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Über dieses Buch

In diesem Buch lernen Sie anschaulich und praxisnah, wie Sie ein gutes Webinar organisieren, produzieren und live durchführen.

Sie erhalten Antworten auf die Fragen: Was sind Webinare überhaupt? Wie können Sie das Format „Webinar“ in Ihrem Unternehmen sinnvoll einsetzen? Welche Technik benötigen Sie für gute Webinare? Wie produzieren Sie Präsentationen onlinegerecht? Wie halten Sie ein Webinar überzeugend und fesselnd live? Wie nutzen andere Unternehmen und Organisationen dieses Format heute schon erfolgreich?

Sechs Kapitel führen Sie in die Welt der Webinare ein mit vielen Materialien, Checklisten, Plänen und Inspirationshilfen. Auf einer extra Website zum Buch erhalten Sie die wichtigsten Vorlagen zum Herunterladen, ein Bonuskapitel zum Thema Onlinemarketing, Beispiel-Webinare zum Anschauen und viele weitere Informationen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Grundlagen guter Webinare

Zusammenfassung
Webinare werden für Unternehmen und Selbstständige immer wichtiger: Sie können damit schnell, kostengünstig und global sehr viele Kunden gewinnen und binden. Virtuelle Echtzeitkommunikation ist ein rasant wachsender dynamischer Markt, dessen Potenziale sich erst jetzt einem großen Kreis erschließen. Die dazu benötigte Software hat in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung hin zu Stabilität und Nutzerfreundlichkeit gemacht und erreicht nun auch die große Masse der Nutzer und Anwender. Während früher nur Topmanager in den Genuss von Telekonferenzen kamen, die teuer, hardware‐ und supportlastig waren, steht diese inzwischen kostengünstige, softwarebasierte Technik heute allen Personen, die einen PC mit Internetverbindung haben, zur Verfügung.
Gesellschaftliche Entwicklungen verstärken die Tendenz zum virtuellen Präsentieren: Globalisierung, Kosten‐ und Zeitdruck, härterer Wettbewerb, Diversifizierung durch Nutzung eines neuen Mediums, Work‐Life‐Balance, ökologisches Bewusstsein – um nur einige zu nennen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bequem vom eigenen Büro können wir Hunderte von Teilnehmern auf aller Welt erreichen. Wir können ihnen unsere Präsentation vorführen, uns live mit ihnen austauschen und mit ihnen interagieren. Wir können den Teilnehmern unsere Konzepte oder Ideen nahebringen, Fragen sofort klären und Entscheidungen beschleunigen oder sogar herbeiführen. Wir können unser Mitarbeiter und Kunden schnell und einfach informieren und trainieren. Dabei schonen wir die Umwelt und helfen den CO2‐Ausstoß weltweit zu verringern.
Anita Hermann-Ruess

2. Software, Tools und Techniken für Ihre Onlinepräsentationen

von Max Ott
Zusammenfassung
Nachdem Sie nun die Chancen, Möglichkeiten und Risiken von Onlinepräsentationen kennengelernt haben, fragen Sie sich jetzt bestimmt: „Womit kann ich denn überhaupt eine Onlinepräsentation machen?“ Wie funktioniert eine Onlinepräsentation überhaupt technisch und welche Voraussetzungen gibt es?
Dieses Kapitel beschäftigt sich ausführlich mit den technischen Gegebenheiten. Zuerst klären wir ein paar grundlegende Begriffe und welche Art von Software man für Webinare benötigt. Dann schauen wir uns an, wie Sie Onlinepräsentationen durchführen können, welche Softwareanbieter und Programme auf dem Markt vorhanden sind und was es für verschiedene Unterscheidungskriterien für diese gibt. Im dritten Teil lernen wir dann die verschiedenen Grundfunktionen von Onlinepräsentationen kennen.
Max Ott

3. Die Vorbereitung eines guten Webinars

Zusammenfassung
In den vorherigen Kapiteln haben wir festgestellt, wie wichtig es heute ist, sich nicht nur in der realen, sondern auch in der virtuellen Welt wirkungsvoll zu präsentieren. Wir haben die immensen Vorteile von Webinaren kennengelernt und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Außerdem sind wir den unterschiedlichen Tools und Programmen begegnet, die uns eine Onlinepräsentation erst ermöglichen.
Trotz hilfreicher Technik steht und fällt der Erfolg Ihres Webinars mit einer gründlichen und strukturierten Vorbereitung.
Anita Hermann-Ruess

