Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Fachbuch beleuchtet die Besonderheiten und spezifischen Anforderungen an die Leistungen des Architekten und Bauingenieurs beim Planen und Bauen im Bestand und gibt Handlungsanweisungen für die methodische Herangehensweise bei dieser speziellen Form von baulichen Maßnahmen. Der Leser erhält wertvolle Hinweise für die Vertragsgestaltung im Hinblicke auf eine erschöpfende und lückenlose Leistungsbeschreibung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Abstract
Das Planen und Bauen im Bestand ist eine richtungsweisende Aufgabe des Architekten. Der zu bearbeitende Bestand beinhaltet nicht ausschlieälich historisch wertvolle Gebäude, sondern triviale Architektur wie Wohnsiedlungen, Industriebauten, Gewerbe- und Büroimmobilien. Von allen Objektarten nehmen Wohnobjekte eine besondere Position ein. Sie sind von Bedeutung, da diese regional variieren und, gemessen an der Anzahl der Objekte im Gebäudebestand, die Mehrzahl am deutschen Immobilienmarkt darstellen. Vielerorts entspricht der Wohnstandard nicht den gestiegenen Wünschen, ebenso ist der technische Ausbauzustand unzureichend. Infolgedessen sind bauliche Maßnahmen erforderlich, wobei der Anteil am gesamten Bauvolumen aufgrund der großen Anzahl an Objekten kontinuierlich steigt.
Sebastian Herke

2. Am Projekt Beteiligte

Abstract
Wohngebäude können eine Wirtschaftliche Nutzungsdauer von bis zu 100 Jahren aufweisen. In dieser Zeitspanne werden am Objekt Veränderungen vorgenommen, die die Planung, Errichtung, Nutzung, Erneuerung und den Umbau sowie den Abbruch betreffen. In jeder der einzelnen Phasen sind am Projekt Beteiligte mit jeweils eigenen Interessen vertreten. Die Planungsund Bauprozesse waren lange Zeit auf den Architekten und Handwerker beschränkt. Durch den iterativen Planungsprozess sind weitere Beteiligte im Prozess eingebunden. Die Projekte werden von verschiedenen (Fach-)Planern und Sonderfachleuten auf der einen Seite und den Entscheidungsträgern wie Eigentümern und Bauherren sowie den Trägern Öffentlicher Belange auf der anderen Seite geprägt.
Sebastian Herke

3. Objekte im Bestand

Abstract
Im vorliegenden Buch wird das Planen und Bauen im Bestand am Beispiel von Wohnbauten erläutert. Wohnen ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen. Daraus resultiert die Notwendigkeit der Schaffung von Wohnraum (Wohnungsbau), wobei sich der Bau einer Wohnung mit der ganzheitlichen Architektur von Außen- und Innenraum befasst. Die Wohnung wird nach Gieselmann „als die architektonische Antwort auf die Frage des Bewohners nach Abtrennung von der Natur“ und als ein Bezugsort des Lebens beschrieben. Zudem ist sie ein elementarer Bestandteil des Zusammenlebens, da „jeder Mensch wohnt.“ [Gieselmann 1979, S. 9] Die Wohnung ist ein hohes Gut und per Gesetz als bedeutende Errungenschaft geschützt: „Die Wohnung ist unverletzlich.“ [Grundgesetz 2014, Art. 13 Abs. 1]
Sebastian Herke

4. Maßnahmen im Bestand

Abstract
Beschreibungen baulicher Maßnahmen beim PBiB sind umfangreich. Im Folgenden werden Begriffe abgegrenzt und durch entsprechende Regelwerke definiert. Zum besseren Verständnis werden ebenso Begriffe erläutert, die im Zusammenhang mit Bestandsobjekten benutzt werden oder Teilaspekte der Denkmalpflege einschließen
Sebastian Herke

