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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

„Das Museum wird mehr denn je zu einem Kommunikationsort“

verfasst von: Manuel Neukirchner

Erschienen in: CSR und Digitalisierung

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Das Interview mit dem Direktor des Deutschen Fußballmuseums, Manuel Neukirchner, widmet sich der Bedeutung und dem Einfluss der Digitalisierung auf die Ausstellung zur 140-jährigen Geschichte des deutschen Fußballs. Das Wahrnehmungsverhalten von Ausstellungsbesuchern hat sich in den vergangenen Jahren radikal verändert. Es ist schneller, paralleler, medialer geworden und baut auf einem umfangreichen Vorwissen auf. Gerade der Fußball ist allgegenwärtig, bedingt durch die neuen Medien, durch vielfältige Netzwerke. Wo gestern noch Exponate in bloßen Vitrinen puristisch zur Wissensvermittlung herangezogen wurden, müssen heute die Objekte als lebendige Geschichte im Raum inszeniert und für alle Sinne erfahrbar gemacht werden. Deshalb liegt auch der Ausstellungskonzeption des Deutschen Fußballmuseums der Gedanke zugrunde, Exponate, Klänge, Bilder und Architektur zu einem emotionalen Gesamterlebnis zu verweben. Schon die Mediatektur des Gebäudes, gewissermaßen die Kommunikationslinie zwischen Mensch und Raum, trägt diesem Gedanken Rechnung. Von Weitem erkennbar präsentiert sich das Deutsche Fußballmuseum somit als multimedialer und digitaler Ort des Fußballs.
Metadaten
Titel
„Das Museum wird mehr denn je zu einem Kommunikationsort“
verfasst von
Manuel Neukirchner
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-61836-3_58

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