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Über dieses Buch

Unternehmer erhalten durch dieses Buch entscheidenden Rat in der Frage, welche Art von Family Office für sie passt. Wichtige Fragen sind: Welche Leistungen kann das Family Office erbringen? Welche Rechtsform soll das Family Office haben und wie soll es strukturiert sein? Was kann es zum Familienmanagement beitragen? Wer darf wann welche Leistungen zu welchem Preis beziehen? Wer darf entscheiden und wann? Wer bekommt Informationen und zu welchem Zeitpunkt? Fundiert und praxiserprobt zeigen die Autoren die wichtigsten Aufgaben und Ausgestaltungsmöglichkeiten auf. Auch Family Officer und Berater erhalten wertvolle Hinweise, ergänzt durch ausgewählte Interviews mit Unternehmern und Spezialisten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

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Kapitel 1. Vermögensverwalter und Unterstützer

Das Single Family Office kann als Ursprungsform des Family Offices betrachtet werden. Unternehmerfamilien wie Morgan, Vanderbilt, Dupont und Guggenheim entschieden sich ganz bewusst dafür, ein Finanz-Backoffice für das Management ihres Familienvermögens zu etablieren. Als loyale Interessenvertreter setzten die Mitarbeiter die finanziellen Belange des Familienverbundes und seiner Angehörigen gegenüber Dritten um und übernahmen sämtliche Berichts-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben, wie die Familie dies von der Führung des Unternehmens gewohnt war.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 2. Aufgaben, Strukturen und Ausprägungsformen von Family Offices

Die Ursprungsform des Family Offices ist und bleibt das Single Family Office, dessen einzige Eigentümerin und Auftraggeberin die Gründerfamilie ist. Neben dieser Erscheinungsform gibt es zahlreiche weitere Family-Offices-Formen, die schon erwähnt wurden. An dieser Stelle möchten wir die verschiedenen Typen noch einmal aufzeigen, um damit einen kompakten Überblick zu geben.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Aufgaben von Family Offices

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Kapitel 3. Strukturen für die Betreuung des Vermögens

Das Familienunternehmen bzw. das daraus über viele Jahre oder sogar Generationen entstandene Vermögen ist für eine Familie ein ganz entscheidender Faktor. Häufig war nicht nur ein Familienmitglied in der eigenen Firma tätig, und die Familie hat zusammen gute wie schwierige Zeiten erfolgreich gemeistert. Daraus ist eine familienindividuelle Historie entstanden.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 4. Zuverlässige Begleitung rechtlicher und steuerlicher Themen

In Bezug auf die durch das Family Office betreuten Familienmitglieder, deren Vermögen bzw. von diesen mittelbar oder unmittelbar gehaltene Gesellschaften stellen sich laufend die verschiedensten rechtlichen und steuerlichen Fragen. Je nach personeller Aufstellung eines Family Offices werden diese intern von eigenen Rechtsanwälten und/oder Steuerberatern oder in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk externer Spezialisten bearbeitet. In jedem Fall sollte das Family Office gewährleisten, dass die rechtlichen und steuerlichen Themen in zuverlässiger Art und Weise betreut werden.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 5. Begleitung in der Nachfolge

Vermögensinhaber sollten frühzeitig – bevorzugt zehn, mindestens fünf Jahre vor dem geplanten Übergabezeitpunkt – über ihre Nachfolge nachdenken und die Führungs- und Vermögensnachfolge sorgfältig planen. Dabei sind Familienmitglieder mit unterschiedlichen Zielen und Interessen einzubinden. Damit übergebende und nachfolgende Generation zu einer Entscheidung kommen, braucht es für die Nachfolge eine Strategie. Bei deren Erarbeitung kann ein Mitarbeiter des Family Offices helfen oder die Familie engagiert über das Family Office einen externen Nachfolgeberater. Denn in der Nachfolge liegen häufig emotionale Klippen. Mithilfe eines externen Spezialisten, der frei von finanziellen und persönlichen Beziehungen ist, können schwierige Konstellationen meist besser gemeistert werden.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 6. Organisation der Familie: Family Governance

Stolz darauf sein, Teil der Inhaberfamilie zu sein. Ein gutes und konfliktfreies Familienklima haben. Sich auf gemeinsame Werte verständigt zu haben und diese an die Kinder weitergeben.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 7. Wirkungsvolle Gestaltung des philanthropischen Engagements

Gesellschaftliches, gemeinnütziges Engagement von Inhaberfamilien hat viele Gesichter. Es reicht von Spenden für soziale oder regionale Projekte bis hin zur Stiftung oder gemeinnützigen GmbH der Unternehmerfamilie. Dabei sollte das philanthropische Engagement der Familie vom Unternehmensengagement und der Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsability/CSR) getrennt werden.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 8. Convenience: Serviceleistungen des Family Offices

Die Betreuung eines großen Privatvermögens ist die zentrale Aufgabe eines Family Offices. Es geht dabei um den Vermögenserhalt und die Vermögensmehrung. Alles dreht sich um Zahlen, Daten und Fakten.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Struktur des Family Offices

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Kapitel 9. Organisatorischer Rahmen des Family Offices

Im Regelfall ist das Family Office kein rein „virtuelles Gebilde“, sodass die im Family Office tätigen Personen nicht unmittelbare Angestellte des Vermögensträgers sind. Soweit das Family Office auch nicht Teil eines Familienunternehmens ist bzw. bleiben soll, wird das Family Office auf eine Gesellschaft ausgelagert, deren Anteile meist durch den oder die Vermögensträger gehalten werden. Bei einem Single Family Office sind dies Mitglieder einer Familie, bei einem Multi Family Office Mitglieder mehrerer Familien.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 10. Kundenstruktur und Kommunikation

