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Über dieses Buch

Ulrike Schütte sensibilisiert mit ihrer Forschungsarbeit für das ‚Fremde‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie und fordert eine professionelle Auseinandersetzung mit diesem hoch aktuellen Thema. Aus verschiedenen theoretischen Perspektiven auf das ‚Fremde‘ untersucht sie dessen Bedeutung für die Sprachpädagogik und Sprachtherapie. Die vier zugrunde liegenden Studien analysieren mit unterschiedlichen methodischen Zugängen den facettenreichen Umgang mit dem ‚Fremden‘ in verschiedenen Ländern und Kulturen. Hieraus werden wegweisende Implikationen zur Professionalisierung von Sprachpädagogen und Sprachtherapeuten in der Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

In Zeiten der Globalisierung und den damit zusammenhängenden weltweiten Migrationsbewegungen nimmt die Undurchschaubarkeit der Welt zu und erhöht die Verunsicherung des Einzelnen. Vor diesem Hintergrund sind Begegnungen und Interaktionen mit dem ‚Fremden‘ alltäglich. So verzeichnete das Statistische Bundesamt (2016) für das Jahr 2015 rund 17,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland.
Ulrike Schütte

Kapitel 2. Zur Relevanz der Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie im Kontext sprachlich-kultureller Diversität

Deutschland war und ist ein Einwanderungsland (BAMF, 2016b), in welchem sich die sprachlich-kulturelle Diversität in allen Lebensbereichen widerspiegelt. Auch im sprachpädagogischen sowie sprachtherapeutischen Kontext begegnet man alltäglich Personen aus anderen Sprach- und Kulturräumen. Seit den 1980er bzw. 1990er Jahren beschäftigen sich Theorie und Praxis mit dem Mehrsprachigkeitsbzw. Zweitspracherwerb von Kindern und Jugendlichen (u.a. Gogolin, 1988).
Ulrike Schütte

Kapitel 3. Auf der Suche nach dem ‚Fremden‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie

Nachdem die Relevanz der Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie im Kontext sprachlich-kultureller Diversität im Kapitel 2 aufgezeigt wurde, findet im Folgenden eine Analyse der deutschen Forschungslandschaft hinsichtlich des ‚Fremden‘ in diesem Fachgebiet statt.
Ulrike Schütte

Kapitel 4. Theoretische Grundlagen

Das vorliegende Kapitel betrachtet das ‚Fremde‘ aus fünf verschiedenen Perspektiven: aus der Perspektive der Philosophie nach Kristeva (1990), der pädagogischen Anthropologie nach Wulf (1999a, b), der Pädagogik der Vielfalt nach Prengel (2006), der Heil- und Sonderpädagogik nach Bürli (2011, 2012) und der Sprachpädagogik und Sprachtherapie nach Lüdtke (2012b) (s. 4.1). Dabei ist hervorzuheben, dass nur Kristeva und Bürli den Begriff des ‚Fremden‘ in ihren theoretischen Ausführungen nutzen. Prengel, Wulf und Lüdtke hingegen verwenden den Begriff des ‚Anderen‘ bzw. den der ‚Vielfalt‘.
Ulrike Schütte

Kapitel 5. Darstellung der Relation der eingereichten Beiträge

Anhand des von mir entwickelten Modells der reflexiven sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Professionalisierung findet im Folgenden eine fachtheoretische Einordnung der vier Beiträge statt, welche unterschiedliche sprachdidaktische Aspekte im Kontext sprachlich-kultureller Diversität und der damit einhergehenden Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ fokussieren. Die vier Beiträge der publikationsbasierten Dissertation sind somit durch ein inhaltliches sowie strukturelles Gerüst miteinander verbunden. Die vier Konzeptualisierungsebenen des Modells stehen in einem engeren inneren Zusammenhang.
Ulrike Schütte

Kapitel 6. Beiträge zur sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Professionalisierung

Im Folgenden werden die vier Beiträge sortiert nach den vier Professionalisierungsebenen des Modells der reflexiven sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Professionalisierung präsentiert, welches ich auf der Grundlage des Modells der Konzeptualisierungsebenen des Faches Sprachpädagogik und Sprachtherapie nach Lüdtke (2014a) sowie aus dem relationalen sprachdidaktischen Dreieck und seiner diversitätssensiblen Erweiterung nach Lüdtke (2016) entwickelt habe.
Ulrike Schütte

Kapitel 7. Übergreifende Diskussion der Beiträge – Implikationen zur sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Professionalisierung im globalen Zeitalter

Vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierungsprozesse zielt die vorliegende Arbeit zum einen auf die Sensibilisierung für das Thema das ‚Fremde‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie im Kontext sprachlich-kultureller Diversität. Zum anderen steht die Professionalisierung von Sprachpädagogen und Sprachtherapeuten in Hinblick auf die Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ im Fokus. Die Arbeit wird dabei von zwei übergeordneten Querschnittsfragen geleitet.
Ulrike Schütte

Kapitel 8. Fazit: Professionalisierung als lebenslanger biografischer Prozess

Die in der Einleitung erwähnten gesellschaftlichen Veränderungen durch weltweite Migration, Vernetzung und die zunehmende Verflechtung von ‚Eigenem‘ und ‚Fremdem‘ bestimmen den Alltag und stellen neue Herausforderungen im praktischen Umgang mit dem ‚Fremden‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität dar. Diese gilt es für die Professionalisierung von Sprachpädagogen und Sprachtherapeuten aufzugreifen und zu reflektieren. Dem trägt die vorliegende Arbeit Rechnung, indem sie einerseits die Bedeutung des ‚Fremden‘ anhand fünf ausgewählter Perspektiven auf das ‚Fremde‘ analysiert und andererseits Implikationen für die Sprachpädagogik und Sprachtherapie herausarbeitet.
Ulrike Schütte

Backmatter

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