelungen von allgemeiner Tragweite auf neue Entwicklungen zu beziehen.
Stephanie Funk

Kapitel 3. Interessenslage von Hinterbliebenen und Bevollmächtigten

Zusammenfassung
Was passiert nun, wenn eine Person, die über ein digitales Vermögen im vorstehend genannten Sinne verfügt, verstirbt oder aber geschäftsunfähig wird? Kann jemand, und wenn ja, wer, auf die digitalen Daten zugreifen? Und warum ist der digitale Nachlass überhaupt von Interesse?
Stephanie Funk

Kapitel 4. Problemdarstellung am Beispiel des Zugangs zu E-Mail-Konten

Zusammenfassung
Schon zu Beginn der Ausführung zur Interessenlage der Hinterbliebenen wurde kurz das Problem angerissen, das sich hinsichtlich der Person des Berechtigten stellt. Wer ist nun rechtlich betrachtet konkret befugt, auf das digitale Vermögen des Erblassers zuzugreifen?
Stephanie Funk

Kapitel 5. Auswirkungen für die Praxis

Zusammenfassung
Wenn nun die Gesetzeslage unklar, die Meinungsvielfalt groß und Absicherung durch Rechtsprechung nahezu nicht vorhanden ist, stellt sich die Frage, wie gleichwohl der Einzelne für sich eine adäquate Lösung finden kann, die zum einen seine Interessen widerspiegelt und zugleich für Angehörige und Erben praktikabel ist.
Stephanie Funk

Kapitel 6. Fazit

Zusammenfassung
Auch wenn der Begriff „digitaler Nachlass“ es nicht vermuten lässt, so handelt es sich hierbei um ein durchaus lebendiges Thema. Die Rechtslage ist nicht statisch – im Gegenteil. Die noch bestehenden Unsicherheiten bei der Frage, wie mit Persönlichkeitsrechten und Datenschutz umzugehen ist, sowie die kaum vorhandene Rechtsprechung zeugen davon, dass dieser Teilaspekt des Erbrechts zukünftig noch von sich hören lässt. In dem Maße, wie sich die Technik weiterentwickelt, wird sich fortwährend die Notwendigkeit ergeben, rechtliche Lösungen zu finden.
Stephanie Funk

Backmatter

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