5. Leistungsbild

Abstract
Im folgenden Kapitel werden grundlegende Aspekte des Leistungsbilds in Abgrenzung zur Objektplanung untersucht. Der Handlungsschwerpunkt zielt auf die Problemstellung beim PBiB ab. Der Wandel des Berufsbilds des Architekten wird hinsichtlich der Aufgaben bei baulichen Maßnahmen Bestand diskutiert. Dazu werden bestehende Honorarordnung in Deutschland analysiert und die historische Entwicklung sowie aktuelle Probleme aufgezeigt. Es erfolgt ebenso eine Gegenüberstellung von Honorarordnungen in Europa.
Sebastian Herke

6. Allgemeine Anforderungen im Bestand

Abstract
Das Planen und Bauen im Bestand ist eine richtungsweisende Aufgabe des Architekten. Der zu bearbeitende Bestand beinhaltet nicht ausschlieälich historisch wertvolle Gebäude, sondern triviale Architektur wie Wohnsiedlungen, Industriebauten, Gewerbe- und Büroimmobilien. Von allen Objektarten nehmen Wohnobjekte eine besondere Position ein. Sie sind von Bedeutung, da diese regional variieren und, gemessen an der Anzahl der Objekte im Gebäudebestand, die Mehrzahl am deutschen Immobilienmarkt darstellen. Vielerorts entspricht der Wohnstandard nicht den gestiegenen Wünschen, ebenso ist der technische Ausbauzustand unzureichend. Infolgedessen sind bauliche Maßnahmen erforderlich, wobei der Anteil am gesamten Bauvolumen aufgrund der großen Anzahl an Objekten kontinuierlich steigt.
Sebastian Herke

7. Prozessanforderungen im Bestand

Abstract
Die in der Planung auftretenden Prozessanforderungen gliedern sich in allgemeine Anforderungen, die keiner spezifischen Leistungsphase zuzuordnen und im gesamten Projekt pr äsent sind. Zudem treten weitere Anforderungen im Planungs- und Bauablauf auf, die entsprechend den Leistungsphasen nach HOAI beschrieben werden
Sebastian Herke

8. Planungskonzeption

Abstract
In den vorangestellten Kapiteln werden die Leistungsbilder zur Objektplanung (Geb äude) sowie die Anforderungen beim PBiB untersucht. Planungsleistungen im Bestand werden auf Grundlage von spezifischen Prozessen durchgeführt, die für den Neubau von Wohngeb äuden konzipiert sind. Hauptmerkmal dieser Prozesse ist eine Vielzahl an Handlungsmöglichkeiten. Die in der HOAI abgebildeten Leistungen sind für die Planung unzureichend. Im vorliegenden Kapitel werden die Grundlagen für ein neues Leistungsbild erarbeitet, das den Anforderungen beim Planen und Bauen im Bestand entspricht
Sebastian Herke

9. Prozessmodell

Abstract
In den vorangegangenen Kapiteln erfolgt eine differenzierte Betrachtung für das Planen und Bauen im Bestand gegenüber dem Neubau. Bauliche Maßnahmen erfordern modifizierbare Konzepte, um den spezifischen Anforderungen gerecht zu werden und eine optimale Lösung für das individuelle Objekt zu finden. Die Planungs- und Bauprozesse sind geprägt durch die Definition und Festlegung von Arbeitsschritten, die den Bestandsobjekten im Wohnungsbau entsprechen. Die beschriebenen Leistungen bilden ein Planungsinstrument und können bei der Vertragsgestaltung zwischen dem Objektplaner und Bauherrn sowie als Qualitätsmanagement im Planungsprozess herangezogen werden.
Sebastian Herke

10. Schlussbetrachtung

Abstract
Im vorliegenden Werk werden verschiedene Fragestellungen vertieft, die das Planen und Bauen im Bestand hinsichtlich bestehender Gebäude im Wohnungsbau, der Bautätigkeit sowie baulicher Maßnahmen und deren Leistungsbild in der Objektplanung betrachten. Im folgenden Kapitel werden die Thesen abschließend dargestellt und es wird ein Überblick gegeben, der die Ergebnisse zusammenfasst
Sebastian Herke

Backmatter

Weitere Informationen