Wie für jede Unternehmung sollten auch bei Family Offices gewisse Strukturen, Regeln und Rahmenbedingungen klar definiert und festgelegt werden: als Leitplanken für das unternehmerische Handeln, um Dienstleistungen effizient und professionell zu erbringen und um einen deutlichen Mehrwert für die Kunden des Family Offices zu schaffen.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 11. Gremien, Richtlinien und professionelle Managementsysteme

Die Strukturen eines Family Offices werden definiert durch die Rechtsform und steuerliche sowie regulatorische Aspekte. Neben der Kundenstruktur gehört dazu auch die Frage der Gestaltung der beiden Gremien Investment Council und Beirat. Hinzu kommen wichtige Richtlinien und professionelle Managementsysteme.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 12. Führungsstrukturen im Family Office

Die personelle Stärke, die Struktur und Zusammensetzung des Managements eines Family Offices hängen nicht zuletzt von dessen Größe und inhaltlichem Aufgabenspektrum ab. Die ideale Größe und Struktur des Managements eines Family Offices richtet sich einerseits nach der Anzahl der betreuten Familien bzw. Vermögensträger und andererseits nach dem insgesamt zu betreuenden Vermögensvolumen sowie der Anzahl der Assetklassen. Hinzu kommt der Umfang der Tätigkeiten, die über die reine Vermögenssteuerung hinaus vom Family Office selbst angeboten werden.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 13. Zukünftige Entwicklung von Family Offices

Die Ursprungsidee des Single Family Offices hat sich in Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre sukzessive fest etabliert. Der konventionelle Weg der Verwaltung des Familienvermögens durch Banken und Vermögensverwalter wurde verlassen und eine separate Steuerungsinstanz zwischen der Familie und ihren Finanzdienstleistern geschaffen.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Interviews aus der Praxis

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Kapitel 14. „Mit der Qualifikation und Eignung des Personals steht und fällt der Erfolg eines Family Offices“ – Interview mit Klaus Kuder

Mit dem Family-Office-Geschäft kam Klaus Kuder bereits 1994 in New York in Berührung. Dort war er bis Ende 1998 für die Deutsche Bank in der Beratung und Verwaltung großer Privatvermögen tätig, als ein Kunde ihn bat, ihn bei der umfassenden Strukturierung seines Vermögens zu beraten. 1999 startete Kuder als Gründungsgeschäftsführer der Deutsche Family Office GmbH das Family-Office-Angebot der Deutschen Bank in Deutschland. Sie war die Vorgängergesellschaft der Wilhelm von Finck Deutsche Family Office AG und der Deutsche Oppenheim Family Office AG, in denen er als Vorstand jeweils auch das Family-Office-Geschäft verantwortete. Im Herbst 2014 verließ Klaus Kuder den Konzern. Er ist heute Geschäftsführer und Gesellschafter der Kuder Familypartner GmbH, die er im November 2014 als Anbieter von Betreuungsleistungen von bedeutenden Unternehmerfamilien gründete. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorzüge eines familieneigenen Family Offices mit den Vorteilen eines breiteren Multi Family Offices zu einem einzigartigen Service zu verbinden. Klaus Kuder ist Gründungsmitglied des Verbandes unabhängiger Family Offices e. V.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 15. „Als Familie halten wir seit Generationen zusammen“ – Interview mit Christian-Titus Klaiber

Christian-Titus Klaiber ist stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterausschusses des Leitz Family Offices. Er kümmert sich gemeinsam mit seinen Verwandten im Gesellschafterausschuss darum, dass die Familie langfristig zusammenhält, und stellt kontrollierend sicher, dass sich das Vermögen langfristig mehrt. Im Gespräch mit ihm geht es um den Verkauf von Leitz, die Aufgaben des Family Offices, welche Family-Governance-Maßnahmen die Familie ergreift und welche Rolle die Louis Leitz Stiftung spielt, auch für die Familie.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 16. „Grundstrategien müssen festgelegt und verabschiedet sein“ – Interview mit Christoph Zapp

Christoph Zapp ist Gesellschafter der Zapp AG, einem über 300 Jahre alten Familienunternehmen aus der Stahlindustrie, sowie des dazugehörigen Single Family Offices der eigenen Familie, das bereits Ende der 1990er Jahre gegründet wurde und mit dem er Gründungsmitglied des Verbandes unabhängiger Family Offices e. V. ist. Zudem ist er geschäftsführender Gesellschafter der PAMERA Real Estate Partners GmbH, einem Immobilien-Multi-Family-Office, und besitzt daher Erfahrungen bei der Betreuung vermögender Familien im Bereich Immobilien-Investments und -Projektentwicklung.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

Kapitel 17. „Unsere Kunden bekommen maßgeschneidert die Information, die sie benötigen“ – Interview mit einem Single Family Officer

Im Family Office spielt die IT-Struktur eine wichtige Rolle bei der Sicherung der Leistungsqualität. Dabei geht es um Fragen der Archivierung und Verwaltung von mandantenspezifischen Daten und Unterlagen (Dokumenten-Management), der Routinisierung bei der Kundenbetreuung (Customer Relationship Management), der laufenden Finanz- und Vermögensbuchhaltung sowie des Vermögensreportings – und das alles bei höchstmöglicher Absicherung aller Daten vor dem Zugriff unbefugter Dritter. Sollte das Family Office im Geschäftsbetrieb erlaubnispflichtige Tätigkeiten ausüben, wie z. B. die Finanzportfolioverwaltung, so kommen noch Erfordernisse der aufsichtsrechtlichen Transparenz der BaFin gegenüber hinzu.
Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

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