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Über dieses Buch

Das Interview ist unentbehrlicher Bestandteil der journalistischen Tätigkeit - und ein Handwerk, das gelernt werden kann. In diesem Buch wird gezeigt, wie man ein gutes Interview führt und die Tücken der Interviewsituation vermeiden kann. Alle wesentlichen Aspekte - Vorgespräch, Recherche, Fragearten und -methoden, nonverbales Verhalten, Interviewarten, Gestaltung usw., - werden behandelt. Die Techniken des Interviews und deren Schwierigkeiten werden an zahlreichen Beispielen erläutert und sind somit leicht nachzuvollziehen. Da die Autoren systematisch ihre praktischen Erfahrungen aus vielen Aus- und Weiterbildungsseminaren für Journalisten vorlegen, ist dieses Buch ein unentbehrliches Hilfsmittel für alle diejenigen, die Interviews führen. Für die vierte Auflage wurde der Band überarbeitet und zahlreiche Beispiele aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sollen in einer Stunde ein vierminütiges Interview führen, live und vor Studio-Publikum. Die Redakteurin hat (warum?) eine Dame eingeladen, die anderen Menschen das Telefonieren beibringt. Andere Menschen: das sind meistens Mitarbeiter von Dienstleistern, vor allem Mitarbeiter von Banken, die wiederum andere Menschen anrufen und von günstigen Geldanlagen überzeugen wollen. Sie wissen auch, d.h. die Redakteurin hat es Ihnen gesagt, dass die Gesprächspartnerin, Frau Huber, auch Grundsätzliches zur Kommunikation am Telefon erzählen kann. Was ist zu tun?

Jürgen Friedrichs, Ulrich Schwinges

Grundlagen

Das größte Problem des Interviews liegt vor dem eigentlichen Interview: ein Konzept zu erstellen. Dazu gehören vier Schritte, die wir im Folgenden behandeln wollen:

1.

das Problem analytisch zu durchdringen: Worum geht es genau?,

2.

den Handlungsablauf der Sache zu analysieren,

3.

zu fragen, welches die an einem Konflikt beteiligten Personen oder Parteien sind und welche Ansichten sie zu dem Problem vertreten,

4.

schließlich und vor allem: eine heroische Beschränkung des Themas.

Jürgen Friedrichs, Ulrich Schwinges

Aufbauendes

Am Abend eines harten (Seminar)-Tages erholen wir, die beiden Trainer, uns in einem italienischen Restaurant. Am viersitzigen Nachbartisch, durch den Gang von uns getrennt, sitzen drei Menschen. Auf der einen Bank allein ein älterer Herr, Mitte sechzig, kurze weiße Haare, eher klein und schlank, mit Goldrandbrille, im kleinkarierten blauen Sakko mit Goldknöpfen, in grauer Hose, weißem Hemd mit Krawatte und Doppelmanschette mit goldigen Knöpfen,

konservativer Asket

. Ihm gegenüber auf der anderen Bank ein etwas massigerer, etwa fünfzigjähriger Mann und eine gleich alte Frau. Er, lässiger gekleidet (dunkles Sakko mit Rollkragenpullover), sie im dezent-farbigen Kleid,

ein Friseurbesuch am Nachmittag ist wahrscheinlich

.

Jürgen Friedrichs, Ulrich Schwinges

Interviews zur Person

Bei Interviews zur Person und bei Interviews in (politischen) Talkshows ist die Einstiegsfrage von großer Bedeutung – sie „setzt den Ton“. Dieser Meinung waren unabhängig auf einer Tagung des „Netzwerk Recherche“ im Dezember 2008 Anne Will und Maybritt Illner, aber auch Arno Luik (Der Stern) und Regina Sylvester (Berliner Zeitung) voneinander. Die E sollen staunen, verblüfft sein.

Jürgen Friedrichs, Ulrich Schwinges

Backmatter

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