4. Webinare spannend und abwechslungsreich durchführen

Zusammenfassung
Nachdem Sie nun mit Kap. 3 ein überzeugendes und stringentes Webinar vorbereitet haben, widmen wir uns in diesem Kapitel Ihrem Liveauftritt auf der Onlinebühne. Mit dem HRP‐Webinar‐Strukturplan haben wir schon in der Vorbereitung dafür gesorgt, ein spannendes und abwechslungsreiches Webinar zu konzipieren.
Wenn wir den Strukturplan entlang der Storyline gerade ziehen, erhalten wir die Reihenfolge der Durchführung:
Um die Teilnehmer über 45 Minuten und länger zu begeistern, ist es wichtig, abwechslungsreich zu präsentieren. Aussagen, Evidenzmittel (1, 2, 3), Rhetorik‐Highlights (H) und Interaktionen (I) vor allem über Onlinemethodik (I) wechseln sich ab und garantieren Stimulanz und Motivation. Egal wie gut wir präsentieren, nach spätestens 10 Minuten wird es schwierig für unsere Teilnehmer, starr auf den Bildschirm zu sehen. Deshalb folgen in regelmäßigen Abständen immer wieder Interaktionen, bei denen wir unsere Teilnehmer auffordern, mitzumachen. Die Teilnehmer werden aktiviert und können nun entweder abstimmen, mitreden, Fragen stellen, Übungen lösen, Rollenspiele spielen oder tun, was immer unsere Onlinetools hergeben. Wir ziehen über diese Mitwirkung die Teilnehmer ganz in die Präsentation hinein. Das Miteinander erzeugt Nähe und den Eindruck, als ob wir uns gemeinsam in einem Raum befänden. Mit einem starken motivierenden Schluss (S) beenden wir das Webinar und machen es so zu einem unvergesslichen Ereignis.
Anita Hermann-Ruess

5. Mit Online-Methodik fesselnd und lebendig präsentieren

Zusammenfassung
In unseren Webinar‐Workshops erleben wir zwei Tendenzen in Bezug auf die Online‐Methodik: Bei technischen Laien einen großen Respekt vor den Onlinetools und somit eine Vermeidung in der Anwendung. Bei technischen Cracks erleben wir genau das Gegenteil: ein wahres Feuerwerk an Onlinetools, die mehr verwirren und vom Wesentlichen ablenken als nützen.
Einige Präsenztrainer, die nun auch online Trainings anbieten, haben begonnen, ihre Präsenzmethoden in Onlinemethoden zu übersetzen – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Plötzlich werden online Kreuzworträtsel gelöst, Buchstaben in einem Buchstabensalat gesucht, banale Fragen mit Onlinetools aufgebläht – oft ohne Bezug zu Inhalt und Ziel des Webinars. Statt gefesselt, werden die Zuschauer gelangweilt durch oft zeitraubende, aufgesetzt wirkende und für alle mühsame Online‐Spielereien.
Wie können wir diese negativen Tendenzen vermeiden? Wie können wir Online‐Methodik sinnvoll einsetzen? Darum geht es in diesem Kapitel, in dem Sie viele kreative Anregungen erhalten, damit Ihre Interaktionen als fesselnd, lebendig und sinnvoll erlebt werden.
Anita Hermann-Ruess

6. Lernen von den Besten – Beispiele erfolgreicher Onlinepräsentationen

von Max Ott
Zusammenfassung
Onlinepräsentationen und Webinare werden gegenwärtig schon in den unterschiedlichsten Branchen, in großen und kleinen Betrieben und in weltumspannenden Organisationen zu den vielfältigsten Zwecken verwendet. In diesem Kapitel möchten wir Ihnen anhand von neun Fallstudien die schier unbeschränkten Möglichkeiten von Onlinepräsentationen zeigen und Ihnen damit einen Überblick über die gesamte Themenlandschaft ermöglichen.
Max Ott

7. Der unternehmerische Mehrwert von Webinaren

Zusammenfassung
Collaboration‐Technologien sind auf dem Vormarsch. Es handelt sich hierbei um einen der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren in der globalisierten, mobilen und virtuellen Welt. Collaboration wird maßgeblich über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden. Wie hängt nun das Thema Collaboration mit Onlinepräsentationen zusammen? Onlinepräsentationen sind ein Teil dieser dynamischen Entwicklung unserer Arbeitswelt, sie sind also ein Unterbegriff von Collaboration. Schauen wir uns den Zusammenhang grafisch an. Collaboration wird erst einmal unterteilt in interne und externe Collaboration. Intern befördert sie die Zusammenarbeit und die interne Kommunikation – extern bezieht sie sich auf die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Stakeholdern. In beiden Ästen spielt Onlinepräsentation eine Rolle, da sowohl intern als auch extern präsentiert wird. Ein neues Produkt können Sie beispielsweise sowohl Ihren Kunden, Lieferanten, Journalisten (extern) als auch Ihren Mitarbeitern, Kollegen oder Vorgesetzten vorstellen (intern).
Collaboration kann einmal die vorhandenen Web‐2.0‐Infrastrukturen wie Wikis, soziale Netzwerke, Blogs oder Webkonferenzlösungen nutzen, wie wir sie Ihnen in diesem Buch vorstellen (Kap. 2).
Anita Hermann-Ruess

Backmatter

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