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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

2. Das Fan-Portfolio

verfasst von: Roman Becker, Gregor Daschmann

Erschienen in: Das Fan-Prinzip

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der im ersten Kapitel entwickelte Fan-Indikator macht es nicht nur möglich, die Fan-Kunden zu identifizieren. Im Zusammenspiel mit dem Indikator für Kundenzufriedenheit ermöglicht er vielmehr, die gesamte Kundenlandschaft eines Unternehmens zu segmentieren. Daraus resultiert unser so genanntes Fan-Portfolio. Es zeigt auf, dass es nicht nur Fans und Nicht-Fans gibt, sondern auch Kunden, die zwar zufrieden, aber emotional nicht gebunden sind. Ebenso gibt es Kunden, die zwar emotional gebunden, aber dennoch unzufrieden sind. In diesem Kapitel analysieren wir diese unterschiedlichen Kundengruppen und arbeiten ihre relevanten Eigenschaften und Motive heraus. Darauf aufbauend zeigen wir – wiederum auf breiter empirischer Basis –, wie diese verschiedenen Kundentypen in den unterschiedlichen Branchen der deutschen Unternehmenslandschaft verteilt sind. Anschließend belegen wir, warum Fans einen höheren Kundenwert haben als alle anderen Kundengruppen. Wir weisen nach, wie und warum Fans mehr Umsatz generieren, positive Botschafter eines Unternehmens sind, aktiv Weiterempfehlung betreiben und Garant für eine positive Entwicklung des Unternehmensbildes in den Social Media sind.

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Fußnoten
1
Diese beiden Dimensionen sind, wie wir im dritten Teil des Buches zeigen werden, zentral bei der Entstehung der emotionalen Kundenbindung, vgl. Abschn. 3.​2.
 
2
In den Sozialwissenschaften bezeichnet man diese subjektive Absolutheit der Urteilsbildung als Thomas-Theorem: „If men define situations as real, they’re real in their consequences“ (Thomas und Thomas (1928)).
 
3
Zu den Validierungsmöglichkeiten des Zusammenhangs zwischen Fan-Quote und wirtschaftlichem Erfolg vgl. auch den Exkurs in Kapitel 4.
 
4
Um Missverständnissen vorzubeugen: Es handelt sich hierbei nicht um das Versandhandelsunternehmen Amazon. Dieser vorbeugende Hinweis erscheint uns nötig, da Amazon in diesem Buch an anderer Stelle genannt wird – nämlich im Rahmen der Ergebnisdarstellung des Fanfocus Deutschland, vgl. Abb. 1.​16.
 
5
Vgl. Für einen Überblick: Daschmann (2008, S. 1632–1636).
 
6
Vgl. Daschmann (2007a, S. 233–252).
 
7
Vgl. Daschmann (2004, S. 88–114).
 
8
Vgl. Daschmann (2001).
 
9
Bevor Beschwerden aus Niedersachsen kommen: Das Beispiel ist fiktiv. Uns ist keine solche Statistik bekannt.
 
10
Himmelreich (2014, S. 7–19).
 
11
Vgl. Daschmann (2012).
 
12
Vgl. Himmelreich (2014, S. 21).
 
Literatur
Zurück zum Zitat Daschmann, G. 2001. Der Einfluss von Fallbeispielen auf Leserurteile. Experimentelle Untersuchungen zur Medienwirkung. Konstanz: UVK Medien. Daschmann, G. 2001. Der Einfluss von Fallbeispielen auf Leserurteile. Experimentelle Untersuchungen zur Medienwirkung. Konstanz: UVK Medien.
Zurück zum Zitat Daschmann, G. 2004. Labordaten versus Felddaten – Theoretische Überlegungen und ein empirisches Beispiel zu den Implikationen der Verwendung studentischer Versuchsgruppen in Laborexperimenten. In Einführung, Problematisierungen und Aspekte der Methodenlogik aus Kommunikationswissenschaftlicher Perspektive Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft, Bd. 1, Hrsg. W. Wirth, E. Lauf, A. Fahr, 88–114. Köln: von Halem. Daschmann, G. 2004. Labordaten versus Felddaten – Theoretische Überlegungen und ein empirisches Beispiel zu den Implikationen der Verwendung studentischer Versuchsgruppen in Laborexperimenten. In Einführung, Problematisierungen und Aspekte der Methodenlogik aus Kommunikationswissenschaftlicher Perspektive Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft, Bd. 1, Hrsg. W. Wirth, E. Lauf, A. Fahr, 88–114. Köln: von Halem.
Zurück zum Zitat Daschmann, G. 2007a. Beispielhafte Willkür? Was Journalisten über den Umgang mit Beispielen denken. In Journalistik und Kommunikationsforschung. Festschrift für Beate Schneider, Hrsg. W. Möhring, W.J. Schütz, D. Stürzebecher, 233–252. Berlin: Vistas. Daschmann, G. 2007a. Beispielhafte Willkür? Was Journalisten über den Umgang mit Beispielen denken. In Journalistik und Kommunikationsforschung. Festschrift für Beate Schneider, Hrsg. W. Möhring, W.J. Schütz, D. Stürzebecher, 233–252. Berlin: Vistas.
Zurück zum Zitat Daschmann, G. 2008. Effects of Exemplification and Exemplars. In The International Encyclopedia of Communication, Hrsg. W. Donsbach, 1632–1636. Oxford/UK/Malden: Wiley-Blackwell. Daschmann, G. 2008. Effects of Exemplification and Exemplars. In The International Encyclopedia of Communication, Hrsg. W. Donsbach, 1632–1636. Oxford/UK/Malden: Wiley-Blackwell.
Zurück zum Zitat Daschmann, G. 2012. Vergesst die Likes – oder: Was bei Social Media Auftritten wirklich wichtig ist. Vortrag auf der Tagung der DVA in Hamburg am 20. November 2012. Daschmann, G. 2012. Vergesst die Likes – oder: Was bei Social Media Auftritten wirklich wichtig ist. Vortrag auf der Tagung der DVA in Hamburg am 20. November 2012.
Zurück zum Zitat Himmelreich, S. 2014. Kommunikationsmanagement im Social Web – Chancen und Risiken digitaler Teilöffentlichkeiten für die Unternehmenskommunikation. In Kommunikationsmanagement und Markenstrategien im Social Web, Hrsg. H. Schmidt, J. Schmidt, 7–19. Berlin: Eimo. Himmelreich, S. 2014. Kommunikationsmanagement im Social Web – Chancen und Risiken digitaler Teilöffentlichkeiten für die Unternehmenskommunikation. In Kommunikationsmanagement und Markenstrategien im Social Web, Hrsg. H. Schmidt, J. Schmidt, 7–19. Berlin: Eimo.
Zurück zum Zitat Thomas, W.I., und D.S. Thomas. 1928. The Child in America. Behavior Problems and Programs. New York: Knopf. Thomas, W.I., und D.S. Thomas. 1928. The Child in America. Behavior Problems and Programs. New York: Knopf.
Metadaten
Titel
Das Fan-Portfolio
verfasst von
Roman Becker
Gregor Daschmann
Copyright-Jahr
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-12203-4_2